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BMW mit Marco Wittmann in Moskau auf dem Podest

22. Juli 2017 - 18:32 Uhr

Trotz Strafversetzung um fünf Plätze stand Marco Wittmann bei der DTM 2017 in Moskau auf dem Podest - Nur zwei BMW-Fahrer in den Top 10

Marco Wittmann
Marco Wittmann war am Samstaag in Moskau der beste BMW-Fahrer
© ITR

(Motorsport-Total.com) - Marco Wittmann ist im neunten Rennen der DTM-Saison auf dem Moskau Raceway als Dritter auf das Podium gefahren. Ein Jahr nach seinem Sieg an gleicher Stelle erreichte er den insgesamt zehnten Podestplatz für BMW auf dem Kurs vor den Toren der russischen Hauptstadt. Wittmann hatte im Qualifying die Bestzeit erreicht und dafür drei Punkte in der Fahrerwertung erhalten.

Allerdings startete er in Folge einer Strafversetzung nach dem Norisring-Wochenende vom sechsten Rang. Timo Glock holte als Fünfter ebenfalls wichtige Punkte und ist nun vor Wittmann Siebter im Gesamtklassement. Die weiteren BMW Fahrer verpassten die Punkteränge, der Sieg ging an Rene Rast (Audi).

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In einer turbulenten Startphase reihen sich Augusto Farfus, Marco Wittmann und Timo Glock auf den Plätzen drei, vier und fünf ein. Glock hat dabei einen engen Zweikampf mit Mattias Ekström für den er eine Verwarnung erhält. In Runde drei wird Farfus beim Versuch, Platz zwei zu übernehmen, von Mike Rockenfeller berührt und von der Strecke gedrängt. Der BMW erleidet einen Reifenschaden, Farfus fällt nach dem frühen Boxenstopp ans Ende des Feldes zurück.

Auch Maxime Martin und Tom Blomqvist müssen sich nach ihren frühen Stopps weit hinten einreihen. Am Ende der elften Runde überholt Glock Wittmann im Kampf um Platz drei, der amtierende Champion holt sich diese Position nach den Boxenstopps von seinem BMW Markenkollegen zurück. Im Anschluss liefert sich Wittmann ein enges Duell mit Robert Wickens. Er muss den Kanadier zunächst passieren lassen, erkämpft sich in der Schlussphase des Rennens den Podestplatz jedoch zurück. Glock wird Fünfter, Spengler verpasst als Zwölfter ebenso die Punkteränge wie Martin auf Rang 16. Farfus und Blomqvist stellen ihre beschädigten Fahrzeuge vorzeitig in der Box ab.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): "Für Marco Wittmann ist heute nach hartem Kampf doch noch ein Podium herausgekommen. Das ist ein super Ergebnis, nachdem er im Qualifying die schnellste Runde gefahren war und dann aufgrund der Strafe vom Norisring als Sechster ins Rennen gehen musste. Timo Glock konnte als Fünfter ebenfalls Punkte sammeln."

"Insgesamt wäre für uns heute jedoch mehr drin gewesen. Aber die harten Manöver, die von der Konkurrenz teilweise gefahren wurden, haben das verhindert. Die Aktion von Mike Rockenfeller gegen Augusto Farfus war alles andere als sportlich. Sie hat Augusto das Rennen kaputtgemacht. Wir nehmen die Punkte heute trotzdem gerne mit und greifen morgen richtig an."

Stefan Reinhold (RMG-Teamchef): "Nach dem tollen Teamergebnis im Qualifying bin ich natürlich glücklich, dass wir im Rennen mit Marco Wittmann einen Podesterfolg erringen konnten. Auch Timo Glock hat auf dem fünften Platz Punkte gesammelt. Mir tut es unheimlich leid für Augusto Farfus. Er war von der ersten Sekunde an diesem Wochenende super unterwegs, ist von Rang drei gestartet. Was mit ihm im Rennen dann passiert ist - ich meine das Manöver mit Mike Rockenfeller - macht mich sprachlos. Das war sehr gefährlich. Wir werden uns das noch einmal genau ansehen."

Marco Wittmann (3.): "Vom sechsten Startplatz ist das Rennen für mich insgesamt gut gelaufen, ein Podium ist immer schön. Der Start war gut, danach hatte ich ein paar schöne Zweikämpfe mit Timo Glock und Robert Wickens. Robert hatte mich zwischenzeitlich überholt und konnte einen Vorsprung herausfahren. Gegen Ende des Rennens wurde meine Pace immer besser, ich hatte mir die Reifen gut einteilen können. So kam ich wieder heran - und konnte Platz drei noch zurückerobern. Ohne die Strafe in der Startaufstellung wäre noch mehr möglich gewesen, aber egal. Auf dem Ergebnis von heute können wir aufbauen."

Augusto Farfus (Ausfall): "Ich bin sehr enttäuscht. Wir hatten eine gute Chance, heute viele Punkte mitzunehmen. Ich war im Zweikampf mit Mike Rockenfeller. Aus meiner Sicht hat er auf meinen Angriff etwas zu übermütig reagiert. Ich war ganz klar auf der Innenseite, dann hat er mich geblockt und abgedrängt. Das habe ich als ziemlich unfair empfunden. Daher bin ich überrascht, dass er mit einer Verwarnung davongekommen ist. Mein Rennen war danach jedenfalls gelaufen."

Timo Glock (5.): "Es war ein hartes Rennen, und scheinbar werden Mattias Ekström und ich in Moskau keine Freunde mehr. Der Zweikampf mit ihm Richtung Kurve drei war schon sehr schwierig. Er ist immer wieder von außen nach innen gezogen. Wir haben uns zwei, drei Mal berührt. Nach dem Duell hatte ich im ersten Stint eine gute Pace. Auf dem zweiten Satz Reifen musste ich allerdings kämpfen."

"Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, vielleicht daran, dass mein Auto vorne rechts beschädigt war. Ich hatte extrem viel Untersteuern, der vordere rechte Reifen hatte Vibrationen. Zum Glück konnte ich noch Platz fünf nach Hause fahren. Mehr war nicht drin. Schön, dass Marco Wittmann noch auf das Podest gefahren ist. Damit war es ein einigermaßen zufriedenstellender Rennsamstag für uns."

Bart Mampaey (RBM-Teamchef): "Wir haben es bei Maxime Martin mit einer alternativen Strategie versucht, hatten dann allerdings nicht den besten Boxenstopp. Dadurch ist er zurückgefallen. Die Pace war in Ordnung. Die Reifen haben 37 Runden lang gehalten, was für Moskau wirklich gut ist. Tom hatte am Start einen Kontakt, bei dem das Auto beschädigt wurde. Brunos Pace war okay, nach dem Stopp kam er jedoch mitten in einer Gruppe anderer Autos heraus. Wir wussten, dass es eng werden würde. Er hat gekämpft, wurde dann aber von Müller überholt und verlor auf kalten Reifen einige Positionen. Das ist sehr schade, aber so ist das im Motorsport."

Bruno Spengler (13.): "Das war heute kein wirklich guter Tag für mich. Schon im Qualifying hatten wir Pech mit dem zweiten Reifensatz, ein besseres Ergebnis wäre möglich gewesen. Im ersten Stint des Rennens war ich dann auf Position zehn unterwegs, das Auto hat sich gut angefühlt. Nach dem Stopp konnte ich die Konkurrenz auf den warmen Reifen nicht hinter mir halten. Ich hing lange hinter Nico Müller fest - und dann bauten meine Reifen ab. Mehr war dann nicht drin."

Tom Blomqvist (Ausfall): "Mein Start war nicht gut, entsprechend wurde ich zu Beginn von einigen anderen Fahrern unter Druck gesetzt. Bei einer Berührung im Getümmel wurde mein Auto beschädigt, so konnte ich das Rennen nicht beenden."

Maxime Martin (16.): "Wir hatten uns entschieden, schon nach der ersten Runde Reifen zu wechseln, nachdem wir von so weit hinten ins Rennen gehen mussten. Leider hatten wir ein Problem beim Boxenstopp und haben dadurch Zeit verloren. Danach hing ich hinter Edoardo Mortara fest. Platz 16 ist kein gutes Ergebnis, aber morgen ist ein neuer Tag."

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