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Markus Winkelhock
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| Steckbrief | |
|---|---|
| Porträt | (Stand März 2010) Der Name Winkelhock ist aus der deutschen Motorsportszene nicht wegzudenken, und mit Markus Winkelhock wird die Familientradition fortgesetzt, obschon man ihm ans Herz gelegt hatte, sich einen ordentlichen Beruf zu suchen. Markus ist der Sohn von Manfred Winkelhock, der 1985 bei einem Sportwagenrennen im kanadischen Mosport tödlich verunglückt war. Bekannt sind auch Joachim Winkelhock und Thomas Winkelhock, Brüder seines Vaters. Markus' Motorsportkarriere begann 1998 in der Formel König, ein Jahr später stieg er in die Formel Renault um. In die Formel 3 kam er 2001 und gewann bereits in seinem Debütjahr drei Rennen. Nach zwei weiteren Formel-3-Jahren fuhr er 2004 in der DTM einen Vorjahres-Mercedes, um dann 2005 wieder den Monoposto-Weg einzuschlagen. In der Renault-World-Series sicherte er sich den dritten Gesamtrang hinter Robert Kubica und Adrian Valles. Schon gegen Ende des Jahres 2005 durfte Winkelhock einen Testeinsatz für Midland-F1-Racing bestreiten. 2006 bestritt er für den Rennstall aus Silverstone sogar einige Freitagstests im Rahmen der Grand-Prix-Wochenenden, bei denen er sich so gut schlug, dass sein Vertrag verlängert wurde. 2007 war das Jahr, in dem er endgültig für Schlagzeilen sorgte. Zum einen gab er sein DTM-Debüt. Zunächst vertrat Winkelhock im Audi-Neuwagen den verletzten Tom Kristensen. Zur Saisonmitte wurde er dann von TME verpflichtet und übernahm das Gebrauchtwagen-Cockpit von Adam Carroll, der in die GP2 zurückgekehrt war. Sein Highlight erlebte Winkelhock aber in der Formel 1. Als Ersatzfahrer von Spyker durfte er sich am Nürburgring seinen Traum erfüllen und sein erstes Formel-1-Rennen fahren. Es war wegen der Erinnerungen an seinen Vater ohnehin schon ein sehr emotionales Wochenende. Doch das Rennen wird wohl nicht nur Winkelhock so schnell vergessen. Während im Platzregen alle von der Strecke flogen, hatten er und sein Team rechtzeitig die Regenreifen aufgezogen und Winkelhock lag gleich bei seinem ersten Grand Prix mehrere Runden in Führung. Der Formel-1-Traum war für Winkelhock danach allerdings ausgeträumt, inzwischen hat er das Thema auch ganz abhegakt. Aber er stieg 2008 endgültig in die DTM ein und wurde Audi-Werksfahrer. Mit seinem "Playboy"-Jahreswagen sammelte er insgesamt sechs Punkte. 2009 fuhr Winkelhock erneut in einem Jahreswagen des Audi-Teams Rosberg, schrammte zweimal als Vierter knapp am Podium vorbei und holte insgesamt elf Punkte. 2010 wollte er im Rosberg-Audi bester Jahreswagenfahrer werden, um sich endgültig für einen Aufstieg in den Neuwagen zu empfehlen. Doch eine lästige Pechsträhne wollte einfach nicht abreißen. Nur gegen Ende der Saison konnte Winkelhock einige Glanzlichter präsentieren. |
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| Geburtsort | Bad Cannstatt (Deutschland) |
| Geburtsdatum | 13. Juni 1980 |
| Nationalität | Deutschland |
| Größe | 1,75 m |
| Gewicht | 65 kg |
| Stärken | - besitzt großes Potenzial - Kämpfernatur |
| Familienstand | ledig |
| Hobbies | Mountainbike, Kartfahren, Skifahren |
| Karriereweg | 1998 Vizemeister Deutsche Formel König 1999 4. Deutsche Formel Renault 2000 6. Formel-Renault-2000-Eurocup 2001 Deutsche Formel 3 2002 7. Deutsche Formel 3 2003 4. Formel-3-Euroserie 2004 DTM-Test 2005 3. Renault-World-Series 2006 Formel-1-Testfahrer Midland 2007 DTM mit Audi, ein Formel-1-Rennen für Spyker 2008 DTM im Audi A4 DTM 2009 DTM im Audi A4 DTM 2010 DTM im Audi A4 DTM |






