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Trotz Tabellenführung: Rast macht sich selbst keinen Druck

29. Juni 2017 - 14:13 Uhr

Der neue Meisterschaftsführende Rene Rast geht gelassen in das Rennen auf dem Norisring und widmet den Hungaroring-Sieg seinem Chefmechaniker

Rene Rast
Der Erfolg in Ungarn war für Rene Rast und seinen Chefmechaniker der erste DTM-Sieg
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach seinem DTM-Premierensieg auf dem Hungaroring vor knapp zwei Wochen ist Rene Rast ein gefragter Mann. Denn der Audi-Pilot konnte sich nicht nur in die Siegerliste eintragen, sondern ist seit dem Rennwochenende in Ungarn auch der neue Tabellenführer in der DTM-Fahrerwertung.

Der 30-Jährige hat nach seinem Erfolg zahlreiche Glückwünsche erhalten und sich selbst einen lang gehegten Traum erfüllt. "Es war der schönste Moment in meiner Karriere. Ich habe lange darauf gewartet und hingearbeitet", sagt der Rosberg-Pilot, dem eine "riesengroße Last von den Schultern gefallen ist".

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Vor dem Rennwochenende auf dem Norisring (1.-2.Juli) steht der gebürtige Mindener nun unter größerer Beobachtung als zuvor, doch er selbst baue sich keinen Druck auf. "Für mich ist es ein Rennwochenende, wie jedes andere", schildert er.

Seit 2006 in der DTM: Erster Sieg seines Chefmechanikers

Über einen möglichen Gewinn des Meistertitels möchte sich Rast noch keine Gedanken machen. "Es sind noch einige Rennen zu fahren. Da kann und wird noch viel passieren", sagt der gebürtige Mindener. "Über die Meisterschaft brauchen wir noch gar nicht reden."

Dass er mit dem Sieg in Ungarn nicht nur sich selbst einen großen Traum erfüllt hat, sondern auch seinem Mechaniker, verrät Rast gegenüber der 'Neue Westfälischen'. "Mein Chefmechaniker ist seit 2006 in der DTM tätig und hat mir erzählt, dass er noch nie auf der Pole-Position stand oder ein Rennen gewonnen hat", erzählt er und ergänzt: "Für ihn freut es mich am meisten, weil er so viel Energie und Zeit in die Rennserie gesteckt hat und nun endlich dafür belohnt wird."

Gemeinsam mit seinem Team gilt es für Rast "weiterhin viel zu lernen", denn: "Ich schöpfe immer noch nicht das ganze mir zur Verfügung stehende Potenzial aus." Einen Vorteil, sich noch zu verbessern, sieht der Audi-Fahrer in seiner jahrelangen Motorsporterfahrung. "In meiner bisherigen Karriere bin ich über 320 Rennen gefahren", so Rast.

"Mir wird keiner böse sein..."

Er fügt an: "In fast allen Rennserien, in denen ich gestartet bin, fuhr ich um die Meisterschaft mit. Daher bin ich auch jetzt relativ gelassen und gehe entspannt an die Sache heran." Insgesamt siebenmal ging er am Saisonende als Champion einer Rennserie hervor. Darunter im Polo-Cup (2005), Porsche-Cup (2008, 2012), Porsche-Supercup (2010, 2011, 2012) und GT-Masters (2014).

In der DTM hat Rast bisher nur an neun Rennen teilgenommen und zählt deshalb, trotz der momentanen Führung in der Meisterschaft, noch zu den "Rookies". Wenn es 2017 mit dem Titel nicht klappen sollte, wäre das für ihn auch kein Beinbruch. "Keiner hätte von mir erwartet, dass ich gleich im ersten Jahr um die Meisterschaft kämpfe", sagt er. "Wenn es nicht für den Titel reicht, wird mir deshalb keiner böse sein."

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31.05.2017
Foto 1 von 12
Norisring 2016, Rennen 2: Nico Müller (Abt-Audi) gewinnt das erste Rennen seiner noch jungen DTM-Karriere.
Norisring 2016, Rennen 2: Nico Müller (Abt-Audi) gewinnt das erste Rennen seiner noch jungen DTM-Karriere.

Vielmehr sei das, was noch passiert, ein Bonus zu dem, was er schon erreicht habe. Für das Rennen auf dem Norisring lautet sein Ziel: "Nicht ohne Punkte nach Hause fahren", erklärt er und ergänzt: "Alles, was darüber hinaus noch möglich ist, nehme ich aber gerne mit." Wie es sich anfühlt, auf dem Stadtkurs in Nürnberg auf dem Siegertreppchen zu stehen, durfte Rast bereits 2012 mit zwei Siegen im Porsche-Cup erleben.

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