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Nachtrennen und Ausland: Wo es die DTM hinziehen könnte

29. Januar 2016 - 17:39 Uhr

Die DTM weckt bei einigen Strecken im Ausland Interesse - Auch über Nachtrennen denkt man grundsätzlich nach, noch ist die Idee allerdings nicht umsetzbar

Mike Rockenfeller, Martin Tomczyk
Zandvoort ist 2016 nur einer von vier Austragungsorten außerhalb Deutschlands
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die DTM präsentiert sich in der Saison 2016 international wie lange nicht mehr. Nachdem Oschersleben in diesem Jahr durch Budapest ersetzt wird, werden vier der neun Rennwochenenden im Ausland stattfinden (zum DTM-Kalender). So einen hohen Anteil an Wochenenden im Ausland erreichte die Serie zuletzt 2010, als fünf der damals elf Rennen nicht in Deutschland ausgetragen wurden. Das Ende der Fahnenstange muss damit allerdings noch nicht erreicht sein.

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"Es gibt glücklicherweise mehr Interessenten für DTM-Rennen als wir Wochenenden zur Verfügung haben", bestätigt ein DTM-Sprecher gegenüber 'Motorsport-Total.com' und verrät: "Mit Rennstrecken, auch solchen, die aktuell nicht im Kalender sind, ist die ITR laufend in Gesprächen." Ein gutes Beispiel dafür ist die Budapest-Rückkehr. Das Ungarn-Rennen stand bereits 2014 im Kalender, flog 2015 allerdings zunächst wieder raus.

Ebenso dürfte die Tür auch für ein Oschersleben-Comeback in den kommenden Jahren offen sein. Klar ist außerdem, dass die DTM auch im Ausland Interesse weckt. So bringt sich beispielsweise Finnland, wo aktuell eine neue Strecke gebaut wird, selbst ins Gespräch. Kari Sohlberg, Präsident des finnischen Motorsportverbandes, erklärt unmissverständlich, dass er die DTM mit offenen Armen empfangen würde.

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Hockenheim 2001: Laurent Aiello (Audi) landet im Kiesbett, sein Auto kommt auf der Seite zum Liegen, der Fahrer steigt nach oben aus dem Fahrzeug.
Hockenheim 2001: Laurent Aiello (Audi) landet im Kiesbett, sein Auto kommt auf der Seite zum Liegen, der Fahrer steigt nach oben aus dem Fahrzeug.

"Ein Formel-1-Rennen ist kein realistisches Ziel, weil die benötigte Menge an Geld in jedem Jahr so hoch ist, dass es nicht möglich wäre, sie zu bezahlen. So viel Geld kann man in Finnland nicht auftreiben", erklärt er gegenüber der 'Marca' und ergänzt: "Im Gegensatz dazu passen die MotoGP und die Superbike-WM sowie Serien wie die GP2, die GP3 und die DTM perfekt in unsere Pläne."

Doch nicht nur der neue Kymi-Ring, der 2017 unter anderem auch die MotoGP nach Finnland locken möchte, meldet Interesse an der DTM an. Auch der Yas Marina Circuit in Abu Dhabi, auf dem die Formel 1 seit 2009 regelmäßig zu Gast ist, könnte sich ein Gastspiel durchaus vorstellen. "Die Marke DTM fasziniert uns", bestätigt Al Tareq Al Ameri, Geschäftsführer des Yas Marina Circuit, auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'.

Außerdem sei der deutsche Markt "demographisch wichtig". An Interessenten mangelt es momentan also keinesfalls. Klar ist aber auch, dass Rennen im Ausland für alle Beteiligten nicht zu unterschätzende Kosten mit sich bringen. Gleiches gilt auch für ein mögliches Nachtrennen, für das ein Kurs wie Abu Dhabi geradezu prädestiniert wäre. Auch die Formel 1 fährt dort bei Fluchtlicht.

"Nachtrennen sind immer mal wieder im Gespräch und wir prüfen diese Option auch regelmäßig", heißt es dazu seitens der DTM, "bisher scheiterte das Thema aber meistens an den Kosten oder der Realisierbarkeit." Generell steht man der Idee allerdings offen gegenüber. So bleibt abzuwarten, ob die DTM dem Trend der Nachtrennen bald folgen wird. Neben der Formel 1 führten in den vergangenen Jahren beispielsweise auch die MotoGP und die WTCC Nachtrennen ein.

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