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DTM-Sichtungen: Wer hat gute Chancen?

Die DTM-Hersteller lassen dieser Tage zahlreiche Neulinge in ihre Autos: Jerome d'Ambrosio im Mercedes - Keine Aussichten für die acht Audi-Kandidaten?

(Motorsport-Total.com) - Die drei Hersteller in der DTM sind auf der Suche nach den potenziellen Siegkandidaten der Zukunft. Aus diesem Grund ließ BMW den ehemaligen GP2-Vizemeister Luca Filippi testen, Audi schickte bereits am vergangenen Wochenende acht Kandidaten auf die Bahn und Mercedes sichtet angeblich fast ebenso viele Piloten. Bei den Stuttgartern kamen und kommen offenbar neben Bruno Senna noch weitere namhafte Fahrer in das Cockpit der C-Klasse.

Christian Vietoris, Edoardo Mortara

Die Hersteller der DTM arbeiten derzeit auf den Teststrecken im Süden

Nach Informationen von 'Autosport' dürfen sich auch Lotus-Formel-1-Ersatzfahrer Jerome d'Ambrosio, Sauber-Nachwuchsmann Robin Frijns, die beiden Briten Mike Conway und Oliver Turvey sowie der neue Formel-3-Champion Daniel Juncadella zum erlauchten Kreis der Mercedes-Tester zählen. Der schwäbische Hersteller hat für die kommende Saison mindestens noch ein Cockpit zu vergeben. Wer sich bei den bisherigen Probefahrten am besten aus der Affäre zog, ist nicht bekannt.

Hoffnungen machen sich indes alle Kandidaten. "Ich weiß noch nicht, was ich machen werde, aber es wäre verrückt, ein Jahr lang nur herumzusitzen", wird Frijns zitiert. Der schnelle Niederländer wird 2013 Testpilot beim Formel-1-Team von Sauber sein. In dieser Funktion dürfte eher jedoch eher selten im Auto sitzen. "Vielleicht werde ich im kommenden Jahr noch etwas anderes fahren, vielleicht aber auch nicht. Wir müssen es abwarten", sagt der neue Champion der Renault-World-Series.

Bei Conway ist die Situation etwas anders. Der erfahrene Brite hat noch keinen Drive für die kommende Saison. Seine Aussichten auf einen neuen Vertrag in der IndyCar-Serie sind nicht allzu gut, denn der 29-Jährige möchte nicht mehr im Oval fahren. "Ich bin offen für alles und schaue mich überall um", sagt Conway gegenüber 'Autosport'. Er wolle bezüglich des kommenden Jahres jedoch "noch vor Weihnachten" Gewissheit haben.


Bei Audi hat man den acht Kandidaten, die am vergangenen Wochenende in Monteblanco fahren durften, offenbar reinen Wein eingeschenkt. "Audi hat gesagt, dass man kein freies Cockpit für 2013 hat und man nur einmal sehen wolle, was wir im DTM-Auto leisten können", erklärt der schwedische Tourenwagen-Meister Johan Kristoffersson im 'Värmlands Folkblad'. Der 23-Jährige hat jedoch seit den Testfahrten die DTM als großes Ziel.

"Es wechseln derzeit einige Fahrer zwischen den Teams. Ich bin dankbar, dass ich diese Testchance bekommen habe", so Kristoffersson. "Man muss eindeutig sagen, dass das Level in der DTM erheblich höher ist als bei allem, was ich bisher machen durfte. Die Jungs dort sind extrem talentiert und professionell. Das lässt den Wunsch in mir noch stärker werden. Die DTM ist die Serie, in die ich es schaffen möchte", erklärt der Schwede.

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