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DTM-Karriere mit Anlauf: Lucas Auer hatte einen Plan

27. November 2017 - 15:22 Uhr

Lucas Auer verrät, wie ernst er die Herausforderung in der DTM genommen hat und wie er zum besten Mercedes-Piloten wurde

Lucas Auer
Hinter Lucas Auers Gelassenheit steckt eine Menge Ehrgeiz
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Wenn Unbeschwertheit ein Gesicht hätte, würde es wohl Lucas Auer ähnlichsehen. Der Mercedes-Pilot hat der DTM vor allem 2017 auch seinen Stempel aufdrücken und lange als Shootingstar und Titelkandidat wirken können. Dabei ist der 23-Jährige gerade einmal seine dritte Saison gefahren. Jetzt verrät er, dass er die Herausforderung nicht unvorbereitet angegangen ist.

Gegenüber der 'Tiroler Tageszeitung' erklärt Auer: "In meinem ersten DTM-Jahr habe ich mich erst einmal hingesetzt und einen Plan geschrieben: Was brauche ich? Was muss ich leisten? Wohin soll es gehen? An dem habe ich gearbeitet, Punkt für Punkt. Einiges hat gedauert, vieles ging schneller."

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2015 war für Auer noch ein schwieriges Lehrjahr, in dem er nur Vorletzter werden konnte. 2016 folgte aber bereits der erste Sieg. Und 2017 hielt er sich schon bis zum Saisonfinale im Titelkampf. Grundlegend dafür waren seine Siege an den ersten beiden Rennwochenenden.

"Vor der Saison habe ich gesagt: Es muss der nächste Schritt folgen", so Auer. "Das ist passiert. Mit drei Siegen plus der Tatsache, dass ich der beste Mercedes-Pilot am Ende war. Das war sehr wichtig für mich."

Dass es am Ende nicht für den Titel gereicht hat, kann er verschmerzen: "Klar, wenn du so einen Saisonstart hast, willst du am Ende auch den Titel. Das ist mir bewusst. Als Team haben wir in gewissen Situationen zu viele Fehler gemacht. Audi stand mit vier Autos unter den ersten fünf. Das war ein Statement. Es war nicht ein einzelner Fahrer, der überraschte, sondern das gesamte Team. Das heißt aber nicht, dass wir nicht gewinnen können."

Bei all dem Titelkampf und Verbesserungs-Anspruch ist Auer aber nicht das Lächeln vom Gesicht oder der flotte Spruch von den Lippen gewichen. "Authentizität war schon immer etwas, auf das ich Wert gelegt habe", betont er. "Aber ich glaube generell, dass wir Tiroler coole Typen sind. Wir ticken etwas anders, lassen uns hin und wieder was sagen und sind unkompliziert."

Dennoch räumt der Österreicher ein: "Hin und wieder muss einem einer in den Hintern treten", und denkt dabei Personen wie Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, seinen Onkeln, den DTM-Boss Gerhard Berger oder auch seine Mutter. "Die Schulterklopfer nützen dir gar nichts. Aber den Weg musst du am Ende trotzdem alleine gehen."

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