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DTM Hockenheim: Die Stimmen aus dem Audi-Lager

08. Mai 2017 - 06:15 Uhr

Dritter Platz für Mike Rockenfeller am Samstag, Sieg für Jamie Green am Sonntag: Audi startete mit zwei Podiumsplatzierungen in die DTM-Saison 2017

Jamie Green
Jamie Green gewann das Sonntagsrennen in Hockenheim
© ITR

(Motorsport-Total.com) - Erfolgreicher Saisonstart für Audi in die DTM 2017. Nachdem Mike Rockenfeller im Samstagsrennen auf Rang drei gefahren war, feierte Jamie Green am Sonntag im chaotischen Regenrennen den ersten Saisonsieg für die Ingolstädter. So ordnen Fahrer und Teamverantwortliche das erste Rennen der DTM-Saison 2017 ein.

Dieter Gass (Audi-Motorsportchef): "Es ist fantastisch, dass wir gleich am ersten Rennwochenende den ersten Sieg mit dem neuen Audi RS 5 DTM geschafft haben. Wir sind nach den Tests davon ausgegangen, auch in diesem Jahr wieder ein starkes Auto zu haben. Trotzdem wussten wir natürlich nicht, wo wir im Vergleich zu unseren Wettbewerbern stehen. Mein Dank gilt allen, die in den letzten Monaten und auch an diesem Wochenende extrem hart gearbeitet haben. Sie alle können Hockenheim zufrieden verlassen und sich über einen tollen Auftritt der DTM freuen. Mehr Action und Spannung kann man sich kaum wünschen."

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Jamie Green (Platz 18/Platz 1): "Der Samstag war sehr hart für mich. Ich war im Qualifying Zwölfter und wurde im Rennen beim Überholen in der vierten Runde in einen Zwischenfall verwickelt. Das war ein frustrierender Tag. Am Sonntag herrschten im Qualifying und Rennen gemischte Bedingungen, was immer schwierig ist. Wir haben als Team einen tollen Job gemacht und hatten immer die richtigen Reifen zur richtigen Zeit. Ich bin stolz auf das Ergebnis. Trotz der Strafe konnte ich vorn bleiben. Es ist toll, zu siegen und den Mechanikern etwas zurückzugeben, die so viele Stunden Arbeit investiert haben, um das Auto vorzubereiten. Das ist die beste Belohnung, die ich ihnen geben konnte."

Rene Rast (Platz 6/Ausfall): "Gemischte Gefühle: auf der einen Seite sehr positiv, weil die Leistung vom Team gestimmt hat. Auch mit meiner Performance war ich zufrieden. Am Samstag aus der Boxengasse auf Platz sechs zu fahren hat Spaß gemacht. Nach der ersten Runde hatte ich zwölf Sekunden Rückstand auf den Führenden, nach der letzten nur fünf. Es wäre also noch mehr drin gewesen als der sechste Platz."

"Mit dem Ergebnis am Sonntag kann natürlich keiner zufrieden sein. Wenn man von Platz zwei startet, will man natürlich auf dem Podium ankommen. Der Start war schlecht, und in Kurve 2 wurde ich von Paffett rausgedrückt. Das hat mich ganz nach hinten gespült. Der Restart war nicht schlecht, doch dann wurde ich in Kurve 2 von einem BMW umgedreht. Das war's leider."

Arno Zensen (Teamchef Rosberg): "Wir sind froh, dass sich Rene bei seinem Unfall am Sonntag nicht verletzt hat. Es war toll, dass er an seinem ersten Rennwochenende mit uns gleich aus der ersten Reihe gestartet ist. Schade, dass das nicht belohnt wurde, nachdem er schon am Samstag ein sensationelles Rennen gefahren ist: Aus der Box zu starten und Sechster zu werden war eine starke Leistung. Warum die Tür in der Einführungsrunde aufgegangen ist, müssen wir noch herausfinden. Der Sieg von Jamie war eine Sensation, er ist am Sonntag in einer anderen Welt gefahren. Auch das Team hat einen super Job gemacht."

Mike Rockenfeller (Platz 3/Platz 7): "Nach dem Qualifying am Samstag waren wir erst einmal alle schockiert. Aber im Rennen konnten wir unsere Stärke zeigen. Das Auto hat in Hockenheim wirklich gut funktioniert. Von 16 auf drei zu fahren war natürlich toll für mich. Am Sonntag lief es im Freien Training und auch im Qualifying sehr gut. Es war sogar die Pole-Position drin, aber auch Startplatz fünf war top."

"Ich hatte einen guten Start, war Dritter und dachte, um den Sieg fahren zu können, doch nach dem Restart war alles anders. Der frühe Stopp war angesichts des drohenden Regens auch nicht ganz optimal. Immerhin hat es noch zu Platz sieben gereicht. Wir haben viel gelernt, ich war im Trockenen und im Regen schnell. Deshalb freue ich mich schon sehr auf die nächsten Rennen."

Loic Duval (Platz 14/Ausfall): "Es war mein erstes DTM-Wochenende, auf das ich mich sehr gefreut habe. Erwartungsgemäß war es nicht einfach, in eine neue Serie mit einem so hohen Niveau einzusteigen. Es waren schwierige Rennen, aus denen ich leider keine Punkte mitnehmen konnte. Das Positive ist, dass wir uns nach den Schwierigkeiten am Samstag am Sonntag stark verbessert haben. Mit einem glücklicheren Timing im Qualifying hätten wir vielleicht sogar noch weiter vorne stehen können. Im Rennen bin ich zunächst gut vom Start weggekommen, aber leider war für mich nach der Kollision in Kurve eins das Rennen beendet."

Ernst Moser (Teamchef Phoenix): "Es war ein guter Saisonauftakt für Audi, für Phoenix und für unsere Fahrer. Ich glaube, der DMSB hat ein gutes neues Reglement erarbeitet, die Rennen sind spannender geworden. Die Zuschauer haben spektakuläre Rennen mit vielen Überholmanövern gesehen. Etwas unzufrieden bin ich mit dem Indianapolis-Restart am Sonntag. Dadurch wurde das Feld ziemlich durcheinander gemischt. Daran müssen wir noch arbeiten. Alles andere war sehr gut. Wir haben ein schönes und schnelles Auto, deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir in dieser Saison vorn mitfahren werden, und ich freue mich auf das nächste Rennwochenende in der Lausitz."

Nico Müller (Platz 9/Platz 5): "Ich nehme die zehn Punkte aus den ersten beiden Rennen gerne mit, aber für mich war es ein Wechselbad der Gefühle. Am Samstag war ich im Qualifying schnellster Audi, allerdings nur auf Startplatz acht. Im ersten Stint habe ich mir im Verkehr die Vorderreifen kaputt gefahren. Hinzu kam ein Boxenstopp, bei dem eine Mutter verloren ging und wir sechs oder sieben Sekunden liegen gelassen haben. Ich konnte mich dann noch von Platz 14 auf neun vorkämpfen."

"Die Quali am Sonntag fing gut an, doch auf der trockenen Strecke bin ich am Ende im Verkehr hängen geblieben. In der ersten Kurve war ich im Sandwich mit Wickens. Dass ich Loic mitgenommen habe, tut mir sehr leid für ihn. Ich habe mich nach einem Plattfuß und einem Ausritt in den Kies auch dank des Regens wieder auf Platz fünf vorgekämpft."

Mattias Ekström (Platz 5/Platz 11): "Der Sieg im Rallycross war natürlich fantastisch, aber in der DTM lief es leider nicht so prickelnd. Ich bin ganz zufrieden mit meiner Zeit hinter dem Lenkrad, doch am Ende haben wir nicht die Platzierungen erzielt, die eigentlich möglich gewesen wären. Daher bin ich schon ein wenig enttäuscht."

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt): "Für die DTM und die Fans war es ein toller Auftakt mit zwei spektakulären Rennen. Das macht schon jetzt Lust auf mehr. Audi hat auch wieder ein ganz starkes Auto gebaut. Wir haben die ersten Punkte geholt und gezeigt, dass wir auch beim neuen Format schnelle Boxenstopps können. Aber fünfte Plätze sind natürlich nicht unser Anspruch. Wir werden hart arbeiten, um in zwei Wochen am Lausitzring stärker zu sein."

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