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Rene Rasts später Sprung in die DTM: Warum erst jetzt?

05. Juli 2017 - 18:01 Uhr

Mit 30 Jahren schafft Rene Rast den Sprung in die DTM und lässt die Konkurrenz hinter sich: "Ärgere mich, ihn nicht schon früher geholt zu haben"

Rene Rast
Besser spät als nie: Rene Rasts Sprung in die DTM
© Audi

(Motorsport-Total.com) - DTM-Rookie mit 30 Jahren: Audi-DTM-Neuzugang Rene Rast ist ein Späteinsteiger in die DTM. Doch nach seinem ersten Sieg nach nur neun Rennen in der deutschen Tourenwagenserie übernahm der gebürtige Mindener nach dem Rennwochenende am Hungaroring zwischenzeitlich die Führung in der Fahrerwertung. Doch warum ist Rast erst jetzt in die DTM gekommen? Diese Frage stellt sich auch Audi-Motorsportchef Dieter Gass, der sich ärgert, "dass ich ihn nicht schon früher für die DTM engagiert habe".

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Seit 2011 gehört Rast zum Fahrerkader der Ingolstädter, "gefühlt seitdem ich denken kann", so Gass, der im gleichen Jahr von Audi verpflichtet wurde. "Rene hat verschiedene Programme gemacht: er war in der GT sehr erfolgreich und in Le Mans auch sehr stark. Wir haben ihn zwischenzeitlich für andere Einsätze in der LMP2 freigegeben, wo er ebenfalls super performt hat", sagt der 53-Jährige.

Dass der dreimalige Porsche-Supercup-Meister und GT-Masters-Champion erst im zarten Alter von 30 Jahren den Sprung in die DTM geschafft hat, liegt am strengen Auswahlverfahren von Audi, meint Gass: "Er war schon öfter nah dran, aber andere waren zu der Zeit einfach besser. Wir haben unsere Vorgehensweise mit dem Young-Driver-Test, wo die Fahrer getestet und ausgewählt werden, und vielleicht konnte er sich nicht so zeigen."

So was ist mir noch nie passiert...

Doch der Sieger vom Hungaroring stand immer unter Beobachtung der Führungsetage. "Seine Leistung, die er anderswo gezeigt hat, ist nicht spurlos an uns vorübergegangen", sagt der Audi-Motorsportchef. Ein langersehnter Aufstieg Rasts in die DTM folgte 2017.

Das Vertrauen, dass Audi in den DTM-Neuling setzte, belohnte dieser mit starken Rennen, seinem ersten DTM-Sieg und der zwischenzeitlichen Führung in der Fahrerwertung. Das Wochenende am Norisring verlief nicht fehlerlos, dennoch liegt Rast mit 72 Punkten aussichtsreich auf dem fünften Platz in der Meisterschaftstabelle. Doch über den Gewinn des DTM-Titels 2017 denkt er nicht nach.

Am Norisring musste er die Tabellenführung an seinen Audi-Kollegen Mattias Ekström abgeben. Im turbulenten Regenrennen am Samstag leistete sich der Rosberg-Pilot einen Fehler, der ihn eine bessere Platzierung als den zwölften Platz kostete. Bei der Ausfahrt aus der Boxengasse überfuhr er die durchgezogene Linie und bekam von den Sportkommissaren eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. "Ich bin schon viele Rennen gefahren, aber so ein blöder Fehler ist mir noch nie passiert", sagt Rast im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Geknickt ergänzt er: "Ich wollte so schnell wie möglich auf die linke Seite fahren, wo die trockene Linie war und bin ziemlich übereifrig über die gelbe Linie gefahren." Fehler wie dieser werden in einem hochklassigen Fahrerfeld schnell bestraft. "Das Niveau in der DTM ist unglaublich hoch und ausgeglichen. Es kommt auf die allerfeinsten Details an", sagt Gass und liefert ein Beispiel.

"Loic Duval oder Maro Engel fahren ja nicht eine Sekunde langsamer als die anderen. Sie sind im kleinen Zehntel-Bereich dahinter. Edo (Mortara) war einer unserer stärksten Fahrer im vergangenen Jahr und er tut sich in diesem Jahr schwer", so der Motorsportchef von Audi. "Es kommt auf die Details an und dass der Fahrstil des Fahrers mit dem Auto zusammenpasst. Und da macht Rene einen super Job."

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