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Marco Wittmann: Titelverteidigung oberstes Ziel

11. April 2017 - 17:01 Uhr

Marco Wittmann möchte seinen DTM-Titel 2017 verteidigen und begrüßt die Neuerungen im technischen Reglement: "Es macht echt Spaß!"

Marco Wittmann
Marco Wittmann möchte 2017 seinen dritten DTM-Titel einfahren
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Weniger Aerodynamik, mehr Motorleistung, ein neues DRS und neue Reifen: Viele Neuerungen, die die DTM-Fahrer 2017 erwarten. Nach den abschließenden Testfahrten der DTM in Hockenheim schildert der amtierende Meister Marco Wittmann seinen Eindruck über sein neues Einsatzfahrzeug und die Änderungen am Reglement. "Also ich glaube, dass die Änderungen, die wir am Auto haben, echt Spaß machen", erzählt er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

"Natürlich ist der größte Punkt der Reifen, der sich im Vergleich zu letzten Jahr geändert hat. Er bietet mehr Grip und ist auf den ersten zwei bis drei Runden schneller." Durch den höheren Reifenverschleiß spielt das Reifenmanagement während dem Rennen eine große Rolle, so der Fürther. "Das wird auf jeden Fall spannend. Aber auch generell: Durch die höhere Motorleistung sind die Autos lauter, weil sie höher drehen. Weniger Aerodynamik, ein effizienteres DRS: es gibt viele Änderungen, die echt positiv sind", ergänzt er.

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Bei der Aktivierung des neuen DRS "beschleunigt das Auto stärker als früher", so Wittmann. "Du merkst, dass du einen höheren Top-Speed-Wert erreichst und dass da einfach mehr Effizienz dahinter ist." Durch den offenen Klappflügel "hast du auf der Hinterachse keinen Abtrieb mehr, oder nur noch wenig". Der BMW-Pilot ergänzt: "Und klar, dass dadurch die Hinterachse leicht und nervös wird, ist logisch. Aber am Ende wird das DRS ja hauptsächlich auf der Geraden verwendet. Du fährst ja nicht durch die Kurven mit dem aktivierten DRS."

Für die neue Saison gibt es für den 27-Jährigen nur ein Ziel: den Titel verteidigen. "Vielleicht klappt es ja jetzt. Zwei habe ich schon, vielleicht kann man da den einen oder anderen hinzufügen", sagt der zweimalige DTM-Meister. "Vielleicht kann ich den Bernd (Schneider; Anm. d. Red.) noch ein bisschen gefährden." Ambitionierte Ziele, die der BMW-Pilot äußert. Aber er ist sich bewusst, dass es nicht einfach wird: "Änderungen würfeln immer etwas durcheinander. Aber ich meine, die gab es in den vergangenen Jahren ja auch. 2014 als ich Meister wurde, hatten wir die Option-Reifen, 2016 hatten wir keine."

Eine Prognose, wer 2017 die Nase vorn haben wird, möchte Wittmann noch nicht abgeben: "Welche Marke den besten Job über den Winter gemacht hat, werden wir wahrscheinlich alle erst beim Auftakt erfahren. Aber ich versuche natürlich, meine Devise beizubehalten und das Beste draus zu machen. In erster Linie das Auto so abstimmen, dass ich mich wohlfühle. Ich glaube, damit kannst du dann die meiste Performance heraus holen."

Der Franke möchte wieder im vorderen Drittel des Feldes mitfahren. Doch damit nicht genug: " Als Titelverteidiger willst du natürlich nicht Zweiter werden, sondern deinen Titel auch verteidigen", schließt er ab.

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