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Robert Wickens: Was hinter dem Mercedes-Abschied steckt

30. Oktober 2017 - 14:24 Uhr

Für seinen IndyCar-Wechsel musste Robert Wickens aus seinem Vertrag mit DTM-Mercedes entlassen werden - Unter welchen Umständen er geblieben wäre

Robert Wickens
Robert Wickens verlässt Mercedes mit großem Respekt
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Robert Wickens war sechs Jahre lange eine sichere Bank für Mercedes' Bestreben in der DTM - uns sollte das auch noch im finalen Jahr des Herstellers in der Serie sein. Überraschend verlässt der Kanadier nun aber den unsicher gewordenen Arbeitsplatz und wechselt in Richtung IndyCar-Serie. Die Trennung geschah im beidseitigen Einvernehmen - was nicht selbstverständlich ist. Denn Wickens stand bei Mercedes noch unter Vertag- und hätte diesen auch gerne über das Jahr 2018 hinaus erfüllt.

"Mercedes war großartig", bekräftigt Wickens daher. "Sie wissen, dass sie ihre Fahrer in eine unkomfortable Situation versetzt haben. Sie hatten jetzt nicht konkret geplant, dabei Hilfestellung zu geben. Aber sie standen auch nicht im Weg." Der Ausstieg von Mercedes am Ende der kommenden DTM-Saison habe ihm keine andere Wahl gelassen.

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"Eine Rennfahrer-Karriere hat ein Ablaufdatum und ohne eine sichere Zukunft war es schwierig, die Motivation zu halten - vor allem wenn sechs DTM-Fahrer um zwei Cockpits in der Formel E kämpfen", erklärt Wickens.

Der 28-Jährige wäre Mercedes nur allzu gerne eine Hilfe im finalen Kampf um die DTM-Krone gewesen. "Es gab die Option", räumt er ein. Unter den gegebenen Umständen habe er das Angebot, mit Schmidt-Peterson sein IndyCar-Debüt zu geben, aber nicht ablehnen können. "SPM hatte nicht vor, mir den Platz freizuhalten. Die Möglichkeit hat sich geboten und Mercedes hat mich ein Jahr früher aus meinem Vertrag entlassen - das hat besser geklappt als erwartet."

Würde Mercedes in der DTM bleiben, hätte auch Wickens andere Pläne gehabt: "Mercedes' Entscheidung hatte großen Einfluss darauf, was ich vorhatte. Ich habe mit meinem Interesse an der IndyCar-Serie nicht hinterm Berg gehalten. Aber wenn du die Möglichkeit hast, für Mercedes in der DTM anzutreten, wäre es ziemlich dumm, das für etwas anderes aufzugeben."

"Ich beschönige nichts, wenn ich meine Zeit bei Mercedes als die schönsten sechs Jahre meines Lebens bezeichne", betont Wickens und geht ein wenig mit schlechtem Gewissen. "Zum Glück können wir im Guten auseinandergehen. Ich mache es ihnen nicht gerade leicht, da sie für ihr finales Jahr in der DTM jetzt noch einen Ersatz suchen müssen."

Wickens wünscht sich außerdem, dass es keine Trennung für immer ist: "Ich hätte große Lust auf ein paar GT-Einsätze für Mercedes. Aber ich denke, da haben sie schon einen großen Pool an Fahrern. Dennoch habe ich das Gefühl, dass man auch in anderen Kategorien noch einmal zusammenarbeiten könnte."

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