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Wehrlein: Wäre ohne DTM nicht in der Formel 1 gelandet

Pascal Wehrlein fährt die zweite Saison in der Formel 1, aber ohne Mercedes und die DTM hätte er den Sprung in die Königsklasse nicht geschafft

(Motorsport-Total.com) - Gary Paffett, Paul di Resta, Pascal Wehrlein, Esteban Ocon - sie haben eine Sache gemeinsam: Mit Unterstützung von Mercedes schafften die Piloten den Sprung von der DTM in die Formel 1. Nach dem Ausstieg der Stuttgarter aus der DTM nach der Saison 2018 fällt dieses Sprungbrett für die Mercedes-Junioren weg.

Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein glaubt: Ohne DTM wäre er nicht in der Formel 1

Pascal Wehrlein, DTM-Meister 2015 und aktuell mit Sauber in der Formel-1-Weltmeisterschaft am Start, hat seinem Arbeitgeber viel zu verdanken. "Mit Mercedes hat man die Chance, in die Formel 1 zu wechseln", sagt der Formel-1-Pilot gegenüber 'GPUpdate'. Doch der Schritt von der DTM in die Formel 1 sei nicht der "normale Weg".

"Du fängst in der Formel 4 an, dann kommen Formel 3, Formel 2 oder GP3, das ist der normale Weg", so Wehrlein, der ergänzt: "Ich konnte nicht in der GP2 fahren, weil ich nicht das Budget von eineinhalb Millionen aufbringen konnte. Deshalb musste ich entscheiden, was für mich nach der Formel 3 machen kommt."

Mit DTM-Titel in die Königsklasse

"Ich hatte ein Angebot von Mercedes für die DTM", erzählt er. "Ich wurde sogar bezahlt und musste nicht einen horrenden Betrag für ein weiteres Jahr in der Formel 3 ausgeben. Die einzige Option war die DTM und ich war froh über diese Möglichkeit. Ich wusste von Anfang an, wenn ich eine gute Leistung abliefere, dann habe ich immer noch die Chance, in die Formel 1 zu kommen."

2016 wechselte der jüngste DTM-Meister aller Zeiten in die Königsklasse. Nach einem Jahr beim Hinterbänkler-Team Manor wurde Wehrlein für die laufende Saison vom Schweizer Rennstall Sauber verpflichtet.


Fotostrecke: Mercedes-Meilensteine in der DTM

"Zum Glück habe ich den DTM-Titel gewonnen und jetzt bin ich in der Formel 1: ich glaube, dass ist nur mit Mercedes möglich", sagt der Deutsche. Ohne den Umweg über die DTM wird Mercedes "die Nachwuchsfahrer wohl in der Formel 3, GP3 und Formel 2 unterbringen", glaubt Wehrlein.

Neben Wehrlein ist mit Esteban Ocon, der für den Mercedes-Motorenkunden Force India ins Lenkrad greift, in dieser Saison ein weiterer Mercedes-Junior in der Formel 1 unterwegs. Maximilian Günther und George Russell fahren in den Nachwuchsserien Formel 3 und GP3.

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