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"Sehr gutes Zeugnis" für die "neue" DTM 2017

19. Mai 2017 - 13:03 Uhr

Die Änderungen in der DTM 2017 scheinen Früchte zu tragen: Mehr Action auf der Strecke und Nähe zu den Fans findet positive Resonanz, aber "da geht noch mehr"

Pit View
Beim Pit View können die Zuschauer den Mechanikern über die Schulter gucken
© Audi

(Motorsport-Total.com) - Es gab viele Neuerungen in der DTM 2017: Neue Autos, neue Reifen, Verbot der Reifenheizdecken, gläserne Boxen beim Pit View, verlängertes Samstagsrennen und das Funkverbot. Bei all diesen Änderungen stand eines immer im Fokus: die Zuschauer. Wie kann man wieder mehr Fans an die Strecke und vor die Fernsehgeräte locken? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Hersteller und DTM-Verantwortlichen im Winter.

Beim Saisonauftakt in Hockenheim vor zwei Wochen wurden die Änderungen umgesetzt."Der Sport und die Serie haben gewonnen. Die Änderungen wirken sich aus und machen die Rennen spannend", sagt Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz. "Der DTM kann man ein sehr gutes Zeugnis ausstellen."

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Mercedes-Fahrer Gary Paffett stimmt seinem Chef zu: "Wir hatten drei Hersteller und sechs verschiedene Fahrer auf dem Podium. Die Rennen sind interessanter und ich hoffe, dass es den Zuschauern gefallen hat. Ich denke, dass die Änderungen einen positiven Einfluss auf die Serie haben."

"Wir sind als Hockenheimring schon immer mit der DTM vereint. Natürlich wollen wir, dass sich die DTM weiterentwickelt", sagt Hockenheim-Chef Georg Seiler im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Die Serie habe sich zum Positiven entwickelt, sei aber schon immer zuschauerfreundlich gewesen, so Seiler.

Hautnah dran beim Pit View

Er ergänzt: "Jetzt mit dem neuen System in den Boxen ist es schon etwas ganz anderes. Der Fan wird begeistert durch das, was er sieht. Früher ist er an den Trucks entlanggelaufen und konnte nichts sehen. Ich sehe eine positive Zukunft für die DTM und wünsche der Serie alles Gute."

Der von Seiler erwähnte Pit View, bei dem die Fans den Teams von Audi, BMW und Mercedes in speziell dafür ausgestatten Garagen mit Glasscheiben aus nächster Nähe den Arbeitsalltag in der Box verfolgen können und einen exklusiven Blick auf die DTM-Autos bekommen, findet positive Resonanz, auch bei den Fahrern.

"Das ist eine super Sache!", ist Marco Wittmann begeistert über das neue Feature der DTM. "Ich finde es klasse, denn die Fans haben dadurch viel mehr Einblick und können das Geschehen in der Box und Boxengasse beobachten."

Für die Fahrer, die während dem Rennwochenende jetzt also unter zusätzlicher Beobachtung stehen, sei es keine Ablenkung, so der BMW-Pilot. "Du merkst, dass die Zuschauer dich durch die Glasscheibe beobachten. Aber von der Konzentration lenkt es nicht ab", ergänzt er.

Erste Schritte in die richtige Richtung

Auch Lucas Auer ist begeistert über die neue Fannähe in der DTM: "Alles, was unseren Sport den Fans und Zuschauern näherbringt, befürworte ich. Da müssen wir dranbleiben. Mal schauen, was uns in Zukunft noch erwartet."

Audi-Pilot Mike Rockenfeller stimmt zu: "Es sind Kleinigkeiten, die man versucht hat umzusetzen und die in die richtige Richtung gehen." Aber: "Ich glaube, da geht noch mehr in der Zukunft. Man muss alles machen, was möglich ist, um die Zuschauer so nahe wie möglich ans Auto zu bekommen."

Der Phoenix-Pilot habe beobachtet, wie die Zuschauer hinter der Glasscheibe das Geschehen in der Box mit großem Interesse verfolgt haben. "Sie waren interessiert zu sehen, wie die Mechaniker arbeiten und wie das Auto unter der Motorhaube aussieht", so "Rocky".

Ellen Lohr, die als erste und einzige Frau ein Rennen in der DTM gewann, war ebenfalls begeistert über die "neue" DTM. "Das erste Mal seit längerer Zeit habe ich das alles als durchweg positiv empfunden. Jetzt heißt es, weiter so in diese Richtung", sagt die Rennfahrerin bei 'dtm.com'.

Sie ergänzt: "Es ist immer noch einiges zu tun, aber die Boxenbesichtigung zum Beispiel, da kann ich nur sagen, Klasse! Das hätte man schon längst machen können. Im Fahrerlager gab es wirklich einen neuen Spirit. Ich hoffe, dass sich diese 'Good Vibes' auch unter den Fans verbreiten, insbesondere bei denen, die dem Hockenheimring am Wochenende ferngeblieben sind."

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