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Petrows bestes DTM-Resultat: Optimismus mit leeren Händen

15. September 2014 - 22:05 Uhr

Zwei dicke Schnitzer auf dem Lausitzring trübten ein Rennen, in dem sich der Russe formverbessert zeigte: "Hoffentlich liegen die schwierigsten Zeiten hinter uns"

Witali Petrow
Witali Petrow scheint in der DTM zumindest etwas besser in Fahrt zu kommen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Viele Ex-Formel-1-Piloten hatten in der DTM gewaltig zu knabbern. Witali Petrow allerdings steht am neuen Arbeitsplatz besonderen Problemen gegenüber. So muss es als Erfolg gelten, dass der Russe beim achten Saisonrennen auf dem Lausitzring in Sachen Platzierung erstmals über Qualifying-Abschnitt eins hinauskam und im Rennen als Zwölfter knapp an den Punkterängen vorbeischrammte. Das beste DTM-Resultat seiner Karriere stellte den Mercedes-Mann aber nicht zufrieden.

Schließlich verhinderten Zähler ein Dreher und eine Durchfahrtsstrafe wegen des Missachtens gelber Flaggen - klare Fahrfehler. "Schade, dass es für Punkte nicht gereicht hat", sagt Petrow, der unter dem wegen Nebels verkürzten Freien Training besonders litt. Zuvor war er nie auf dem Eurospeedway unterwegs gewesen, geschweige denn mit vollem Tank. "Wir waren schnell genug für die Top 10, konnten Patzer aber nicht ausmerzen. Bevor die Strafe mein Rennen ruinierte, bin ich auf Tempo gekommen, habe gekämpft und überholt."

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Der 30-Jährige entschuldigt sich beim Team und nimmt die Fehler auf seine Kappe, schließlich war er im Funk über die gelben Flaggen informiert worden. Die Vorgabe, in dem betroffenen Sektor zwei Sekunden langsamer zu fahren, bezeichnet er dennoch als übertrieben. "Wir sind nicht verrückt. Wir verstehen, dass die Streckenposten ihre Arbeit erledigen müssen und wissen, dass wir abbremsen sollten", so Petrow. Seinen Abflug führt er auf den Mangel an Erfahrung und die kniffligen Bedingungen zurück: "Solche Schnitzer sind mir noch nie passiert."

Nichtsdestotrotz haben für Petrow die positiven Aspekte Bestand. So sei das C-Klasse-Coupé deutlich einfacher zu steuern gewesen als in der Vergangenheit und sorgte bei ihm unter dem Helm für ein breites Fahrspaß-Grinsen: "Ich will keine Vorhersagen treffen, aber nach diesem Rennen haben wir die schwierigsten Zeiten hoffentlich hinter uns gelassen."

Lob statt Tadel gibt es von DTM-Projektleiter Wolfgang Schattling: "Witali macht Fortschritte. Ja, ihm ist ein Fehler unterlaufen, als er sich gedreht hat. Ohne diesen wäre er sogar in die Punkteränge gefahren", meint der Mercedes-Verantwortliche. "Was er gezeigt hat, lässt uns darauf schließen, dass er sich in der DTM noch weiter verbessern kann." Festzuhalten bleibt jedoch aus, dass Petrow der zweitschlechteste Pilot der Stuttgarter im Ziel war.

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