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DTM-Rennticker

DTM-Live-Ticker Spielberg: Der Samstag in der Chronologie

Die DTM in Österreich: +++ Vorwürfe gegen Gewichte-Abschaffung +++ Beigeschmack bei Audi-Dreifacherfolg +++ Ärger über Rambo-Rast +++

  • Das wäre geschafft

    Den Spielberg-Samstag hätten wir somit in der Tasche. Und ich habe so das Gefühl, dass die Teams und Fahrer morgen noch einen drauflegen wollen Besonders spannend würde es natürlich werden, wenn wirklich Regen eintritt. Darüber hälst Du Dich am besten auf dem laufenden, wenn Du auch morgen wieder reinklickst ;) Bis dahin danken Julia Spacek und Rebecca Friese für die Aufmerksamkeit und wünschen noch einen schönen Samstag-Abend!

  • Meisterschaftstraum platzt

    Rast war ja durchaus noch mittendrin im Titelkampf. Insgesamt hat er in dieser Saison aber auch zu viele Ausschläge nach unten gehabt. Und mit solchen rennen gewinnt er natürlich auch keinen Blumentopf. In der Gesamtwertung rutscht er nun auf Platz fünf mit einem Abstand von 38 Punkten.

    "Schlimmer ging es nicht, glaube ich", räumt er selbst ein. "Klar ärgert mich das. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, wo wir herkommen. Es ist das erste Jahr. Was wir bis hierher erreicht haben, ist mit Sicherheit herausragend. Direkt um die Meisterschaft zu kämpfen hat bisher noch kein Rookie geschafft, meine ich. Von daher können wir darauf schon stolz sein. Natürlich gehören schlechte Tage dazu. Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen. Heute ist so ein Tag, an dem wir viel lernen. Morgen greifen wir wieder an."

  • Kritik von der Konkurrenz

    Auch mit Robert Wickens ist Rast im Rennen aneinander geraten. "Ich habe gesehen, dass er auf kalten Reifen war", beschreibt es der Mercedes-Fahrer. "Und ich wusste, dass er aggressiv sein würde - das war er schon die ganze Saison. Ich habe in Kurve 6 sehr spät gebremst und ihm viel Platz gelassen. Aber er hat trotz seiner kalten Reifen versucht, mich herauszufordern. Ich weiß nicht, ob er Über- oder Untersteuern hatte. Aber wir hatten ziemlich harten Kontakt. Das hat mein Auto fast völlig zerstört und ich dachte schon, das wäre Game Over für mich."

  • Völlig durchgedreht?

    Na, so drastisch würden wir Rene Rasts Rennen nicht beschreiben. Aber er ist heute schon relativ aggressiv herangegangen und hat dabei eben eine Pirouette hingelegt. Seine Erklärung beinhaltet eine kleine BMW-Theorie:

    "Eigentlich fing es schon in Kurve drei an. Marco Wittmann verbremste sich und kam von der Linie ab. Maxime fuhr direkt dahinter und überholte natürlich nicht, weil Marco in der Meisterschaft vor ihm liegt. Das heißt, wir sind relativ kompakt hintereinander hergefahren. Dann haben die beiden sehr, sehr früh gebremst – wie ich auch. Aber in dem Moment, als ich auf die Bremse stieg, stand mein Vorderrad still. Ich dachte: Bevor ich Maxime ins Auto fahre, nehme ich die Innenseite. Ich verzögerte das Auto noch, aber weil ich noch auf kalten Reifen war, reichte das nicht aus, und es kam zur Berührung. Ich hatte gehofft, er würde es sehen und mir die Türe noch etwas weiter aufmachen. Aber leider war das nicht der Fall."

  • Apropos Auer

    Der Lokalheld schaffte es heute nur als Achter ins Ziel. Er hat damit einen Platz in der Tabelle verloren und jetzt einen Abstand von 31 Punkten zu Ekström.

    "Wir haben es nicht hingekriegt", berichtet er. "Im Qualifying war der Speed nicht ausreichend. Im Rennen war das Ziel, noch in die Punkte zu fahren. Das haben wir erreicht. Das ist nicht genug, das wissen wir selbst. Aber so ist es im Sport. Manchmal läuft es so, manchmal so. Ein bisschen kannst du jetzt aussortieren, was war gut, was war schlecht. Dann stellst du das beste Paket zusammen. Vielleicht qualifizieren wir uns morgen für die Top 10. Dann kann vielleicht etwas mehr herausspringen."

    Lucas Auer (HWA-Mercedes 3)
    Lucas Auer (HWA-Mercedes 3)

  • Aus Mercedes-Sicht

    Auch die Stuttgarter schienen heute im Nachteil. "So, wie wir es erwartet hatten", erklärt Lucas Auer. "Wir hatten gedacht, der Red-Bull-Ring wäre ein gutes Pflaster für Mercedes. Vor zwei Wochen hatten wir noch gesagt, Mercedes fuhr schwerer und haute am Nürburgring trotzdem alle weg. Jetzt ist jeder enttäuscht. Aber so ist es halt. Die DTM ist eng. Manchmal ist ein anderer Hersteller da, manchmal bist du da. Schade."

    Für das Saisonfinale hat er deshalb keine Sorgen: "Das kannst du nicht hochrechnen. Am Nürburgring waren wir schwer und haben alles niedergerissen. Manche Strecken passen nicht, andere besser. Mal abwarten. Es geht schnell. Ein paar Zehntel und wir sind wieder dabei."

  • Wittmann schlägt Alarm

    Das war zu erwarten: dem BMW-Fahrer schmeckt die Abschaffung der Performance-Gewichte natürlich jetzt gar nicht. "Es ist offensichtlich", prangert er an. "Man sieht, was da passiert. Es kam Audi am meisten entgegen. Uns und Mercedes trifft es am meisten. Die spannende Meisterschaft geht jetzt flöten. Vielleicht wird es am Ende zu einer Art Audi-Meisterschaft. Ich glaube, man hätte es auch nach der Saison abschaffen können. An sich finde ich die Entscheidung gut, im Sinne des Sports und für die Fans. Aber ich glaube, der Zeitpunkt war vielleicht nicht ideal."

  • Titelchancen

    Wir haben es immer wieder betont: in der Tabelle kann sich schon nach einem rennen viel tun. Ekström behält natürlich die Führung. Jetzt hat er einen Vorsprung von 28 Punkten. Das bedeutet, nur hätte theoretisch morgen die Möglichkeit, die Tabellenführung zu übernehmen. Dafür müsste Ekström aber einen Nuller hinlegen. Ist es also doch schon eine kleine Vorentscheidung?

    "Finde ich nicht", hält Ekström dagegen. "Es sind noch viele Punkte offen. Genauso schnell, wie es in eine Richtung geht, kann es in eine andere Richtung gehen. Leider habe ich das oft erlebt. Deshalb kann ich aus Erfahrung sagen: Es ist es nicht wert, zu führen. Alle träumen ja davon, am Ende zu führen, denn zwischendurch gibt es ja keinen Pokal. Morgen fokussieren wir uns erneut und versuchen, im Qualifying ganz vorn zu stehen. Das hat schon Spaß gemacht."

  • Haug schreibt niemanden ab

    "Wir haben morgen ein neues Qualifying", widerspricht er der gemachten Audi-Dominanz. "Es kann sein, dass eine Marke am besten mit den neuen Regelungen, den gleichen gewichten, zurechtkommt. Das war jetzt ganz klar Audi. Aber es gibt jetzt auch mehr Vergleichsdaten. Natürlich ist Audi auch morgen Favorit. Ich glaube dennoch, dass wir ein besser gemischtes Feld haben. Wir haben Phasen gesehen, in denen der BMW konkurrenzfähig war und auch Mercedes. Das wird sich durchmischen. Auch in Hockenheim werden noch einmal andere Voraussetzungen herrschen."

  • Liegt es an den Gewichten?

    Kaum gibt es keine Performance-Gewichte mehr, fällt das Rennen eher mau aus - ein Zufall? Oder müssen wir uns das leidige Thema jetzt sogar zurückwünschen?

    "Es gab auch schon Rennen mit Performance-Gewichten, bei denen die Abstände groß waren" betont der ehemalige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug bei der 'ARD'. "Das ist nun einmal echtes Racing - so sieht es aus. Audi hat hier den besten Job gemacht. Ich vertrete absolut die Meinung, dass man auch sehen soll, wer der Beste ist."

  • Die Ekström-Taktik

    "Für mich war das Rennen an sich nicht so spannend", erklärt der Schwede. "Viel spannender war es, ein gutes Qualifying hinzulegen. In meinem Alter kommt das schließlich nicht mehr so oft vor. Mit Platz drei fühlte ich mich sehr zufrieden, denn ich wusste, für das Rennen war das sehr wichtig. Als ich beim Gridwalk sah, dass unter anderem Marco Wittmann frische Reifen hatte, dachte ich mir: Vielleicht wird auch der Start sehr wichtig, weil da die Waffen schon scharf gemacht wurden. Ich konzentrierte mich auf den Start und kam auch gut weg. Ich blieb hinter Jamie und Nico. Damit war ich schon mal zufrieden und folgte ihnen, so schnell ich konnte."

  • Der lachende Dritte

    Nico Müller ist mit seinem Samstag dafür voll zufrieden - es ist schließlich sein bestes Saison-Ergebnis. "Auf jeden Fall super. Endlich das anvisierte Podium. Ich freue mich für meine Crew. Mattias hat das Rennen gewonnen. Es hätte nicht viel besser laufen können für das Team."

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