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Erste ART-Saison: Gary Paffett zieht positives Fazit

Gary Paffett ist mit seiner ersten Saison bei DTM-Neuling ART zufrieden und kann sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen - Ist 2016 sogar der Titel möglich?

(Motorsport-Total.com) - Nach sechs Jahren bei HWA wechselte Mercedes-Pilot Gary Paffett zur Saison 2015 zu Neuling ART. Die Franzosen gingen in diesem Jahr erstmals in der DTM an den Start und der Brite kann mit der ersten Saison bei seinem neuen Team durchaus zufrieden sein. Nachdem er 2014 noch ein echtes Katastrophenjahr erlebte, in dem er nur fünf magere Punkte holte, schaffte er es 2015 dreimal auf das Podium und beendete die Saison als drittbester Mercedes-Pilot auf Rang neun der Meisterschaft.

Gary Paffett

Gary Paffett schaffte es in seiner ersten Saison bei ART dreimal auf das Podium

"Wir hatten Höhen und Tiefen, aber zuletzt war die Pace sehr stark", freut sich Paffett, der beim Saisonfinale in Hockenheim sogar seine erste Pole-Position seit mehr als drei Jahren holen konnte. Davor startete er zuletzt 2012 auf dem Norisring von ganz vorne. Der Meister von 2005 erklärt, dass Mercedes in diesem Jahr insgesamt einen "massiven Schritt nach vorne" gemacht hat.

"Vielleicht waren nicht immer alle vorne dabei, aber wir haben gezeigt, dass auf jeder Strecke mindestens ein Pilot konkurrenzfähig sein kann", freut sich Pafftet, der nun in erster Linie an der Konstanz arbeiten möchte. Vor allem gegen Ende des Jahres hatte der Brite Pech: An den letzten drei Rennwochenenden der Saison sah er jeweils nur in einem der beiden Rennen die Zielflagge.

Trotzdem zieht Paffett nach seiner ersten ART-Saison insgesamt ein positives Fazit. "Ich musste eine Menge lernen und es war ein schwieriger Start in das Jahr. Aber ich denke, dass wir sehr schnell auf ein konkurrenzfähiges Level gekommen sind. Ich würde sagen, dass wir ab Zandvoort ein kompetitives Auto hatten", so der Brite, der außerdem verrät, dass bei ART eine "andere Atmosphäre" als bei HWA herrscht.


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"HWA ist ein größeres Team. Dort sind viel mehr Leute. Sie bauen die Autos, sie entwickeln die Autos und alles. ART ist nur für den Einsatz zuständig", erklärt Paffett und berichtet: "ART wollte einen erfahrenen Piloten im Team, der ihnen dabei helfen kann, Fortschritte zu machen. Ich denke, dass wir sehr gut zusammengearbeitet haben." Paffetts Teamkollege Lucas Auer absolvierte währenddessen ebenfalls seine erste Saison in der DTM.

"Ich glaube, dass ART einen so guten Job wie HWA machen kann." Gary Paffett

2016 würde Paffett gerne mit ART weitermachen, offiziell ist allerdings noch nichts. Mercedes hat als einziger der drei Hersteller bisher noch keinen Fahrerkader für die nächste Saison präsentiert. "Hoffentlich können wir im nächsten Jahr da anknüpfen, wo wir in diesem Jahr aufgehört haben", sagt Paffett, der "ohne Zweifel" daran glaubt, dass ART mit dem richtigen Auto sogar um den Titel mitkämpfen kann.

"Ich glaube, dass ART einen so guten Job wie HWA machen kann", sagt der Brite, der 2005 mit HWA seinen einzigen Titel in der DTM holte. Im Verlauf seiner Karriere feierte er mit dem Team in insgesamt acht gemeinsamen Jahren seit 2004 außerdem vier weitere Vizemeisterschaften und 18 Siege.

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