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Piloten einig: Option-Reifen erhöhen Spaßfaktor

Die DTM-Stars sind von den Innovationen der Saison 2013 angetan: Während die weichen Pneus Rennfahreraugen funkeln lassen, ruft DRS ein geteiltes Echo hervor

(Motorsport-Total.com) - Die DTM-Fans müssen noch bis zum Saisonauftakt in Hockenheim abwarten, wie sich die Regeländerungen für die Saison 2013 auswirken. Die Piloten erhielten schon bei den ersten offiziellen ITR-Testfahrten, die in den vergangenen vier Tagen in Barcelona stattfanden, eine Kostprobe des Drag Reduction System (DRS) und der Option-Reifen. Timo Scheider ist begeistert von den weicheren Pneus: "Die haben mich extrem positiv überrascht: Mit diesen Reifen macht ein DTM-Auto richtig Spaß."

Option-Reifen

Die neuen Option-Reifen in der DTM: Attack steht drauf - und ist auch drin

Der Audi-Pilot hätte seine Mechaniker am liebsten gleich in den Feierabend geschickt: "Anschließend möchte man eigentlich gar nicht mehr auf den Standard-Reifen zurückwechseln", bemerkt der zweifache Champion, dessen Meinung Neueinsteiger Timo Glock teilt. Der Ex-Formel-1-Pilot räumt ein, mit dem härteren Material deutlich mehr Probleme zu haben: "Ich tue mich noch immer etwas schwer, den Standard-Reifen zu verstehen", sagt Glock. "Auf den Option-Reifen hatte ich Spaß."

Andy Priaulx tanzt beim Thema nicht aus der Reihe und spricht sich ebenfalls für die Neuentwicklung aus dem Hause Hankook aus. Der routinierte Brite glaubt: "Der Option-Reifen ist schnell und recht konstant. Wenn man dann wieder auf den normalen Rennreifen unterwegs ist, muss man sich umstellen. Das ist eine interessante Sache." Ein ebenfalls angetaner Bruno Spengler verspricht, sich "ganz genau" angeschaut zu haben, wie sich die neue Mischung über eine längere Distanz verhält.


Fotos: Im Detail: DRS in der DTM


Christian Vietoris stellt den umklappbaren Heckflügel in der Vordergrund: "Mit dem DRS habe ich bis dato ein sehr positives Gefühl", erklärt der Mercedes-Pilot, ist beim Thema Überholen aber noch skeptisch: "Allerdings ist es noch sehr schwer abzuschätzen, wie groß der Vorteil im Endeffekt wirklich ist." Nach eigener Aussage macht Spengler das DRS als Rennfahrer "natürlich Spaß", er erkennt auch die Wirksamkeit des Systems: "Es ist wirklich spürbar, dass man früher hochschalten kann und der Topspeed auf der Geraden höher ist."

Dennoch meint der der Kanadier, dass es eine gewisse Eingewöhnungsphase erfordere, bis ein Pilot die Technik perfekt einsetzt. "Daran muss man sich erst gewöhnen und Runde für Runde das Limit ausloten", gibt Spengler zu bedenken. Für Scheider kommen die Novellen gerade zur rechten Zeit: "Ich denke, es ist an der Zeit gewesen, etwas zu ändern. Die Fans wollen Überholmanöver sehen", erklärt der Audi-Star und stimmt mit Augusto Farfus überein: "DRS und Option-Reifen werden dabei helfen."

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