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Auer: "Manche würden mich immer noch nicht erkennen"

20. September 2017 - 14:52 Uhr

Lucas Auer hat im Kampf um den DTM-Titel 2017 noch alle Chancen und seine Bekanntheit und Popularität in seiner Heimat Österreich ist mit dem Erfolg gestiegen

Lucas Auer
Lucas Auers Bekanntheit steigt mit seinen Erfolgen in der DTM
© ITR

(Motorsport-Total.com) - Für Mercedes-Fahrer Lucas Auer ist das DTM-Rennwochenende auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg ein Heimrennen - und das möchte er gewinnen, um weiter im Rennen um die Meisterschaft 2017 zu bleiben. Doch in seiner Heimat Österreich konnte er sich bisher noch unter das Volk mischen, ohne auf Anhieb erkannt zu werden.

Im vergangenen Jahr befragte er Besucher des DTM-Rennens in Spielberg über den DTM-Piloten Auer. Und fast niemand erkannte, dass der Neffe von Gerhard Berger selbst vor ihnen steht und über sich selbst spricht. In diesem Jahr wird Auer aber nicht mehr ganz unbemerkt durch das Fahrerlager gehen können. Denn mit dem Erfolg steigt auch die Bekanntheit des Gesamtzweiten, wie er im Interview verrät.

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Frage: "Luggi, am kommenden Wochenende steht dein Heimrennen in Spielberg auf dem Programm. Wie anders ist es für dich, vor heimischem Publikum zu fahren?"
Lucas Auer: "Ich liebe und lebe Österreich. An meiner Vorbereitung ändert sich natürlich nichts, aber meine Vorfreude ist riesig. Ich habe eine kurze Anreise und freue mich sehr auf das Wochenende."

Frage: "Wie Motorsport-verrückt sind die Österreicher und welchen deiner Landsleute siehst du als Vorbild an?"
Auer: "Wir Österreicher sind generell sehr lebensfroh, das sieht man auch im Motorsport. Wir sind stolz auf unser Land und ich finde schon, dass ich einen guten Push von den österreichischen Fans erhalte. Ich hoffe, dass wieder viele da sind und wir ihnen etwas Cooles zeigen können. Ein Vorbild zu nennen ist schwierig. Allein im Motorsport gibt es schon so viele - egal ob Niki, Gerhard oder Toto. Ich habe kein bestimmtes Vorbild, aber ich habe einen Riesenrespekt vor ihren Leistungen."

Frage: "Im vergangenen Jahr haben wir dich verkleidet ins Fahrerlager geschickt und nur wenige Fans haben dich erkannt. Was glaubst du, wie es dieses Jahr aussehen wird?
Auer: "Manche würden mich vielleicht immer noch nicht erkennen, aber ganz sicher mehr als im letzten Jahr. Ich glaube, mein Bekanntheitsgrad hat sich stetig gesteigert - parallel zu den Resultaten. Im ersten Jahr ein bisschen, im zweiten Jahr habe ich nach meinem ersten Sieg einen riesigen Push bekommen und in diesem Jahr ist es noch mal mehr. Es steigert sich stetig, was cool ist."

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