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Rosbergs Spielberg-Debakel: Lange währt der Nachgeschmack

09. Juni 2013 - 17:39 Uhr

Arno Zensen könnte "die Wände hochgehen", weil die Sportkommissare sowie die rätselhafte Wirkung von DRS und Option-Reifen das Rennen verhagelten

Edoardo Mortara
Edoardo Mortara hatte auf dem Red Bull Ring keinen leichten Stand
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - In Spielberg waren die meisten DTM-Teams nicht unbedingt vom Glück beseelt, wenn sie nicht gerade zwei BMW in der eigenen Box stehen haben. Was der Rosberg-Truppe jedoch widerfahren ist, beschreibt das Wort "Desaster" wohl nur unzureichend. Arno Zensen ist fassungslos, wenn es um die Ergebnisse seiner Schützlinge Edoardo Mortara und Filipe Albuquerque geht: "Das ist eine Katastrophe: Du fährst von den Positionen drei und sechs los, landest auf 15 und 17", hadert der Teamchef.

Zensen ist frustriert, denn eigentlich hätten seine RS 5 DTM das Potenzial gehabt, für Punkte satt zu sorgen. "Und das Tempo war da, aber das ist ja alles ganz normal", schüttelt er mit dem Kopf und fühlt sich auf den Arm genommen - allen voran von der Rennleitung. Die pfiff erst Mortara wegen eines Ausweichens in die Auslaufzone der Startkurve zurück und blieb dann inaktiv, als Marco Wittmann mit einem harten Defensivmanöver für einen Reifenschaden am Auto des Italieners sorgte.

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"Und das wird nicht einmal untersucht", versteht Zensen die Welt nicht mehr. Das gilt auch für die Tatsache, dass ein Mercedes-Fahrer mit einer sehr viel deutlicheren Vorteilsnahme nach dem Start durchkam und so das Rennen seines zweiten Piloten verhagelte. "Durch Gary Paffet, der außen herum von Platz zehn auf sechs vorbeigefahren ist, hat Filipe einige Plätze verloren. Der Pulk war so langsam, dass wir ihn reinholen mussten." Denn trotz des umklappbaren Heckflügels ging für den Portugiesen nichts nach vorn.

Zensen ist überrascht: "Ich hatte eigentlich gedacht, das gäbe ein munteres Überholen - aber das war nichts." Zumal Audi in der Lage war, Lücken ohne DRS-Einsatz zuzufahren, mit dem System aber nicht vorbeikam. "Bruno Spengler hätten wir unter Druck setzten können. Deswegen könnte ich die Wände hochgehen", ärgert sich Zensen und erklärt, was Albuquerque schließlich das Rennen verhagelte. "Mit den Standardreifen ging gar nichts. Wir dachten wir hätten den falschen Luftdruck. Aber als er reinkam, war er perfekt."

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