ANZEIGE
Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
Besucher wirbt Besucher

Empfehlen Sie uns weiter!

Sie haben Gefallen an Motorsport-Total.com gefunden? Dann empfehlen Sie uns doch Ihren Freunden und Bekannten weiter oder verlinken Sie auf uns!
Seite weiterempfehlen
Logos und Banner
ANZEIGE
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Motorsport-Total.com @Twitter

Zwitschern mit viel PS!

Die wichtigsten Top-News erhalten Sie vorab über unseren Twitter-Channel @MST_Hot! Alle weiteren News aus unseren Rubriken finden Sie in unseren Twitter-Channels. Wann dürfen wir Ihnen etwas zwitschern?
Alle Twitter-Channels
Sie sind hier: Home > DTM > Newsübersicht > Interviews

Rene Rast: "Erste Startreihe war ein Highlight"

11. Mai 2017 - 14:01 Uhr

Audi-Pilot Rene Rast über seine DTM-Achterbahnfahrt in Hockenheim: Qualifikation für erste Startreihe, dann ein Ende mit Schrecken und Schmerzen

Rene Rast
Rene Rast zieht nach dem DTM-Auftakt 2017 eine gemischte Bilanz
© Oliver Kremer (Pixolli)

(Motorsport-Total.com) - Aufholjagd, Startreihe eins und ein Sonntag mit Schrecken: Audi-Pilot Rene Rast hat in Hockenheim ein turbulentes Auftaktwochenende zur DTM-Saison 2017 erlebt. Im Interview lässt der 30-Jährige die sportlichen Höhepunkte Revue passieren, schildert sein vorzeitiges Rennende am Sonntag und beurteilt die DTM-Neuerungen aus der Fahrerperspektive.

Frage: "Rene Rast, in Hockenheim haben Sie die DTM-Neuerungen erstmals an einem Rennwochenende erlebt. Wovon sind Sie als Fahrer eigentlich am meisten betroffen?"
Rene Rast: "Direkt betroffen sind wir als Fahrer zum Beispiel von dem nur noch einseitigen Teamfunk. Während des Rennens fällen wir Fahrer nun eigenständig Entscheidungen, man ist mehr auf sich allein gestellt. Wir müssen daher eine weitere Komponente meistern, die erheblichen Einfluss auf den Rennverlauf haben kann. Man muss taktischer denken."

ANZEIGE

"Ich persönlich finde, es ist eine positive Neuerung, da die Fahrerleistung damit mehr in den Vordergrund rückt. Ähnlich wirken sich auch die weicheren Reifen aus. Auch hier muss ich als Fahrer meinen Fahrstil anpassen und während des Rennens mehrere taktische Möglichkeiten abwägen. Davon abgesehen finde ich persönlich die Pit-View-Boxen sehr cool. Die Fans bekommen viel bessere Einblicke und können nun mitverfolgen, wie das Team und ich uns auf die Sessions vorbereiten. Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung."

Frage: "Was waren für Sie persönlich die sportlichen Highlights des Wochenendes?"
Rast: "Zum einen die Aufholjagd am Samstag, als ich nach dem Start aus der Box vom letzten Platz vor auf Rang sechs gefahren bin. Wir hatten eines der schnellsten Autos im Feld - das war sicherlich ein Highlight am Wochenende. Und dann die Qualifikation für die erste Startreihe am Sonntag, an meinem ersten Rennwochenende als Einsatzfahrer - auch wenn das Rennen für mich anschließend kein gutes Ende nahm. Das positive Gefühl aus dem Qualifying nehme ich auf jeden Fall mit in die nächsten Wochenenden."

Frage: "Wenige Minuten nach Ihrem Rennende am Sonntag trugen Sie statt ihres HANS-Systems eine Krause um Ihren Hals. Können Sie schildern, wie es dazu kam?"
Rast: "Die Kollision nach dem Indy-Start war gar nicht die Ursache. Passiert ist es bereits kurz nach dem regulären Start, in der Übertragung war es fast nicht zu erkennen."

"Vor der ersten Kurve hatte ich die Situation etwas unterschätzt und mit Untersteuern zu kämpfen. Ich wurde zu weit rausgetragen und bin denkbar ungünstig über die Randsteine gefahren. In dem Moment habe ich einen vertikalen Schlag auf die Wirbelsäule bekommen und beim Landen noch ein zweites Mal. Das zusammen hat zu meinen Beschwerden nach dem Rennen geführt."

Artikeloptionen
Artikel bewerten