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Achterbahnkurs in den Dünen: BMW bereit für Zandvoort

14. August 2017 - 15:29 Uhr

Mit viel Optimismus startet BMW in das DTM-Rennwochenende 2017 in Zandvoort: Bruno Spengler bestreitet in den Nordsee-Dünen sein 150. DTM-Rennen

Maxime Martin
Maxime Martin ist aktuell der bestplatzierte BMW-Pilot in der DTM 2017
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die DTM-Saison 2017 geht am kommenden Wochenende mit den Läufen elf und zwölf in die entscheidende Phase. Nach Budapest und Moskau macht die Serie für die beiden Rennen in Zandvoort zum dritten Mal außerhalb Deutschlands Station. Für einen Fahrer in den Reihen von BMW steht am Samstag im direkt an der Nordsee gelegenen "Circuit Park" ein besonderes Jubiläum an: Bruno Spengler, DTM-Champion von 2012, wird auf dem 4,307 Kilometer langen Kurs in den Dünen sein 150. DTM-Rennen bestreiten.

Hinter BMW liegt ein erfolgreiches Wochenende auf dem "Moscow Raceway". Im Qualifying zum zehnten Saisonlauf am Sonntag hatte Spengler die insgesamt 60. Pole-Position für BMW in der DTM herausgefahren und im anschließenden Rennen als Dritter seinen dritten Podiumserfolg beim dritten DTM-Event hintereinander gefeiert.

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Marco Wittmann und Tom Blomqvist sammelten auf den Rängen sechs und sieben ebenfalls Punkte. Einen Tag zuvor hatte Wittmann im Samstagsrennen bereits als Dritter den Sprung auf das Treppchen geschafft. Timo Glock holte als Fünfter weitere Zähler. Bestplatzierter BMW-Pilot in der Fahrerwertung vor den Läufen in Zandvoort ist Maxime Martin auf Rang fünf mit 78 Punkten. In der Herstellerwertung liegt BMW aktuell mit 308 Zählern auf Rang drei. Audi führt die Wertung mit 421 Punkten an.

BMW-Stimmen vor dem Zandvoort-Wochenende

Jens Marquardt (Motorsportdirektor): "Die DTM-Saison 2017 geht nach kurzer Sommerpause in die entscheidende Phase. Es sind noch viele Punkte zu vergeben. In bisher zehn Rennen haben wir insgesamt zehn Podestplatzierungen erreicht, darunter zwei Siege gefeiert. Nun heißt es, auch in den verbleibenden acht Läufen voll konzentriert zu bleiben und den Schwung der letzten Rennen vor der Pause mitzunehmen. In Zandvoort sind wir in der Vergangenheit sehr gut zurechtgekommen. Wie sich dort in diesem Jahr das Kräfteverhältnis auf der neu-asphaltierten Strecke darstellt, werden wir aber erst vor Ort sehen."

Stefan Reinhold (Teamchef RMG): "Mit viel Sonne, Strand und Meer schwingt bei den Rennen in Zandvoort - zumindest für die Fans - immer auch Urlaubsstimmung mit. Ganz anders natürlich für mein Team: Uns erwartet erneut ein hart umkämpftes Rennwochenende. Wir werden auch an der Nordsee alles daran setzen, vorne mit dabei zu sein. Es ist eine wirklich interessante Strecke, die meistens für spannende Rennen sorgt."

Marco Wittmann: "Ich habe sehr schöne Erinnerungen an Zandvoort und dort schon viele tolle Erfolge gefeiert, zum Beispiel meine erste Pole-Position in der DTM, einen Sieg und mehrere Podiumsplätze. Ich mag die Strecke. Sie hat viele schnelle Kurven und ist mit den umgebenen Dünen eine Art Naturrennstrecke. Ich hoffe auch dort wieder auf ein gutes Wochenende. Unsere Tendenz zeigt seit dem Norisring klar bergauf. So soll es in Zandvoort weitergehen."

Augusto Farfus: "Zandvoort ist die coolste Strecke des Jahres, ich freue mich sehr darauf. Der Kurs wurde neu asphaltiert, deshalb wissen wir noch nicht genau, was uns erwartet und fangen mehr oder weniger bei Null an. Wir haben in Moskau gesehen, dass wir den nötigen Speed haben, darauf möchten wir nun aufbauen."

Timo Glock: "Mit Zandvoort verbinde ich vor allem die Lage in den Dünen - und in diesem Jahr einen neuen Asphalt. Wir müssen sehen, wie sich das auswirkt. Ich hoffe, dass wir in Zandvoort eine gute Pace haben. In der Vergangenheit waren wir dort immer gut aufgestellt, und nun sind wir gespannt, wie es in diesem Jahr aussieht."

Bart Mampaey (Teamchef RBM): "Das gesamte Team freut sich auf die beiden Rennen im Circuit Park, der nur gut 200 Kilometer von unserem Sitz in Mechelen entfernt liegt und damit so etwas wie unsere Heimstrecke ist. Es gibt kaum eine schönere Umgebung für eine Rennstrecke. Sie hat einen ganz eigenen Charakter. Zandvoort ist ein Kurs alter Schule mit vielen schnellen Kurven."

Bruno Spengler: "Ich freue mich auf Zandvoort, das ist etwas ganz Besonderes. Wir sind direkt am Meer, die Atmosphäre dort ist immer toll. Es kommen sehr viele Fans, die den Motorsport lieben. Die Strecke selbst ist sehr interessant und anspruchsvoll. Es gibt immer viel Wind und damit viel Sand auf der Fahrbahn. Deshalb kann sich die Strecke von einer Runde zur nächsten ändern. Doch das gehört in Zandvoort einfach dazu."

Tom Blomqvist: "Zandvoort ist eine tolle Strecke, die viel Spaß macht, aber auch anspruchsvoll ist. Es gibt eine Menge schneller Kurven. Das verlangt dem Auto und dem Fahrer einiges ab. Für mich ist es, was den Fahrspaß auf der Strecke angeht, definitiv eines der Highlights der Saison. BMW war dort in der Vergangenheit recht erfolgreich, doch dieses Jahr werden die Karten wieder neu gemischt."

Maxime Martin: "In Zandvoort warten wieder andere Herausforderungen auf uns als bei den vorherigen Strecken. Man kann in diesem Jahr keine wirklichen Prognosen treffen, das hat die DTM in der bisherigen Saison gezeigt. Ich hoffe, dass es für mich dort besser läuft als zuletzt in Moskau."

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