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Lucas Auer über Horror-Boxenstopp: "Habe mich verbremst"

18. Juni 2017 - 17:49 Uhr

Durchwachsener Sonntag für Mercedes in Budapest: Zufrieden war nur di Resta auf Rang sechs - Mortara würgte sein Auto ab, Wickens spricht von einem "Rückschlag"

Lucas Auer
Lucas Auer hatte seinem Team nach dem Budapest-Rennen vieles zu erklären
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das DTM-Sonntagsrennen von Budapest war die erwartete Schlappe für Mercedes: Nach seinem glücklichen Sieg am Samstag beendete die neue Stuttgarter Speerspitze Paul Di Resta den zweiten Lauf des Wochenendes nur auf Position sechs. Die Markenkollegen Robert Wickens und Gary Paffett schafften es als Achter und Neunter immerhin in die Punkteränge, während Edoardo Mortara (11.) am Start ein Auto abwürgte. Lucas Auer büßte seine DTM-Tabellenführung einem Verbremser beim Boxenstopp ein. Immerhin: Die Mechaniker, die er fast anfuhr, kamen nicht zu Schaden.

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Ulrich Fritz (Mercedes-DTM-Teamchef): "Wir haben uns heute schwer getan. Die Ausgangssituation nach dem Qualifying war bereits alles andere als optimal. Dann kam noch 'Luggis' (gemeint ist Lucas Auer; Anm. d. Red.) Fehler beim Boxenstopp hinzu, wobei das nach seinem Ausfall auch keine Rolle mehr gespielt hat. Auf dem Hungaroring ist es zudem schwer zu überholen. Daher war für die anderen Jungs nicht mehr drin."

Paul Di Resta (6.): "Vor dem Rennen wären wir mit Platz sechs zufrieden gewesen. BMW hat bei Martin auf eine ziemlich aggressive Strategie gesetzt. Aber insgesamt bin ich zufrieden. Wir hatten ein gutes Auto im Qualifying, aber leider habe ich einen Fehler gemacht. Danach hatte ich einen der besten Starts meiner Karriere und die Jungs haben einen großartigen Boxenstopp hingelegt. So konnte ich einige Autos überholen. Es ist schön, an diesem Wochenende viele Punkte geholt zu haben. Jetzt blicke ich auf den Norisring und hoffe, dass es dort so weitergeht."

Robert Wickens (8.): "Das war großartige Arbeit von den Jungs. Überholen ist auf dieser Strecke sehr schwierig. Hier trotzdem zu punkten war eine richtig gute Leistung. Dennoch ist es schade, was am Samstag passiert ist. Wenn wir hier die Plätze sieben und acht geholt hätten, wäre es Schadensbegrenzung gewesen. Wir haben hier einen Rückschlag in der Meisterschaft erlebt, aber das Team hat großartig gearbeitet, um das Wochenende zu retten."

Gary Paffett (9.): "Ein schwieriges Rennen. Ich steckte ständig im Verkehr. Am Start habe ich nicht allzu viele Plätze verloren und folgte dann einer Reihe an Fahrzeugen. Leider haben wir beim Boxenstopp ein paar Positionen verloren. Dann lag ich die meiste Zeit auf Platz elf am Ende einer Gruppe, der ich gut folgen konnte. Zum Schluss schien 'Rocky' (Mike Rockenfeller; Anm. d. Red.) Probleme zu haben und ich konnte ihn überholen. Danach machte ich noch einen Platz wegen Wittmanns Ausfall gut. Platz neun bedeutet erneut ein paar Punkte. Das ist nicht das, was wir uns vorgenommen hatten, aber mehr war nicht drin. Hier ist es einfach zu schwierig zu überholen."

Edoardo Mortara (11.): "Erneut ein schwieriges Rennen. Nachdem ich das Auto am Start abgewürgt hatte, versuchte ich, einige Positionen gutzumachen. Am Ende kam ich als Elfter ins Ziel. Insgesamt hatte ich mir von dem Wochenende in Budapest mehr versprochen. Aber das gehört zur Lernkurve dazu. Ich sehe mich derzeit einer enormen Herausforderung gegenüber und ich werde pushen, bis ich diese überwunden habe. Danach wird die Freude, es geschafft zu haben, umso größer sein."

DTM in Budapest

Deutschland


15.-18.06.2017 Sonntag
Foto 1 von 28

Maro Engel (15.): "Es war nicht das beste Wochenende für uns, zumindest im Qualifying. Im Rennen war die Pace jeweils gut."

Lucas Auer (ausgefallen): "Ich habe von Anfang an leichte Probleme gehabt, die am Ende größer geworden sind. Deshalb habe ich das Auto vorsichtshalber abgestellt. Ich konnte nicht mehr weiterfahren. Schade, denn die Qualifyings sahen gestern und heute so aus, als ob ich wenigstens ein paar Punkte hätte mitnehmen können. Ich habe mich beim Boxenstopp etwas verbremst, aber so läuft es eben manchmal im Motorsport. Wir haben noch sechs Rennwochenenden und da ist noch alles drin."

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