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Maxime Martin: Reif für den Titel?

07. August 2017 - 08:23 Uhr

BMW-Pilot Maxime Martin schafft es immer wieder einmal, die Motorsportwelt aufzumischen - In der DTM-Saison 2017 sieht er noch eine realistische Chance

Maxime Martin
Maxime Martin will in dieser Saison den Anschluss halten
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Maxime Martin ist der lebende Beweis dafür, wie eng es in der DTM-Saison 2017 zugeht und wie schnell sich die Verhältnisse an nur einem Rennwochenende drehen können. Vor dem Norisring war er in der Meisterschaft schon fast abgeschlagen Gesamtelfter. Innerhalb von zwei Tagen holte er dann 61 Punkte (1) auf. Zur Sommerpause fehlen ihm als Fünfter nur 35 Zähler auf die Tabellenführung. Grund genug für den Spätzünder, einmal über die Titelchancen in seiner vierten DTM-Saison nachzudenken.

"Wir sind in der Mitte der Saison. Es ist noch ein weiter Weg bis dahin", sagt er gegenüber 'DTM.com'. "Aber, die Meisterschaft können mehrere Fahrer von allen Herstellern gewinnen. Also ja. Warum nicht?!"

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Bisher hat sich Martin als zuverlässiger Mittelfeld-Pilot ausgezeichnet. Der diesjährige Sieg auf dem Norisring war aber schon sein dritter in der Serie. Und was ihm im DTM-Umfeld besonders wertvoll macht: Teamwork kann er! Dafür bringt der 31-Jährige genügend Langstrecken-Erfahrung mit.

"Mittlerweile habe ich mehr als 30 24-Stunden-Rennen absolviert. Das ist sehr viel", erklärt er, merkt aber auch an: "Sich mit anderen das Auto zu teilen, das hast du in der DTM halt nicht. Ich weiß nicht, was ich bevorzuge. In der DTM bist du immer am Limit, du musst 110 Prozent geben. Es ist eine komplett andere Mentalität. Die Kombination hat mich in beide Richtungen verbessert."

"Die DTM ist sehr speziell", ist ihm außerdem aufgefallen. "Das Auto hat sehr viel Anpressdruck und Grip. Du hast mehr Anpressdruck und Gewicht als in einem Formel-1-Wagen. Es ist eine Mischung aus Formel- und GT-Racing. Um schnell zu sein, musst du auf jeden Fall die Reifen richtig behandeln. Das ist ein wichtiger Part. Und du musst den Anpressdruck so optimal nutzen, wie du kannst."

Martin hat sich bei BMW noch nicht zum Zugpferd mausern können. Aber der Belgier weiß, wie man sich in einer Großfamilie durchsetzt. Das hat ihm nicht zuletzt sein Vater, ebenfalls ein erfolgreicher Rennfahrer, beigebracht.

"Wir waren sechs Kinder, ich habe noch vier Schwestern und einen Bruder", so Martin. "Er hat mir immer gesagt, wenn du Rennen fahren willst, sehr schön, ich werde dich nie bremsen. Aber, ich kann mehr nicht für dich tun. Wir haben das Geld nicht, dass ist bei sechs Kindern unmöglich. Ich musste mir meine Partner selber suchen. Aber er spielte immer eine große Rolle. Zum Beispiel bei den Entscheidungen, in welchem Team oder in welcher Serie ich fahren sollte. Er war immer involviert."

Wegen seiner Leidenschaft für den Tennissport hat Martin erst mit 19 Jahren angefangen, sich dem Rennsport zu widmen. Mit 31 ist deshalb noch lange nicht Schluss. In der aktuellen Saison sind noch vier Rennwochenenden zu absolvieren und theoretisch noch 224 Punkte zu holen. Und Martin weiß: "In der DTM bist du an einem Wochenende schlecht, am nächsten Wochenende gut. Das ist schwer zu sagen. Es gibt ups an downs."

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