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"Lucas, sprich mit deinem Onkel!" - Pokal-Not in der DTM?

08. Oktober 2017 - 14:16 Uhr

Auf den Podien spielen sich in der DTM-Saison 2017 kuriose Szenen ab: Die Trophäen gehen zu Bruch - Mike Rockenfeller appelliert augenzwinkernd an die ITR

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Da waren alle Hörner noch dran: Unter Champagner-Einfluss gaben Rockenfeller und Rast aber weniger Acht auf den Glas-Bullen.
Da waren alle Hörner noch dran: Unter Champagner-Einfluss gaben Rockenfeller und Rast aber weniger Acht auf den Glas-Bullen.

(Motorsport-Total.com) - Pokale, Kelche, Skulpturen - Wenn es um die Gestaltung der Sieger-Trophäen geht, sind den Strecken keine kreativen Grenzen gesetzt. Die eine gefällt dabei besser als die anderen - oft liegt das im Auge des Betrachters. Doch in der DTM-Saison 2017 fällt immer öfter auf: Der Preis für die ersten Drei überlebt nicht einmal die Podiums-Zeremonie. Schon drei Mal ging in diesem Jahr eine Trophäe kaputt.

Nicht zuletzt deswegen fordert Audi-Pilot Mike Rockenfeller augenzwinkernd von seinem Mercedes-Rivalen Auer: "Lucas, sprich bitte mit deinem Onkel." Denn Gerhard Berger hält seit diesem Jahr als Chef bei DTM-Dachverband ITR die Fäden in der Hand. Und "Rocky" will am liebsten, dass sich nicht nur um die Standfestigkeit der Trophäen gekümmert wird.

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In Hockenheim, am Nürburgring und am Lausitzring hieven die besten Fahrer große, unhandliche Kelche in die Höhe. In Ungarn ist es eine Art Scheibe, am Norisring Startnummern-ähnliche Skulpturen. In Moskau bekommt man auf dem Podium eine Miniatur-Strecke in die Hand gedrückt, in Zandvoort einen Türstopper im DTM-Design. In Spielberg hat man aufwendig das Tier, das den Red-Bull-Ring charakterisiert, aus Glas nachgebildet - nicht gut für eine adrenalingeladene Champagner-Feier!

Rockenfeller und sein Markenkollege Rene Rast konnten das Podium nur mit geschundenen Bullen verlassen. "Ich habe ein Horn verloren", erklärt Rast. "Ein kleiner Unfall auf dem Podium." Rockenfeller schiebt die Schuld auf den Kollegen: "Rene war ein bisschen nervös mit dem Champagner und jetzt sind beide Pokale kaputt."

Die Trophäe hätte dem 33- Jährigen nämlich zur Abwechslung mal gefallen. "Ich hoffe, ich kann mir irgendwie einen neue bestellen - die würde ich natürlich auch bezahlen", betont er. "Es ist sehr schade, weil es einer der schönsten Pokale ist. Aber es war ein schöner Tag und Scherben bringen ja Glück."

Das auch ein so massiver Kelch, wie der vom Hockenheimring Dellen abkriegen kann, musste Timo Glock bei Saisonauftakt feststellen. BMW-Kollege Bruno Spengler zerlegte seinen Preis am Norisring.

Auf den Pokal, auf den nun nur noch sechs Fahrer hoffen können, wird derjenige, der ihm am Ende verdient, wohl mehr Acht geben. Die neue Meisterschafts-Trophäe wurde von einem Fan designt und in einem Wettbewerb ausgewählt. Das 14 Kilogramm schwere Teil dürfte aber auch schwieriger zu zerstören sein.

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