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Schnitzer kehrt an Stätte des historischen Triumphes zurück

10. Juni 2013 - 20:05 Uhr

Vor einem Jahr eroberte Bruno Spengler auf dem Lausitzring den ersten BMW-Sieg beim Comeback - Nun kehrt der Kanadier als Meister und Tabellenführer zurück

Bruno Spengler
Bruno Spengler hat mit dem Sieg in Österreich die Tabellenführung übernommen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach dem geschichtsträchtigen Dreifach-Triumph von Bruno Spengler, Marco Wittmann und Timo Glock auf dem Red-Bull-Ring in Österreich wartet am 16. Juni bereits die nächste Herausforderung in der DTM: Der vierte Saisonlauf auf dem Lausitzring steht auf dem Programm. Auf dem 130 Kilometer südlich von Berlin gelegenen Kurs war BMW bereits im vergangenen Jahr Historisches gelungen. Nach nur zwei Rennen in der Comeback-Saison stand die Marke in der DTM wieder ganz oben auf dem Podest.

Spengler startete von der Pole-Position und überquerte nach 52 Runden am Steuer des M3 DTM als Sieger die Ziellinie. Mit diesem Erfolg legte der Schnitzer-Pilot den Grundstein für den Titelgewinn beim Saisonfinale in Hockenheim. Für BMW war es der insgesamt 50. Sieg in der DTM. Augusto Farfus rundete als Dritter das fantastische Gesamtergebnis ab. Nun kehrt Spengler mit 53 Punkten als Führender in der Fahrerwertung an den Lausitzring zurück.

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Sein Schnitzer-Team liegt mit 75 Zählern auf Platz eins der Teammeisterschaft. "Angesichts der aktuellen Bilder von der Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands und Mitteleuropas rückt natürlich der Sport in den Hintergrund", sagt BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt. "In Gedanken sind wir bei all jenen, die von den Folgen der Flut betroffen sind. Gemeinsam mit der ITR und allen in der DTM vertretenen Herstellern lag es uns am Herzen, die Not der hilfsbedürftigen Menschen zumindest etwas zu lindern."

"Wir wünschen allen Betroffenen ganz viel Kraft für die Zukunft. Was das Sportliche angeht, haben wir zuletzt in Spielberg ein mehr als außergewöhnliches Rennwochenende mit einem historischen Erfolg für BMW erlebt. Erstmals seit unserem DTM-Comeback 2012 haben es gleich drei BMW Fahrer auf das Podium geschafft. Diese herausragende Mannschaftsleistung macht mich ungemein stolz, insbesondere vor dem Hintergrund der harten Arbeit, die alle im Team in den vergangenen Monaten geleistet haben."

"Auch wenn der Start in unsere zweite DTM-Saison nahezu perfekt verlaufen ist, sind wir dennoch gut beraten, mit beiden Füßen fest auf dem Boden zu bleiben. In der DTM geht es auch 2013 wieder derart eng zu, dass die Karten auf jeder Strecke völlig neu gemischt werden. Deshalb ist es gut möglich, dass die Dinge schnell auch wieder in eine andere Richtung laufen können. Aus diesem Grund bleiben wir auch am Lausitzring, auf dem wir im vergangenen Jahr den ersten Sieg in unserer Comeback-Saison geholt haben, unserem bewährten Grundsatz treu: Wir wollen zur Stelle sein, wenn sich uns die Chance auf ein Top-Ergebnis bietet. Am Ende der Saison wird dann abgerechnet."

Spengler hat derzeit gute Karten, denn mit der Tabellenführung im Rücken ist der Druck nicht ganz so groß. "Ich mag diese Strecke wirklich sehr. Dort stand ich 2012 zum ersten Mal für BMW auf der Pole-Position und konnte den Sieg feiern. Deshalb habe ich natürlich viele schöne Erinnerungen an diesen Kurs. Aus Fahrersicht ist es ein technisch anspruchsvolles Layout, und man muss die Bremspunkte sehr genau treffen", erklärt der Kanadier. "Mit dem DRS sollten wir dort auch gut überholen können, außerdem liegt der Lausitzring unserem Auto. Auf die besondere Atmosphäre dort freue ich mich ebenfalls."

Sein Schnitzer-Teamkollege Dirk Werner wartet seit dem zweiten Platz in Hockenheim auf sein nächstes Topresultat. "Für dieses Rennen habe ich mir besonders viel vorgenommen, denn 2012 bin ich als 21. gestartet und kam als 19. ins Ziel. Diesmal möchte ich natürlich weiter vorn stehen und Punkte sammeln", setzt sich der 32-Jährige zum Ziel. "Ich habe viel gelernt und hoffe, diesmal besser zurechtzukommen. Mit anderen Serien bin ich schon einige Male auf dem Lausitzring angetreten, aber ein DTM-Auto ist einfach etwas ganz Anderes. Außerdem fahren wir auf der kurzen Streckenvariante. Ich muss mich deshalb anpassen und die Strecke gewissermaßen neu lernen."

"Wir sind noch immer stolz darauf, dass wir 2012 die ersten waren, die beim großen DTM-Comeback die erste Pole-Position und den ersten Sieg für BMW geholt haben."
Charly Lamm

Teamchef Charly Lamm freut sich auf das kommende Wochenende: "Die Rückkehr an den Lausitzring ist für uns etwas ganz Besonderes. Wir sind noch immer stolz darauf, dass wir 2012 die ersten waren, die beim großen DTM-Comeback die erste Pole-Position und den ersten Sieg für BMW geholt haben. Noch dazu war er unser erstes Rennen auf dieser Strecke überhaupt. Dieser Erfolg war für unser Team ein Schlüsselerlebnis."

"Er hat uns gezeigt, dass wir in der DTM ganz oben mitmischen können. Was folgte, war eine außergewöhnliche Saison. Allerdings werden wir uns nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen, sondern uns nach dem guten Abschneiden in Spielberg auch auf das vierte Rennwochenende des Jahres akribisch vorbereiten, um die Basis für ein weiteres gutes Resultat zu schaffen."

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