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Edoardo Mortara: Wechsel zu Mercedes der richtige Schritt

12. April 2017 - 12:58 Uhr

Edoardo Mortara wechselte im Winter zu Mercedes: Anders als bei Audi arbeitet er nun direkt mit dem Hersteller zusammen - "Das ist sehr positiv"

Edoardo Mortara
Edoardo Mortara bereut seinen Wechselvon Audi zu Mercedes nicht
© Daimler

(Motorsport-Total.com) - Mit seinem Wechsel von Audi zu Konkurrent Mercedes sorgte Edoardo Mortara im Winter für einen Paukenschlag. Mit 'Motorsport-Total.com' sprach der 30-Jährige über die Umstellung im Auto und sein neues Team. "Es ist eine Herausforderung, in ein neues Team zu gehen", erklärt er. "Aber ich bin sehr glücklich, dass ich diese Entscheidung getroffen habe." Für den gebürtigen Genfer ist es "eine komplett neue Situation".

Neues Team, neues Personal, neue Abläufe: ein Wechsel zu einem anderen Hersteller bringt viele Änderungen mit sich. "Es gibt viel zu lernen und ich muss alle Leute kennen lernen. Es ist nicht einfach und eine große Herausforderung für mich", sagt er. In den vergangenen Jahren mit Audi sei er in einer "komfortablen Situation" gewesen, in der er gute Ergebnisse erzielt hat. 2016 kämpfte Mortara bis zum letzten Rennen gegen Marco Wittmann um den Titel, den er nur knapp verpasste.

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Seinen Wechsel zu Mercedes bereut er aber nicht: "Ich habe hier die Möglichkeit, enger mit dem Hersteller zusammenzuarbeiten, als es bei Audi Sport der Fall war. Dort war es anders organisiert. Da arbeitet das Team mit dem Hersteller zusammen. Audi Sport entwickelt das Auto und liefert es an die drei Teams Abt, Rosberg und Phoenix, die das Auto am Rennwochenende einsetzen."

Das Team aus Affalterbach setzt die sechs Fahrzeuge selbst ein, was in Mortaras Augen ein Vorteil ist: "Hier bei Mercedes arbeite ich direkt beim und mit dem Hersteller. Das ist in meinen Augen ein großer Vorteil, weil die Wege kürzer sind, wenn du am Auto etwas ändern oder neu entwickeln möchtest. Das ist sehr positiv."

DTM-Test in Hockenheim

Hockenheimring Baden-Württemberg


03.-06.04.2017
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Auf die Unterschiede der DTM-Autos von Audi und Mercedes angesprochen, antwortet er locker: "Ein Außenstehender würde sagen, dass die Autos alle gleich aussehen. Aber die Autos verhalten sich ganz unterschiedlich." Er müsse sich erst an das unterschiedliche Fahrverhalten anpassen. "Du bist nur dann schnell, wenn du alles rausholst", sagt der Italiener.

Der Audi sei ihm besser gelegen, aber nur "weil ich meinen Fahrstil rund um den Audi entwickelt habe". Nun muss er sich an den Mercedes gewöhnen. "Ich muss mich noch ein wenig verbessern, weil das Auto neu ist für mich. Aber ich bin auf einem guten Weg", schließt er ab. "Ein Wechsel zu einem anderen Hersteller bringt Vor- und Nachteile mit sich. Aber ich würde sagen, dass die Vorteile überwiegen im Vergleich zur Situation im vergangenen Jahr."

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