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DTM-Rennticker

DTM-Live-Ticker Nürburgring: Der Sonntag in der Chronologie

Die DTM auf dem Nürburgring: +++ Wut auf Audi +++ Auer zeigt Nerven +++ Paffett wütet gegen BMW +++

  • Zwei haben wir noch

    So schnell kann ein Rennwochenende zu Ende gehen. Nun müssen wir zwei Wochen warten, bis die DTM weiter nach Österreich zieht. Bis dahin haben wir noch einiges aufzuarbeiten. Und in fünf Wochen ist dann auch schon Finale in Hockenheim. Wer hat denn an der Uhr gedreht?! Wir würden uns jedenfalls freuen, wenn Du weiter mit uns am Ball bleibst. Für heute danken Julia Spacek und Rebecca Friese aber erst einmal für die Aufmerksamkeit und wünschen noch einen wunderschönen Restsonntag!

  • Entscheidung im Fall Glock/Müller

    Die Rennkommissare haben lange gegrübelt - und sich dafür entschieden, Timo Glock wegen des Auffahrens auf Müller eine Verwarnung auszusprechen. Es ist aber erst seine zweite. Das wird dem BMW-Fahrer, der ohnehin schon vermutet, der DMSB habe ihn auf dem Kieker, dennoch gar nicht schmecken.

    Zu der Entscheidung kam es aber, weil Glock die als Hinterherfahrender die größere Schuld trägt. Die Datenanalyse hat ergeben, dass Müller an gleicher Stelle schon zuvor früher gebremst hat.

  • Audi verliert, Mercedes legt zu

    Wir haben neue Performance-Gesichte nach dem zweiten Rennen auf dem Nürburgring. Audi darf sich endlich einmal um fünf Kilo erleichtern, Mercedes muss dafür fünf aufladen. BMW bleibt beim derzeitigen Gewicht. So ist der aktuelle Stand:

    Audi 1.127,5 kg
    Mercedes 1.127,5 kg
    BMW 1.107,5 kg

    Du kannst außerdem hier einen Blick auf die aktuellen Tabellenstände werfen.

  • Reue vor dem Heimspiel

    Das wäre eine schöne Geschichte gewesen, wenn Lucas Auer als Tabellenführer nach Spielberg hätte reisen können. Aber er hat acht Punkte auf Ekström verloren. Seinen Fehler im Rennen gibt er offen zu und es täte ihm sehr leid für sein Team. Dennoch bleibt er optimistisch: "Im vergangene Jahr war es sehr schwierig für uns. Aber wenn wir das richtige Paket schnüren und die richtige Linie finden, dann ist alles möglich. Auch wenn man nicht den Speed hat - die Rennen werden jetzt immer chaotischer.

  • Der andere Aufreger

    Paffett schimpft über BMW. Zurecht? "Ich kenne Gary, das ist ein fairer und harter Sportsmann", sagt Haug. "Das Rumdrehen muss nicht sein - schon gar nicht, wenn es um Platz zehn geht. Die Gangart wird härter und man würde gut daran tun, das ein bisschen einzugrenzen."

    "Er hat sich wahrscheinlich mehr von seinem Rennen erhofft, da kommt es zu solchen Äußerungen", reagiert BMW-Sportchef Jens Marquardt auf die Vorwürfe, seine Fahrer seien "die schlechtesten. "Ich bin sehr zuriefen mit meinen Fahrern. Sonst wären sich auch nicht zu fünft in den Top 10. Das ist Tourenwagensport und kein Kindergeburtstag", betont er.

  • Müllers Sicht

    Auch ihn wollen wir natürlich zu Wort kommen lassen. Der Schweizer will von einem Ausbremsen nichts wissen. Er vermutet, Glock habe sich beim Bremspunkt verschätzt. "Ich habe eigentlich ganz normal innen gebremst, um die Kurve noch zu kriegen." Er sei Weitergefahren, weil er gehofft habe, die Trümmerteile würden abfliegen. Wenn er eine Safety-Car hätte auslösen wolle, "hätte ich das Auto irgendwo geparkt", sagt er.

  • Audi-Sportchef wehrt sich

    "Warum sollte ich ein Safety-Car provozieren wollen", verteidigt sich Dieter Gass. Er habe alle seine Fahrer lange draußen gelassen, da hätte ein Safety-Car geschadet. "Das wir die Rivalen nicht vorbeiwinken ist auch klar", so Gass. Er erklärt, es habe ein wenig Verwirrung an der Box gegeben, weil man auch Ekström reinholen wollte. Funken hätte man es gedurft, als die Flagge für Gefahr am Auto geschwenkt wurde.

    Über die Kollision sagt er: "Nico lag vorne und Timo ist ihm auf einer zwölf Meter breiten geraden hinten drauf gefahren." Den "Brake-Test" zweifelt er an. Fragen nach gezielten Manipulationen weicht er aus und verweist lieber auf den gewichtsnachteil, der seine Fahrer zu extremen Strategien gezwungen habe.

  • Glock holt aus

    Laut dem BMW-Piloten habe Audi die Fahrer Müller und Duval schon im Qualifying "geopfert", um einige Rivalen aufzuhalten. Im Rennen dann der "Brake-Test" von Müller. "Wenn man bei Audi die Rennen so manipulieren möchte, dann ist das schon beschämend", erhebt er nach dem rennen dann große Vorwürfe.

    Alle anderen würden sich fair verhalten "Mercedes und BMW arbeiten noch vernünftig. Aber was man da bei Audi macht… Da sieht man mal, wie sehr sie Jungs dort unter Druck stehen. Und wie stark auch Dieter Gass unter Druck steht, dass er solche Strategien rausgibt. Nico tut mir sehr leid, dass er das über sich ergehen lassen muss."

    Eine Aussprache mit Audi zieht Glock nicht in Betracht. "Das bringt ja nicht, die machen es ja immer wieder. Da kann ich auch gegen eine Wand sprechen."

  • Die Audi-Logik

    Das war die Situation: Müller lag noch weit vorne, weil er noch keine reifen gewechselt hatte. Ekström weit hinten, weil er nach seinem Stopp den Anschluss verloren hat. Als die eigentlichen Führenden dann auf Müller aufliefen, drängte der erst einmal Wittmann fast ab. Dann hielt er unter anderem auch Glock lange auf, bis der auf ihn auffuhr. Statt mit offensichtlichen Schaden gleich an die Box zu kommen, fuhr Müller noch weitern, bis ihn die Rennkommissare reinwinkten. Laut Audi habe man ihn wegen des Funkverbots nicht früher reinholen können. Doch bei Gefahr ist funken erlaubt.

    "Den Sinn habe ich nicht verstanden", sagt Haug. "Ich weiß nicht, ob man da tatsächlich auf ein Safety-Car spekuliert hat. Ekström hatte frische Reifen, vielleicht wollte man das Feld zusammenschieben. Natürlich hätte man ihn reinrufen können, wenn so ein Fall und eine Gefährdung vorliegt."

  • Fehler können passieren

    "Ich glaube, er war einfach ein klein wenig zu ungeduldig, aber das gehört zum Lernprozess dazu", hält Ex-Motorsportchef Norbert Haug ein Plädoyer für Lucas Auer und dessen Fahrlehrer. "Er hat auch schon viel Gutes geschafft, da muss man ihm so etwas auch einmal verzeihen. Er war schneller, kam nicht vorbei und war auf dem Randstein ein wenig zu früh auf dem Gas."

  • Wut auf Audi

    Oh oh, da braut sich etwas zusammen. Denn vor allem Müllers Einbremsversuche und Verteidigungstaktiken sind einigen Fahrern im Feld negativ hängengeblieben. "Sie haben versucht, clever zu sein", drückt es Sieger Wickens aus. "Es war ziemlich offensichtlich, was sie versucht haben. So etwas gehört zwar zum Sport dazu, aber das war zu viel. Sie haben mich in Kurven-Scheitelpunkten eingebremst. Das ist kein faires Racing."

    Auch di Resta merkt an: "Es gab viel Kontakt und Audi war vielleicht nicht ganz fair. Aber die weiten es ja immer mal aus."

  • Audi ohne Chance

    Ekström hat sich als bester Ingolstädter noch auf Platz sechs retten können. "Ich weiß nicht, wie das Rennen für alle anderen war, aber für mich war es war sehr schwierig", sagt er. "Ich war überhaupt nicht zufrieden mit meinem Auto, da ging gar nichts. Ich habe nur gekämpft mit den Reifen, die waren am Kochen. Ich wusste, dass wir von der Pace her keine Chance haben. Deshalb habe ich versucht, mich aus den Zweikämpfen rauszuhalten. Aber die Punkte sind wichtig für die Meisterschaft, die nehme ich gerne mit."

    "Es war kein gutes Rennen für uns", sagt Dieter Gass. "Man hat von Anfang bis Ende gesehen, dass wir keine Pace hatten. Wir mussten mit abbauenden Reifen kämpfen, was normalerweise kein Problem für uns ist und sicherlich dem hohen Gewicht geschuldet ist. Deshalb müssen wir mit dem sechsten und siebten Platz fast zufrieden sein."

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