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Toto Wolff: Mercedes-DTM-Projekt stand zur Debatte

28. Februar 2016 - 08:14 Uhr

Motorsportchef Toto Wolff verrät, dass Mercedes im vergangenen Sommer einen Ausstieg aus der DTM prüfte - Nun sieht man das Projekt aber "langfristig"

Toto Wolff
Toto Wolff und Co. hinterfragten das Mercedes-DTM-Projekt aus Kostengründen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Auch in der DTM-Saison 2016 werden mit Audi, BMW und Mercedes wieder drei Hersteller an den Start gehen. Das ist allerdings keine Selbstverständlichkeit, denn wie Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nun verrät, war ein Ausstieg der Stuttgarter aus der Tourenwagen-Serie nicht ausgeschlossen. "Das DTM-Programm wurde im Sommer (2015; Anm. d. Red.) kritisch hinterfragt. Das war auch berechtigt", wird der Österreicher von 'Pitwalk' zitiert.

"Man musste beleuchten, ob das Preis-Leistungsverhätnis noch stimmt", erklärt Wolff, der damit in erster Linie auf die Turbomotoren anspielt, die in der DTM ursprünglich ab der Saison 2017 eingeführt werden sollten. Hohe Entwicklungskosten sorgten letztendlich allerdings dafür, dass die Aggregate (zumindest für das kommende Jahr) zunächst einmal vom Tisch sind.

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Wolff macht kein Geheimnis daraus, dass dieser Umstand mitentscheidend dafür war, dass Mercedes der DTM erhalten bleibt. "Ja. Weil wir nicht den Fehler machen wollten, einen neuen Motor zu erzwingen, der für diese Serie noch nicht so relevant ist", erklärt der Österreicher. Bereits in der Vergangenheit hatte Wolff Zweifel darüber geäußert, ob die neuen Motoren den Unterhaltungswert der DTM wirklich steigern würden.

Nun ist die Einführung der Turbomotoren ab 2017 allerdings kein Thema mehr (Hier nachlesen!) - und damit laut Wolff auch ein möglicher DTM-Ausstieg von Mercedes "Geschichte". Der 44-Jährige verspricht: "Wir sehen das Thema DTM jetzt langfristig." Vorläufig wird in der DTM weiterhin mit den bereits bekannten Vierliter-V8-Motoren gefahren - und mit Mercedes.

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