ANZEIGE
 
 
Jetzt gewinnen: Liqui Moly
Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Motorsport-Total.com-Agentur

Content von Motorsport-Total.com

Seit 1997 vertrauen zahlreiche Unternehmen auf die Inhalte (News, Fotos, Datenbanken, etc.) der Motorsport-Total.com-Agentur. Wann dürfen wir Sie als Kunden begrüßen?

Referenzkunden:
· arcor.de
· auto, motor und sport
· Bild.de
· GMX.de
· msn.de
· sueddeutsche.de
· stern.de
· T-Online.de
· Web.de
· Eurosport Yahoo!
· u.v.m.
Mehr Informationen
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Motorsport-Marktplatz
Motorsporttrailer MST 20
VB €12.317,00
Motorsporttrailer MST 20 - Neufahrzeug
- Tandem Anhänger mit ISO Aufbau
- Großzügigen Front-, 1 Seiten- und Hec[...]
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Sie sind hier: Home > DTM > Newsübersicht > News

Mike Rockenfeller: Meisterschaft im Qualifying verloren?

06. November 2017 - 13:57 Uhr

Audi-Pilot Mike Rockenfeller zieht trotz verpassten Titel ein positives Saison-Fazit - Er weiß, woran es diesmal noch gehapert hat

Mike Rockenfeller
Mike Rockenfeller kann mit dem Ausgang der DTM-Saison 2017 leben
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Hätte, wäre, wenn - ein Saisonfazit kann für einen Fahrer, der vor dem Finale noch zu den Titelkandidaten gehörte, nur in zwei Richtungen gehen: Entweder, er lässt sich davon runterziehen und trauert den verpassten Chancen nach - oder er kann "daran festhalten, was positiv war und daran arbeiten, was nicht so gut gelaufen ist." So will es Mike Rockenfeller machen. Denn der Audi-Pilot weiß, warum die DTM-Saison 2017 diesmal nicht für ihn aufging.

"Für mich persönlich war die Saison nicht schlecht", sagt er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich habe den Titelkampf nicht in Hockenheim verloren - das muss man mal ehrlich sagen. Mit Platz zwei und Platz drei war es ein super Abschluss, ich bin gute Rennen gefahren. Ich habe gekämpft, was ging."

ANZEIGE

Rockenfeller Statistik 2017: Ein Sieg, fünf zusätzliche Podiumsplatzierungen, sieben Rennen in den Punkten. Viermal ist er außerhalb der Top 10 angekommen und nur einmal ganz ausgefallen. Gereicht hat das am Ende "nur" für Gesamtplatz vier - als Letzter des Audi-Quartetts, das das finale Rennwochenende unter sich ausgemacht hat.

Im Vergleich zu dem Rosberg-Duo mit Meister Rene Rast und dem Gesamtdritten Jamie Green, sowie mit Abt-Kollegen und Langzeit-Favoriten Mattias Ekström, ist Rockenfeller dabei etwas aufgefallen:

"Wenn man es mal insgesamt anschaut, dann wird klar, dass das Qualifying die Schwäche war. Da war das Team Rosberg sehr stark. Das ist doppelt wichtig: Stehst du vorn, bekommst du Punkte und hast es zusätzlich im Rennen viel leichter. Von hinten fährst du riskante Strategien, musst alles probieren, hängst im Getümmel, dann gehen die Reifen weg und so weiter. Das war unser Manko. Daran müssen wir arbeiten."

Was den 34-Jährige unter anderem aufbaut: Seine Boxen-Crew war übers Jahr hinweg die schnellste beim Reifenwechsel - trotzdem sich die Bedingungen mit weniger erlaubten Mechaniker verschärft haben. Außerdem hat er seinen Abstand zur Tabellenführung auf zwölf Zähler verkürzen können - er war in Hockenheim noch mit einem Abstand von 38 Zählern angereist. Zusammen mit Ekström stand er in diesem Jahr am häufigsten auf dem Podium. Und würden nur die Samstagsrennen gewertet, wäre er Dritter geworden.

DTM-Saison 2017 in Zahlen

Die DTM-Saisonstatistik 2017: 12 Sieger in 18 Rennen, 16 Fahrer auf dem Podium und drei Piloten an der Tabellenspitze


19.10.2017
Foto 1 von 15
Zahlen und Fakten einer packenden DTM-Saison 2017: Ein anderer Blickwinkel auf das abgelaufene DTM-Jahr.
Zahlen und Fakten einer packenden DTM-Saison 2017: Ein anderer Blickwinkel auf das abgelaufene DTM-Jahr.

Rockenfeller hat bereits schlimmere Jahre erlebt - 2016 zum Beispiel. In der vorangegangenen Saison hat er das Podium nur aus der Ferne betrachten können. Nach dem Titel 2013 dürfte es in elf Jahren DTM daher sogar eine seine besten Saisons gewesen sein.

"Nach zwei schwierigen Jahren war dieses mal wieder ein gutes", räumt er selbst ein. "Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: 2016 war ich in der Gesamtwertung 19. - unvorstellbar. Dieses Jahr hatte ich schon nach zwei Wochenenden mehr Punkte als im gesamten vergangenen Jahr. Das zeigt, dass wir besser waren. Wir wollen das Positive beibehalten. Rennspeed war gut, Qualifying noch nicht so ganz."

Die Motivation für die kommende Saison baut sich daher wie von selbst auf: "Es war gut, sich im Titelkampf zurückzumelden. Im kommenden Jahr starten wir alle von Null. Und wir wissen alle, wie schwierig es ist, einen Titel zu verteidigen. Rene ist jetzt die Messlatte und wir werden alle versuchen, ich zu schlagen."

Artikeloptionen
Artikel bewerten