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Rote Flagge: Was die Fahrer treiben, wenn die Autos stehen

14. Juli 2017 - 15:02 Uhr

Bevor es zum spannenden Showdown auf dem Norisring kam, mussten die Fahrer eine halbstündige Zwangspause einlegen - Wie sie dabei fokussiert blieben

Norisring
Stillstand: Wenn die Autos nicht rollen dürfen, bleibt der Fahrer auf Stand-by
© Audi

(Motorsport-Total.com) - Zunächst einmal galt es, den Schock zu verarbeiten. Gerade waren mit Gary Paffett und Mike Rockenfeller zwei Kollegen kollidiert, zwei Autos völlig demoliert und ärztliche Hilfe notwendig gewesen. So ein Schreck fährt auch dem erfahrensten Piloten in die Knochen. Beim Rennen auf dem Norisring gab es nach diesem heftigen Crash eine Rennunterbrechung von einer halben Stunde. Danach ging es noch einmal über 30 Runden lang heiß her. Da gilt es, die Konzentration zu halten - nur wie?

"Ich habe erst einmal gefragt, wie es Gary und Rocky geht", erklärt der Nürnberg-Drittplatzierte Edoardo Mortara, wie man sich zunächst beruhigt. "Dann passiert nichts Besonderes. Man versucht, konzentriert zu bleiben und redet mit seinen Ingenieuren." Und diese Unterhaltung sind in der modernen DTM Gold wert.

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Denn während des Rennens darf sich seit diesem Jahr gar nicht mehr mit dem Team ausgetauscht werden - es sei denn, es kommt zu einer Gefahrensituation. Taktiken, Einstellungen und Anweisungen sind tabu. Während einer Rennunterbrechung darf zwar das Auto nicht wesentlich verändert oder Reifen gewechselt werden, zum Sammeln und neu ausrichten aber reicht es allemal.

"Ich spreche mit meinen Jungs und entspanne ehrliche gesagt ein wenig", sagt Sonntags-Sieger Maxime Martin. "Etwas anderes gibt es ja nicht zu tun. Wir versuchen, fokussiert zu bleiben."

Das scheint beim Zweitplatzierten Lucas Auer nicht so gut funktioniert zu haben. Der Mercedes-Fahrer blieb so angespannt, dass ihm in der zweiten Rennhälfte ein Krampf im Fuß plagte. Der Shootingstar weiß aber auch, dass man sich gedanklich nicht allzu weit vom Rennen entfernen darf:

"Ich denke, man muss versuchen, dass man warm bleibt", beschreibt er seine Rote-Flagge-Patentrezept. "Man muss sich mit den Ingenieuren austauschen, was alles passiert ist. Und es kommt darauf an, wie schnell man wieder in den Rhythmus kommt. Da braucht jeder seine eigene Strategie."

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