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Audi in Budapest: Ein "fast" perfektes Wochenende

19. Juni 2017 - 07:43 Uhr

Im Sonntagsrennen sicherte sich Rene Rast seinen ersten Sieg und Audi meldete sich mit vier Autos in den Top 5 zurück - Der Samstag "tut noch immer weh"

Mattias Ekström
Audi fand noch einen versöhnlichen Abschluss in Budapest
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Audi-Pilot Rene Rast ist der Mann der Stunde in der DTM: Der Neuling feierte auf dem Hungaroring seinen ersten Sieg in der DTM und schnappte sich mit einem Mega-Wochenende sogar die Führung in der Fahrerwertung. Auch in der Hersteller- und der Teamwertung hat Audi vor dem Heimrennen auf dem Norisring am 1./2. Juli die Nase vorn.

Nach seiner ersten DTM-Pole-Position am Samstag holte sich der 30-Jährige auch am Sonntag mit einer perfekten Runde die drei Zusatzpunkte für den besten Startplatz. Und dieses Mal lief auch im Rennen alles nach Plan: Vom Start weg übernahm er die Führung und baute diese kontinuierlich aus. Nach seinem Boxenstopp in Runde elf fiel Rast zunächst hinter seinen Markenkollegen Mattias Ekström zurück, der bereits in der dritten Runde die Reifen gewechselt hatte. In der Schlussphase konnte Rast dann den Vorteil der frischeren Reifen nutzen und Ekström überholen. Damit gelang Rast in seinem neunten DTM-Rennen bereits der erste Sieg.

Die Stimmen aus dem Audi-Lager:

Dieter Gass (Audi-Motorsportchef): "Gefühlt war es ein extrem langes DTM-Wochenende mit Höhen und Tiefen. Am Samstag haben wir nach einem tollen Qualifying und einem guten Start nicht schnell genug darauf reagiert, als die ersten Autos früh zum Boxenstopp gekommen sind. Dann kam das Safety-Car und statt eines Sieges blieben uns nur die Plätze vier bis sechs. Das war extrem ärgerlich und tut noch immer weh. Umso wichtiger war es für uns, am Sonntag zurückzuschlagen. Das zweite Rennen war fantastisch für Audi, aber eigentlich hatten wir uns für beide Tage ein derartiges Ergebnis vorgenommen. Für Rene freue ich mich unheimlich: Er liefert eine wahnsinnige Premierensaison in der DTM ab."

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Rene Rast (Platz 1): "Es war fast ein perfektes Wochenende. 'Fast', weil ich zweimal auf der Pole-Position stand, aber 'nur' einmal auf dem Podium. Am Samstag wäre sicherlich mehr drin gewesen. Aber man hat es nicht in der Hand, wann das Safety-Car herauskommt. Sonst hätten wir am Samstag ein ähnliches Ergebnis erzielen können wie am Sonntag. Aber ich bin natürlich megahappy über meinen ersten Sieg. Ich habe mir vor dem Wochenende nicht ausgemalt, hier als Meisterschaftsführender abzureisen."

Jamie Green (Platz 5): "Das Wochenende war schwierig. Der siebte Platz am Samstag war okay. Wir hatten die Strategie etwas falsch gewählt und waren von der frühen Safety-Car-Phase betroffen. Nach dem Rennen wurde ich disqualifiziert. Wir müssen jetzt abwarten, ob ich die Punkte zurückbekomme. Am Ende des Qualifyings am Sonntag bekam ich keine gute Runde zusammen, dadurch wurde das Rennen schwierig. Ich konnte zwei Autos überholen und hatte ein gutes Rennen, aber einen schlechten Boxenstopp. Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen."

Mattias Ekström (Platz 2): "Ich bin mit der Leistung im Qualifying und meinem Renntempo zufrieden. Am Samstag war der Start ganz gut, leider war er am Sonntag nicht so optimal. Insgesamt haben wir jedoch einen großen Schritt nach vorn gemacht und ich bin mit diesem Wochenende sehr happy."

Mike Rockenfeller (Platz 10): "Das Wochenende war nicht so toll wie erwartet. Ich glaube, wir hätten locker zwei Top-Fünf-Ergebnisse einfahren können, denn das Qualifying war ganz gut. Das Sonntagsrennen hat viele Punkte gekostet, wir hatten ein Problem vor dem Start und dann ist auch zu allem Übel der Stopp schiefgegangen. Wir waren sechsmal in den Punkten, aber die Saison ist noch lang. Wir werden sicherlich auch wieder Rennen gewinnen und sind dann auch wieder vorn."

Nico Müller (Platz 4): "Nach einem tollen Start am Sonntag war eigentlich das Podium das Ziel. Aber Mattias hat seine Karten gut gespielt und unsere Strategie hat nicht ganz funktioniert. Deshalb ging es von Platz zwei wieder zurück auf Platz vier. Der BMW, der sich noch vorgeschlichen hat, wurmt mich ein wenig. Ein Podium wäre sicherlich schön gewesen, aber die Punkte für den vierten Platz nehmen wir gern mit. Der Sonntag war ein guter Tag, der Samstag etwas weniger."

Loic Duval (Platz 16): "Das Wochenende startete ganz gut, am Samstag lagen wir innerhalb des Leistungsfensters. Der siebte Platz im Qualifying war vielversprechend. Das Rennen verlief jedoch durch das Safety-Car nicht wie gewünscht und wir fielen zurück. Ich lag in der letzten Runde in den Punkten, hatte dann beim Überholen einen leichten Kontakt mit Marco Wittmann, bekam einen Reifenschaden und fiel aus den Punkterängen. Am Sonntag kämpften wir wieder mit der Performance, das Qualifying war nicht gut. Im Rennen konnte ich nicht viel machen. Es war ein gemischtes Wochenende, aber ich glaube, meine Lernkurve in der DTM zeigt nach oben. Ich freue mich auf das nächste Rennen."

Thomas Biermaier (Teamchef Audi Abt): "Der Sonntag hat uns deutlich besser gefallen als der Samstag, der für Audi nach dem starken Qualifying insgesamt sehr enttäuschend war. Wir haben an diesem Wochenende 43 Punkte gesammelt, hatten in beiden Rennen beide Autos in der zweiten Startreihe und in den Punkten. Auch die Boxenstopps haben perfekt geklappt. Nico (Müller) hatte am Samstag nach dem Restart großes Pech und hat am Sonntag nur knapp das Podium verpasst."

"Natürlich haben wir gehofft, dass Mattias (Ekström) seine Führung am Sonntag bis ins Ziel retten kann. Aber Rene (Rast) war auf den frischeren Reifen am Ende einfach zu stark und hat verdient gesiegt. Glückwunsch an ihn! Im vergangenen Jahr war er in Budapest noch Gast an unserer Box - jetzt ist er selbst DTM-Spitzenreiter. Respekt! Nun freuen wir uns schon auf unser Heimrennen in Nürnberg, wo Mattias immer eine Bank ist und Nico seinen ersten Sieg in der DTM gefeiert hat."

Ernst Moser (Teamchef Audi Phoenix): "Wie erwartet war Audi hier in Budapest richtig stark. Bei uns lief es am Samstag auch richtig gut. Für 'Rocky' wäre vielleicht der Sieg drin gewesen. Doch die frühe Safety-Car-Phase hat unsere Strategie zunichtegemacht. Loic (Duval) hatte am Samstag sein bisher bestes Qualifying in der DTM und hat im Rennen um Punkte gekämpft. Schade, dass seine Mühen durch die Kollision mit Marco Wittmann in der letzten Runde nicht belohnt wurden."

"Am Sonntag kam bei uns insgesamt wenig zusammen. Loïc hatte wieder in den letzten Runden Pech mit einer Kollision. 'Rocky' wäre erneut als Fünfter ins Rennen gegangen, musste aber wegen einer undichten Bremsleitung von ganz hinten starten. Er hat wieder eine tolle Aufholjagd hingelegt und hätte ohne Verkehr noch weiter vorn landen können. Dennoch ist er mit 16 Punkten Rückstand weiter gut im Titelrennen."

Arno Zensen (Teamchef Audi Rosberg): "Es war eine Achterbahn der Gefühle an diesem Wochenende. Am Samstag die erste Startreihe, dann das desaströse Rennen und die Disqualifikation. Am Sonntag waren beide Fahrer sehr stark. Dass Rene (Rast) als Rookie bei der dritten Veranstaltung sein erstes Rennen gewinnt und die Meisterschaft anführt, ist einfach sensationell. Jamie (Green) ist auch ein tolles Rennen gefahren und hat stark überholt. Wir führen die Teammeisterschaft mit vielen Punkten Vorsprung an. Ich bin sehr glücklich."

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