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Im Rennsport ist Nürnberg weiterhin erste Liga

10. Juni 2014 - 16:24 Uhr

MCN-Chef Wolfgang Schlosser spricht über die Vorzüge des Norisrings und berichtet, welche Besonderheiten den Fans in diesem Jahr geboten wird

Wolfgang Schlosser
MCN-Boss Wolfgang Schlosser freut sich auf das DTM-Rennen am Norisring
© RSA

(Motorsport-Total.com) - Noch knapp drei Wochen dauert es, bis in der DTM wieder der vermeintliche Höhepunkt des Jahres ansteht: das Rennen auf dem tückischen Norisring, dem "Fränkischen Monaco". Vorab erklärt Wolfgang Schlosser, Vorsitzender des Motorsport Clubs Nürnberg, warum Fans in diesem Jahr unbedingt an den Stadtkurs in Nürnberg reisen sollten und was das Rennen zum Höhepunkt im DTM-Kalender macht.

Frage: "Herr Schlosser, der Norisring gilt als das Strecken-Highlight im DTM-Kalender: Können Sie, als oberster Repräsentant des Motorsport Clubs Nürnberg, erklären warum?"
Wolfgang Schlosser: "Man spricht nicht umsonst vom Fränkischen Monaco, denn der jedes Jahr aufs Neue 'abgesteckte' Norisring ist der einzige Stadtkurs der DTM. Auf nur 2,3 Kilometern entfaltet sich hier ein beeindruckendes Rennerlebnis, denn der Zuschauer ist überall mittendrin im Geschehen."

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"Die kompakte Streckenführung bietet ein besonders intensives Rennsporterlebnis - buchstäblich mit allen Schikanen. Darunter befindet sich die am härtesten anzubremsende Kurve der ganzen Serie. Und dann wartet auch die legendäre, Außenspiegel im Dutzend fressende 'Wall of Shame' auf die Piloten: Dabei handelt es sich um eine Wand aus massiven Steinquadern, die auf der Suche nach der Ideallinie im Millimeterabstand passiert werden will."

Frage: "Wie beurteilen Sie das aktuelle DTM-Reglement?"
Schlosser: "Insbesondere das Drag Reduction System - ein hydraulisch regulierbarer Heckspoiler, der kurzfristig die Topspeed erhöht - finde ich richtig klasse. Auf dem relativ engen Norisring mit nur zwei langen Geraden eröffnet diese Option ganz neue Überholmöglichkeiten, was für eine stärkere Durchmischung des Feldes sorgt und häufigere Führungswechsel verspricht."

Frage: "Mit welchen Argumenten überzeugt ein Motorsportfan Freunde und Verwandte, die noch nicht ganz vom Virus gepackt sind, ihn zu begleiten?"
Schlosser: "Das Norisring Speedweekend ist nicht nur ein Autorennen, sondern ein vielschichtiges Happening, das nicht nur Hardcorefans mitreißt. So sorgt unser abwechslungsreiches Showprogramm für echte Partyatmosphäre. Zu den diesjährigen Main-Acts gehört neben der Bekanntgabe der neuen Gridgirls auch ein Auftritt der Bläsertruppe LaBrassBanda - die bayerischen Senkrechtstarter sind seit ihrer Bewerbung beim Eurovision Songcontest 2013 echte Chartstürmer."

"Sehr familienfreundlich sind wir obendrein und bieten ein besonders günstiges Family-Ticket an, das auch die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs erlaubt. Am Norisring live an der Strecke zu sitzen, ist außerdem noch einmal etwas ganz Anderes, als nur den Fernseher einzuschalten. Hier bekommt jeder Gänsehaut! Für Fußballfans haben wir zur WM noch eine ganz besondere Überraschung, denn zum Public-Viewing können sie bei uns gleich sitzen bleiben und das Spiel auf der Großbildleinwand genießen."

Frage: "Herr Schlosser, Sie sind seit über 30 Jahren ehrenamtlich am Norisring aktiv. War die Atmosphäre früher besser oder zumindest eine andere?"
Schlosser: "Die heutige DTM bietet viel mehr Raffinesse und Geschwindigkeit als früher, aber die alten Boliden hatten ihre ganz eigene Faszination. Aber drehen wir das Rad der Zeit doch gemeinsam ruhig einmal zurück: Neben den aktuellen DTM-Fahrzeugen und Rahmenserien haben wir auch dieses Jahr wieder die Race Classics am Start, eine Leistungsschau von rund 30 historischen Rennfahrzeugen aus drei Jahrzehnten."

"Zum 20. Todestag von Ayrton Senna ist unter anderem der 360 km/h schnelle Porsche 956 mit dabei, mit dem er vor 30 Jahren sein einziges Sportwagenrennen bestritt. Ebenfalls eine spannende Sache ist der Faltz-BMW 320 Gruppe 5 im Jägermeister-Look, der 1977 am Norisring von Hans-Joachim Stuck eingesetzt wurde. Im offenen Fahrerlager können diese und weitere Klassiker ganz aus der Nähe in Augenschein genommen werden - und dann geht es für einige schnelle Runden auf die Piste."

Frage: "Oft gilt der Prophet gerade im eigenen Lande nichts. Mit welchem besonderen Argument motivieren Sie Ihre Franken zum Besuch auf der Rennstrecke?"
Schlosser: "Mit Marco Wittmann, BMW, haben wir einen Lokalmatador bei der DTM am Start, der aktuell die Gesamtwertung anführt und das Zeug zum Meister hat. Da kann man selbst als Nürnberg-Fan einmal ein Auge zu und einem Fürther die Daumen drücken."

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