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Ideen für DTM-Kalender: Mehr Stadtkurse für mehr Action

06. September 2017 - 08:29 Uhr

Mehr Stadtkurse, Rennen in Monza, Spa und Le Mans: Die Wünsche der DTM-Fahrer für den neuen DTM-Kalender und deren Erfolgsaussichten

Maxime Martin, Lucas Auer
Fahrer wünschen sich mehr Stadtkurse im DTM-Kalender
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - DTM-Boss Gerhard Berger will die deutsche Tourenwagenserie auch im Ausland etablieren und ist für neue Schauplätze offen. Der Österreicher möchte so interessierten Herstellern den Einstieg in die DTM schmackhaft machen und die Rennserie auch nach dem Ausstieg von Mercedes Ende 2018 auf feste Beine stellen.

Auch die DTM-Fahrer haben so ihre Wünsche, wo die DTM gastieren könnte. Von Singapur, über Sao Paulo bis Macau ist so einiges dabei. Der Vorschlag von Paul di Resta, ein Nachtrennen auf dem Norisring auszutragen, kommt sowohl bei Fahrern, Fans als auch Berger gut an.

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"Stadtkurse bieten eine tolle Action und machen uns als Fahrern extrem viel Spaß! Vielleicht könnte man da eine Option finden, egal wo", hofft Nico Müller, dass neben dem Rennen in Nürnberg ein weiterer Stadtkurs in den DTM-Kalender aufgenommen wird. "Ich wäre auf jeden Fall dabei und fände es schön, wenn wir mehr Stadtkurse im Kalender hätten."

"Wäre ein Pluspunkt für DTM"

Auch Marco Wittmann, für den als gebürtigen Fürther das Rennen am Norisring ein waschechtes Heimrennen ist, spricht sich für mehr Stadtkurse im Rennkalender aus. "Das wäre auf jeden Fall ein Pluspunkt für die DTM", sagt der BMW-Pilot.

"Aber es gibt auch noch andere tolle Strecken, auf denen man fahren und viel Action geboten werden könnte, zum Beispiel in Monza und Spa. Vor allem Kurse mit langen Geraden und vielen Überholmöglichkeiten sind immer gut für eine Rennserie, und auch für die DTM", ergänzt er.

Edoardo Mortara bringt den Bugatti-Kurs in Le Mans als Wunschkandidaten ins Spiel. 2006 und 2008 gastierte die deutsche Tourenwagenserie schon auf dem Kurs in Frankreich. In Spa machte die DM im Jahr 2005 Halt und wurde von einem spektakulären Unfall von Bernd Schneider in der legendären Kurve Eau Rouge überschattet. Auf italienisches Terrain begab sich die DTM zuletzt 2010, als die Tourenwagenserie am Adria Raceway zu Gast war.

In der laufenden Saison 2017 standen bereits drei Auslandsveranstaltungen in Russland (Moskau), Ungarn (Budapest) und den Niederlanden (Zandvoort) auf dem Programm. In gut zwei Wochen wird die DTM im österreichischen Spielberg gastieren, bevor es zum Saisonfinale nach Hockenheim geht.

Hinter den Kulissen arbeitet Gerhard Berger fleißig am Kalender für die neue Saison. Ob er dabei die Wünsche seiner DTM-Piloten erfüllen wird, werden die kommenden Wochen zeigen.

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