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BMW: Trotz Disqualifikation fleißig Punkte gesammelt

20. August 2017 - 20:36 Uhr

BMW wird der Sieg von Marco Wittmann im Rennen am Sonntag bei der DTM 2017 in Zandvoort nachträglich aberkannt - "Ich bin sehr enttäuscht"

Marco Wittmann
Zu wenig Benzin im Tank: BMW wurde der Sieg nachträglich aberkannt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - In einem actionreichen zwölften DTM-Saisonrennen in Zandvoort hat BMW sein Punktekonto weiter aufgestockt. Maxime Martin und Timo Glock bewiesen Kampfgeist und erreichten die Plätze sechs und sieben, obwohl sie zu Beginn des Rennens zunächst am Ende des Feldes unterwegs gewesen waren. Augusto Farfus fuhr im Zeittraining die sechste Pole-Position seiner DTM-Laufbahn ein. Im Rennen wurde er Achter. Bruno Spengler belegte den zehnten Platz.

Zunächst hatte der amtierende DTM-Champion Marco Wittmann knapp vor Mike Rockenfeller die Ziellinie überquert. Bei der technischen Abnahme nach dem Rennen konnte jedoch nicht die vorgeschriebene Mindest-Restmenge Kraftstoff aus dem Tank seines Fahrzeugs entnommen werden. Wittmann wurde daraufhin disqualifiziert. Tom Blomqvist erreichte den 13. Rang.

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Tom Blomqvist muss nach einem Dreher in der Einführungsrunde aus der Boxengasse starten. Wenig später erhält er wegen Abkürzens der Strecke eine Durchfahrtsstrafe und fällt weit zurück. Marco Wittmann gewinnt das Startduell in der ersten Reihe gegen Augusto Farfus und geht in Führung. Maxime Martin bleibt am Start zunächst stehen, kann dann das Rennen aber am Ende des Feldes doch noch aufnehmen. Bruno Spengler unterläuft ein Frühstart, für den er eine 5-Sekunden-Strafe erhält.

An der Spitze kann sich Wittmann um einige Sekunden von Mike Rockenfeller absetzen und seine Führung auch nach dem Pflichtboxenstopp in Runde 14 behaupten. In den letzten 15 Minuten des Rennens muss sich der zweimalige Champion gegen den angreifenden Rockenfeller verteidigen, behält jedoch die Nerven und fährt als Erster über die Ziellinie.

Nach frühen Boxenstopps und starken Aufholjagden fahren Martin und Timo Glock noch auf die Plätze sieben und acht. Farfus holt als Neunter ebenfalls Punkte. Spengler und Blomqvist kommen auf die Plätze elf und 13. Aufgrund der nachträglichen Disqualifikation von Wittmann rücken alle weiteren BMW Fahrer um eine Position auf.

Jens Marquardt (BMW-Motorsport-Direktor): "In Zandvoort haben wir insgesamt viele Punkte gewonnen. Der Dreifachsieg am Samstag mit Timo Glock, Marco Wittmann und Maxime Martin auf dem Podium war ein absolutes Saison-Highlight. Leider konnten wir aufgrund der Disqualifikation für Marco Wittmann am Sonntag keinen zweiten Sieg folgen lassen. Das ist natürlich sehr schade. Wir werden uns genau ansehen, wie es dazu gekommen ist. Maxime Martin und Timo Glock haben im Rennen sehr gut gekämpft, auch Augusto Farfus und Bruno Spengler konnten Zähler mitnehmen. Harte Überholmanöver, jede Menge Action und viele Punkte: Zandvoort war für uns trotz der Enttäuschung über den verlorenen Sieg am Sonntag auch in diesem Jahr eine Reise wert."

Stefan Reinhold (RMG-Teamchef): "Es war für uns ein intensives Wochenende voller Emotionen. Erst haben wir den Sieg von Marco bejubelt, dann folgte die Enttäuschung über die Disqualifikation. Leider mussten wir bei der Analyse nach dem Rennen feststellen, dass wir als Team in der Handhabung der Tankanlage einen Fehler gemacht haben und daher am Ende zu wenig Benzin im Tank war. Das ist bitter, aber wir verlieren und gewinnen zusammen. Die Pole-Position hat Augusto gutgetan. Bei Timo gab es ebenfalls Emotionen - aber mit Emotionen gewinnen wir hier bei uns im Team die Rennen, und so machen wir auch weiter. Trotz des heutigen Tages blicke ich zuversichtlich auf den Rest der Saison."

Marco Wittmann (Disqualifikation): "Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber da kann man als Fahrer nichts machen. Wir müssen das akzeptieren und sicherstellen, dass so etwas nicht mehr vorkommt. Es war für mich trotzdem ein mega Wochenende. Unsere Pace war sehr gut. Am Nürburgring greifen wir wieder an."

Augusto Farfus (8. Platz): "Wir haben bereits nach der ersten Runde gestoppt, und das hat sich leider nicht ausgezahlt. Aber das ist Racing. Dennoch kann ich Positives aus Zandvoort mitnehmen. Wir hatten das schnellste Auto und haben die Pole geholt, das ist gut. Aber es ist uns nicht gelungen, unsere Chancen auf ein Podium zu nutzen."

Timo Glock (7. Platz): "Ich hatte eine gute erste Runde und habe gleich ein oder zwei Autos überholt. Ich bin dann früh an die Box und hatte danach eine gute Pace. Ich war schneller als Maxime, kam aber nicht an ihm vorbei. Doch wir müssen damit zufrieden sein, zumindest noch in die Top 10 gekommen zu sein."

Bart Mampaey (RBM-Teamchef): "Wir haben nach diesem Rennen einiges zu analysieren. Maxime ist am Start nicht losgekommen. Wir müssen uns nun die Daten ansehen, um herauszufinden, was passiert ist. Das hat sein ganzes Rennen beeinträchtigt, doch er hat sich noch auf Platz sieben zurückgekämpft. Das war das Maximum, das wir herausholen konnten. Bruno hatte einen Frühstart, und was mit Tom passiert ist, müssen wir uns auch noch genau ansehen. Er hat sich in der Aufwärmrunde gedreht, aber wir wissen noch nicht, warum."

Bruno Spengler (10. Platz): "Für BMW war es insgesamt ein gutes Wochenende. Schade, dass es uns nicht gelungen ist, das Auto für das Qualifying perfekt hinzubekommen. So war dann in den Rennen nicht mehr möglich. Jetzt konzentrieren wir uns auf den Nürburgring."

Tom Blomqvist (13. Platz): "Leider habe ich in der Aufwärmende das Auto verloren und dabei ein Teil an der Strecke getroffen. Dabei hat sich die Fahrertür gelöst. Also musste ich in die Box und von dort starten. Zudem bekam ich eine Durchfahrtsstrafe. Es war einfach ein Rennen zum Vergessen."

Maxime Martin (6. Platz): "Es war ein schwieriges Rennen. Beim Start habe ich das Auto abgewürgt. Ich weiß nicht, warum das passiert ist, denn es war alles wie immer. Vom letzten Platz aus hat man es dann natürlich schwer. Aber wir haben noch Punkte geholt, das war dann okay."

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