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DTM Spielberg: BMW mit drei Autos in den Punkten

23. September 2017 - 17:41 Uhr

BMW ist im ersten Rennen der DTM 2017 in Spielberg mit drei Autos in den Punkten - Marco Wittmann bester Fahrer der Münchner auf Platz fünf

Marco Wittmann
Bester BMW-Fahrer im ersten Rennen auf Platz fünf: Marco Wittmann
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Im 15. DTM-Lauf des Jahres in Spielberg kamen am Samstag drei BMW in die Punkteränge. Marco Wittmann war in seinem BMW M4 DTM als Fünfter der bestplatzierte BMW Fahrer. Direkt hinter ihm folgte Maxime Martin als Sechster. Timo Glock erreichte auf dem Red Bulll Ring als Zehnter ebenfalls die Top 10. Bruno Spengler wurde Zwölfter, Tom Blomqvist belegte Position 17. Augusto Farfus musste mit einem beschädigten Auto vorzeitig die Box ansteuern und aufgeben.

Im engen Kampf an der Spitze fällt Marco Wittmann am Start um eine Position zurück und ist Fünfter. Augusto Farfus kommt im Duell mit Lucas Auer (Mercedes) von der Strecke ab und gerät mit hoher Geschwindigkeit ins Kiesbett, sodass sein Auto vom Boden abhebt. Der Brasilianer kann das Rennen am Ende des Feldes zunächst fortsetzen, muss sein Fahrzeug jedoch später aufgrund der starken Beschädigungen vorzeitig in der Garage vom BMW Team RMG abstellen.

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Fünf der sechs BMW Fahrer absolvieren ihre Boxenstopps innerhalb der ersten elf Runden, nur Bruno Spengler fährt einen längeren ersten Stint und biegt erst nach 27 Umläufen zum Reifenwechsel ab. Am Ende erreichen Wittmann und Martin auf den Positionen fünf und sechs das Ziel. Glock ist Zehnter, Spengler belegt Rang zwölf und Blomqvist Platz 17.

Jens Marquardt (BMW-Motorsport-Direktor): "Das war ein hartes Rennen, in dem für uns heute nicht mehr drin war. Die drei Audis vorne konnten wir definitiv nicht halten, dahinter war das gesamte Feld über das ganze Rennen relativ nah zusammen. Aber man hat gesehen, wie schwierig es war zu überholen. Sogar am beschädigten Auto von Robert Wickens kam niemand vorbei. Die Punkte für die Plätze fünf, sechs und zehn nehmen wir mit und bereiten uns konzentriert auf morgen vor. Wir werden wieder angreifen."

Stefan Reinhold (RMG-Teamchef): "Wir hatten schon ein durchwachsenes Qualifying-Ergebnis und konnten dann im Rennen nicht zulegen. Wir müssen mit dem, was wir erreicht haben, zufrieden sein. Den Unfall von Augusto Farfus muss ich mir noch mal genau anschauen. In jedem Fall haben wir viel Arbeit, sein Auto zu reparieren. Wir werden versuchen, uns morgen zu verbessern. Zunächst müssen wir im Qualifying weiter vorn stehen und dann im Rennen kämpfen, um die Positionen zu halten."

Marco Wittmann (5. Platz): "Platz fünf ist so ziemlich das Maximum, das wir heute holen konnten. Ich hatte einen schönen Fight mit Robert Wickens. Er war schnell und hatte eine gute Traktion, deshalb war es selbst mit DRS extrem schwierig, ihn anzugreifen. Es hat letztlich nicht geklappt. Morgen haben wir eine neue Chance."

Augusto Farfus (Ausfall): "Das war nicht unser Tag. Gleich zu Beginn musste ich einer Kollision ausweichen. Beim folgenden Ausritt durch das Kiesbett wurde mein Auto stark beschädigt, sodass wir später vorzeitig aufgeben mussten. Ich bin froh, dass bei dem Zwischenfall nicht mehr passiert ist. Ich habe heute einen Satz Reifen sparen können. Also werde ich morgen wieder angreifen."

Timo Glock (10. Platz): "Der Start war okay, leider war ich auf der falschen Seite in Kurve eins und drei. Dadurch habe ich viele Plätze verloren. Dann sind wir den Rest des Rennens praktisch nur hintereinander hergefahren. Wir hatten keine Chance zu überholen. Am Ende ist es dann nur ein Punkt geworden."

Bart Mampaey (RBM-Teamchef): "Wir hatten heute ein gutes Rennen. In diesem Feld Positionen gut zu machen, ist nicht so einfach. Und wie man gesehen hat, kamen uns einige Autos dazwischen. Aber wir haben unser Rennen gemacht, den Überblick bewahrt und gekämpft. Unsere Boxenstopps waren sehr gut und Maxime konnte zwei Plätze gewinnen. Damit sind wir zufrieden."

Bruno Spengler (12. Platz): "Die Strategie im Rennen war eigentlich gut. Vielleicht hätten wir ein bisschen früher stoppen können, aber es war insgesamt okay. Allerdings war es sehr schwierig zu überholen, ich hatte einen ganzen Zug vor mir. Mehr als Platz zwölf war dann nicht drin, da man einfach nicht vorbeikam."

Tom Blomqvist (17. Platz): "Für uns ist es nicht sonderlich gut gelaufen. Wir haben in Runde eins gestoppt und auf ein Safety-Car gehofft. Das kam aber leider nicht. Also müssen wir das Rennen abhaken und uns für morgen steigern."

Maxime Martin (6. Platz): "Platz sechs ist nicht so schlecht. Wir haben mitgenommen, was ging. Audi war heute einfach sehr stark. Für mich war es alles in allem ein gutes Rennen. Es war nicht einfach, aber ich hatte ein paar tolle Fights. Ich bin happy mit dem Ergebnis. Wir haben gute Punkte gesammelt."

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