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Mortaras Mercedes-Neustart: "Härteste Saison meiner Karriere"

27. Oktober 2017 - 10:58 Uhr

In der ersten DTM-Saison mit Mercedes hatte Edoardo Mortara mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen: Folgt 2018 Einsatz in DTM und Formel E?

Edoardo Mortara
Edoardo Mortara hatte es nach seinem Wechsel zu Mercedes nicht leicht
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Für Edoardo Mortara war es das verflixte siebte Jahr im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Im Vorjahr wurde der Genfer Vizemeister und verpasste den Titel nur knapp um vier Punkte. Nach seinem Wechsel von Audi zu Mercedes im Winter musste er wieder bei Null anfangen. "Das Auto, das Umfeld, alles ist anders. Als Fahrer musst du deinen Fahrstil komplett ändern. Es ist sehr kompliziert", erklärt der 30-Jährige im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Die Leute realisieren nicht, wie schwierig die Herausforderung ist, zu wechseln und sich umzugewöhnen."

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Die Saison war alles andere als ein Zuckerschlecken für den Mercedes-Neuzugang. Nur einmal stand er 2017 auf dem Podium: im Sonntagsrennen mit engem Fotofinish am Norisring. Mit 61 Zählern auf dem Meisterschaftskonto schloss er die Saison auf Gesamtrang 14 ab. Teamkollege Lucas Auer fuhr doppelt so viele Punkte ein. Doch für Mortara war von Anfang an klar, dass es für ihn nicht einfach werden würde.

Denn auch Jamie Green, der 2013 den umgekehrten Weg ging und von Mercedes zu Audi wechselte, hatte mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen. "Als ich zu Mercedes gekommen bin, wussten sie, dass ich etwas Zeit brauchen werden, um mich anzupassen. Wir haben ununterbrochen hart gearbeitet, um uns zu verbessern", sagt Mortara und ist stolz auf seinen Fortschritt: "Mein Fahrstil ist jetzt ganz anders als noch zu Beginn der Saison, und es wird immer besser. Das ist cool!"

Licht am Ende des Tunnels

Vor seiner ersten Saison mit den Stuttgartern hatte sich der sympathische Familienvater keine großen Ziele gesetzt, verrät er. "Ich habe nichts erwartet. Ich habe einfach nur versucht, meine Arbeit zu machen. Es war eine sehr harte Saison. Vielleicht sogar die härteste meiner DTM-Karriere", gibt der Schweizer mit italienischer Rennlizenz zu. "Trotzdem haben wir einen Weg gefunden, uns in den letzten Rennwochenenden zu verbessern. Ich bin immer konkurrenzfähiger geworden und habe auf meinen Teamkollegen aufholen können. Darüber bin ich sehr glücklich."

Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, dass der Mercedes-Mann ein Wochenende ohne Fehler und mit einem guten Ergebnis erleben durfte. Mit den Plätzen fünf und neun beim Finale in Hockenheim hat er sein Zwischenziel erreicht. Bis er wieder an der Spitze mitfahren kann, "liegt noch ein weiter Weg vor mir." Doch Mortara ist optimistisch: "Immerhin kann ich nun ein Licht am Ende des Tunnels sehen."

Nach der Saison ist vor der Saison: Auch wenn in der DTM die Winterpause angebrochen ist, bleibt Mortara keine Zeit, die Füße hochzulegen. Für den Schweizer beginnt im Dezember seine erste Formel-E-Saison. Gemeinsam mit Mercedes-Kollege Maro Engel fährt er für Venturi in der Elektrorennserie, die am 3. Dezember in Hongkong in ihre vierte Saison startet. Doch zuvor geht er Mitte November beim GT-World-Cup in Macao an den Start.

2018 möchte Mortara in der DTM bleiben und mit Mercedes in deren vorerst letzten DTM-Saison wieder um Siege kämpfen - sofern es der noch nicht offiziell vorgestellte DTM-Kalender zulässt und es keine Terminüberschneidungen mit der Formel E gibt. "Wenn es keine Überschneidungen der beiden Kalender gibt, gäbe es die Möglichkeit, dass ich in beiden Serien starte", deutet er lächelnd ein Doppelprogramm in der DTM und Formel E an.

Mercedes hat seine Fahrer für 2018 noch nicht bekanntgegeben. Doch nach dem Wechsel von Robert Wickens in die IndyCar-Serie und Paul di Restas Chancen auf ein Williams-Cockpit in der Formel 1 stehen Mortaras Chancen auf einen Verbleib in der DTM gut. Denn auch die Stuttgarter wissen um das Talent ihres Neuzugangs und die damit verbundenen Anpassungsschwierigkeiten. "Edo hat das Autofahren nicht verlernt. Seine Zeit wird kommen", ist Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz sicher.

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