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Abschied aus der DTM? Juncadella schielt auf die Formel E

16. Dezember 2016 - 13:46 Uhr

Für Daniel Juncadella könnte es mit einem Cockpit in der DTM eng werden: Er erwägt eine Rückkehr in den Formelsport und findet die Formel E interessant

Daniel Juncadella
Wohin führt der Weg von Daniel Juncadella im kommenden Jahr?
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Wie geht es in Zukunft mit Daniel Juncadella weiter? Mercedes hat die Qual der Wahl. Als einziger Hersteller hat man sein abgespecktes Fahreraufgebot für die DTM 2017 noch nicht verkündet. Weil man Edoardo Mortara von Konkurrent Audi losgeeist hat, muss man sich für die kommende Saison von mindestens drei Fahrern trennen, schließlich wird jeder Hersteller nur noch sechs statt acht Autos einsetzen.

Wenn es um die Frage geht, welche Piloten die Cockpits besetzen sollen, dann hat Juncadella dafür wenig sportliche Argumente gesammelt. Gerade einmal sechs Punkte konnte er 2016 holen, was in der Gesamtabrechnung Rang 24 bedeutet - auch wenn man ihm zugutehalten muss, dass er in Ungarn nach Rang drei disqualifiziert wurde. Doch bislang konnte der Spanier nie besser als auf Rang 16 im Endklassement abschneiden.

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Möglicherweise führt ihn sein Weg zurück in den Formelsport, den er nach der Saison 2012 als amtierender Meister der Formel-3-Euroserie in Richtung DTM verlassen hatte. Zuletzt gab er beim Formel-3-Weltcup in Macao sein Comeback im Formelboliden und hatte dabei viel Spaß. Auch bei den Testfahrten der Nachwuchsserie GP2 in Abu Dhabi war er im November dabei.

Doch die Formel 1, wo er einst Testfahrer für Force India war, dürfte für ihn ein unwahrscheinlicher Traum sein. Dafür nimmt er eine andere Serie ins Visier: die Formel E. "Die Meisterschaft wird sehr gut, und jeder Fahrer, mit dem ich gesprochen habe, sagt, dass es solch ein großer Spaß ist", meint Juncadella zu 'Autosport'. So konnte er sich in Macao zuletzt etwa mit seinen Kumpels Antonio Felix da Costa und Felix Rosenqvist austauschen, die beide in der Elektrorennserie fahren.

"Um ehrlich zu sein, war ich zu Beginn ein wenig skeptisch, weil ich den Gedanken an effizienten und grünen Motorsport und den Autowechsel nicht geteilt habe", gibt er zu, "aber am Ende geht es im Motorsport um eine gute Show, und dass sie so viele Zuschauer an die Strecke bringen, ist echt beeindruckend", so Juncadella, der das Konzept der Serie mit den Stadtrennen "sehr interessant" findet.

Ob es für ihn eine Chance gibt, sei erst einmal dahingestellt. Juncadella ist derzeit Botschafter von Mercedes und hätte gerne, dass sich der Hersteller in der Serie engagiert. Das wird aber frühestens in zwei Jahren sein, denn die Deutschen haben sich erst ab 2018 ein Startrecht gesichert, müssen von diesem aber nicht unbedingt Gebrauch machen.

In der DTM haben einige Piloten Verbindungen in die Elektrorennserie: Der scheidende BMW-Pilot Antonio Felix da Costa ist seit der ersten Saison dabei, genau wie der zukünftige Audi-Pilot Loic Duval. Mercedes-Ersatzmann Felix Rosenqvist fährt aktuell seine erste Saison, Audis Rene Rast fuhr in Berlin einen ePrix. Und Timo Scheider, der seine DTM-Karriere beendet hat, hat für Eurosport einige Rennen kommentiert.

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