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DTM Budapest 2017: Jetzt wird's heiß!

14. Juni 2017 - 09:50 Uhr

Ganz andere Bedingungen erwartet die Fahrer beim dritten Lauf der DTM-Saison 2017: Warum Mercedes auf neu gemischte Karten hofft

Timo Glock
Keine Zeit für Abkühlung: Auf dem Hungaroring geht es immer heiß her
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die DTM-Saison 2017: Das hieß bei den ersten Läufen schon Spannung, Action und Überraschungen. Das Rennwochenende in Budapest verspricht nicht weniger. Der Hungaroring ist keine alteingesessene DTM-Strecke - erst zum vierten Mal in der Seriengeschichte reisen die Teams nach Ungarn. Mit der "neuen" DTM werden sie sich wieder komplett neu auf die Bedingungen einstellen müssen, die auch deutlich wärmer ausfallen können. Im vergangenen Jahr wurde das Rennwochenende noch im September ausgetragen.

Ein Favorit ist für Budapest schwer auszumachen. Mercedes reist als Tabellenführer in Fahrer-, Team- und Herstellerwertung an. Aber die Stuttgarter hatten in Ungarn 2016 immense Probleme auf Spur zu kommen. Audi hat sich bei den ersten zwei Events vor allem sonntags und unter wärmeren Bedingungen hervorgetan. Der Gesamtzweite Jamie Green ist Tabellenführer Lucas Auer auf den Fersen. Und für BMW kann es nur besser werden.

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"Im vergangenen Jahr haben wir uns aus verschiedenen Gründen schwergetan", sagt Auer, der 2016 in Budapest nicht einmal die Top 10 erreichte. "Aber in diesem Jahr gibt es neue Autos und neue Reifen und ich glaube, die Karten werden neu gemischt. Wir gehen ein bisschen mit Respekt an den Hungaroring. Erst am Freitag werden wir genauer wissen, ob man stärker ist oder ob man Schwierigkeiten hat."

Das Qualifying wird wichtig

Die 4.381 Meter lange Strecke in der Nähe der ungarischen Hauptstadt zeichnet sich durch viele Kurven, wenig Geraden und geringe Möglichkeiten zum Überholen aus. Ein guter Startplatz ist daher von Vorteil. Das spricht für Mercedes, die sich in diesem Jahr schon drei von vier Pole-Positions sichern konnten.

"Mercedes ist im Qualifying stark", muss auch Green zugeben. Der Audi-Pilot scheint ohnehin immer erst sonntags aufzublühen. "Das ist vielleicht mein Problem", sagt er. "Aber das wird hoffentlich nicht jeden Samstag so sein. Mein Ziel ist es, jeden Tag stark zu sein."

Audis Vorteil könnte sein, dass das Thermometer an der Strecke am Wochenende nicht unter 19 Grad sinken soll. Die Renntage versprechen außerdem trocken zu bleiben. Die Reifenflüsterer bei Audi können Morgenluft wittern - schließlich dominierten sie Budapest schon im vergangenen Jahr. Wie sich die neuen Reifen auf dem relativ neuen Asphalt des Hungaroring verhalten, wird am Freitag erstmals im ersten Freien Training um 17 Uhr beurteilt werden können.

Die "Underdogs" von BMW

Als "Underdogs" starten ganz klar die BMW-Fahrer ins fünfte und sechste Saisonrennen. In der Herstellerwertung hängen sie bereits 111 Punkte hinter Audi und schon 123 Zähler hinter Mercedes zurück. Timo Glock ist als Gesamtachter noch BMWs größte Hoffnung.

"Wir machen uns da keinen Druck", betont der Hesse. "Wir wissen um unsere Stärken, aber auch um unsere Schwächen. Wir wissen auch, das die anderen Hersteller sehr stark sind und konstant gute Arbeit abliefern. Und wir wissen, wie eng die DTM zusammenhängt - da kann sich an jedem Wochenende etwas ändern. Es kann auch Strecken geben, wo Audi oder Mercedes nicht so gut dastehen und wir dafür wieder besser."

"Für mich fängt es jedes Wochenende wieder von Neuem an", gibt Glock Tipps für krisengeplagte Fahrer. "Das habe ich in den vergangenen Jahren gelernt: Du kannst an einem Wochenende der Held sein und beim nächsten stehst du plötzlich in der letzten Startreihe. Deshalb gehen wir völlig entspannt an die kommenden Rennen. Wir können nur unser Bestes geben und das Maximum aus unserem Paket herausholen. Dann sehen wir, wo wir stehen."

Momentan steht Lucas Auer als erfolgreichster Fahrer der bisherigen Saison mit 69 Punkten vor Green (53) und Gary Paffett Mercedes, (46). Nach dem Samstagsrennen am, den 17.05. (14:48 Uhr) und dem Höhepunkt am Sonntag, den 18. Mai (15:18 Uhr) können die Karten jedoch schon wieder neu gemischt sein.

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