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Fitness und Teamgeist: Mercedes-Fahrer werden fit gemacht

20. April 2017 - 11:02 Uhr

Im Trainingscamp in Spanien bereiteten sich die DTM-Fahrer von Mercedes auf die Saison 2017 vor: Fitness und Teamgefühl wurden gestärkt

Fitnesscamp
Die Mercedes-Fahrer werden vor der DTM-Saison 2017 fit gemacht
© Daimler

(Motorsport-Total.com) - Fünf Tage lang bereiteten sich die DTM-Fahrer von Mercedes in Spanien auf die Saison 2017 vor. Fitness und Teamgefühl standen beim Trainingscamp in La Manga im Fokus. Ausdauer und Kraft sind Grundvoraussetzung für einen Rennfahrer. Die Piloten gehen an die Grenze ihrer physischen Belastbarkeit, sodass Teamarzt Roland Naglis anhand der Laktatproben sehen kann, wie fit die DTM-Piloten sind. "Die Laktatgrenzwerte geben Rückschluss über den Trainingszustand der Fahrer. So können wir Empfehlungen und Hinweise für das Training während der Saison geben", sagt Naglis.

"Jede Art von Training ist gut für einen Rennfahrer. Egal ob wir am Strand sind und herumkriechen oder laufen. Alles kann helfen, unsere Leistung zu verbessern", erklärt Paul di Resta. Dass das Fitnesscamp kein Zuckerschlecken ist, weiß Lucas Auer zu berichten: "Es gibt ein paar Übungen, die spürst du am nächsten Tag am ganzen Körper." Auch Robert Wickens bekommt die Härte des Trainingslagers zu spüren: "Es ist so anstrengend, weil wir keine Pause machen. Morgens um sieben fangen wir mit Yoga an und trainieren dann den ganzen Tag."

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Nicht nur im Fitnesscamp werden die Fahrer und deren Fitness überprüft, sondern auch während der Saison. "Es gibt Messungen und wissenschaftliche Daten während der Rennen und Testfahrten, die wir auswerten. Da kommen viele Faktoren zusammen. Beispielsweise hohe Temperaturen im Auto und der Flüssigkeitsverlust. Es braucht eine extrem gute Konzentration, um auch mental sein Rennen zu Ende fahren zu können", so der Teamarzt weiter. Auch dann, wenn es mal nicht so gut läuft.

Aus Kollegen werden Freunde

"Es ist ein erdrückendes Gefühl, dass wir im vergangenen Jahr keine konstante Leistung gezeigt haben. Wir hatten zwar ein sehr schnelles Auto, aber das war schwierig zu fahren", schildert Gary Paffett. "Wir alle hatten an den Wochenenden immer wieder große Probleme damit. Robert hat sich die meiste Zeit der Saison gut angestellt, sonst wäre er nicht dort hingekommen, wo er jetzt ist."

Wickens, der 2016 seine bisher beste DTM-Saison fuhr, will 2017 wieder voll angreifen: "Leider habe ich mein Ziel noch nicht erreicht, also muss ich weiterkämpfen. Ich habe einen großen Schritt vorwärts gemacht. Jetzt haben wir ein neues Auto, neue Reifen, einen neuen Motor. Also ein kompletter Neuanfang für alle. Deshalb ist es völlig egal, was 2016 passiert ist."

Nicht nur an der Strecke sind Paffett und Wickens Teamkollegen, auch privat sind der Brite und der Kanadier gut befreundet. "Natürlich fühlt man sich mit der Person, mit der man sich eine Garage teilt, verbunden. Man verbringt viel Zeit im Truck zwischen den Sessions und man unterhält sich über alles mögliche", erzählt der DTM-Meister von 2005. "Man ist viel näher an den Emotionen und Reaktionen des Anderen dran. Auch abseits der Rennstrecke ist man öfter zusammen."

Paffett: "Sind die stärkste Gruppe von Fahrern"

Dadurch wird auch das Wir-Gefühl gestärkt, dass bei Mercedes groß geschrieben wird. Im Trainingscamp gibt es spezielle Übungen und Spiele, die den Teamgeist noch verstärken. Beispielsweise wenn die Rennfahrer gegen die Ingenieure und Teamverantwortlichen antreten. Auch hier steht der Wettbewerb im Vordergrund, und den wollen die Fahrer natürlich gewinnen.

"Die Leute haben Probleme, sich mit Motorsport zu identifizieren", sagt Paffett. "Beim Fußball ist das anders, es ist ein Teamsport. Der Unterschied zum Motorsport ist, dass der Torwart nicht immer der Torwart ist. Jemand anderes übernimmt zwischendurch seine Aufgabe. So funktioniert es in der DTM."

Trotz der Konkurrenz im eigenen Team sollen sich die Piloten untereinander gut verstehen. "Vier der sechs Fahrer funktionieren schon gut miteinander. Wir haben zwei neue Fahrer und werden erst sehen, wie sie den anderen harmonieren, wenn wir nach Hockenheim fahren", sagt Michael Wilson, Technischer Direktor bei Mercedes in der DTM. "Die Grundlage ist schon mal gut. Sie haben Spaß zusammen und lernen voneinander. Für den Moment ist das alles, was wir erwarten."

Mercedes: Vorbereitung im Fitnesscamp

La Manga, Spanien


04.-09.02.2017
Foto 1 von 46

Ob es für die Mannschaft aus Affalterbach eine erfolgreiche Saison erfolgreich wird, bleibt abzuwarten. "Für uns war es wichtig, gemeinsam Sport zu machen und das Teamgefühl zu stärken. Ich glaube, dass wir das gut hinbekommen haben", schildert Mercedes-Neuzugang Edoardo Mortara.

"Nach dieser Woche gehen wir alle mit einem guten Gefühl nach Hause", ergänzt Paffett. "Wir haben uns alle besser kennengelernt und wir haben eine gute Stimmung im Team. Ich glaube, dass wir bei weitem die stärkste Gruppe von Fahrern sind." Der Saisonauftakt in Hockenheim (5.-6. Mai) wird es zeigen.

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