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Die Mercedes-Stimmen zum Sonntag beim DTM-Showevent

15. Juli 2012 - 18:54 Uhr

Jamie Green, Gary Paffett und David Coulthard: Drei Briten waren bei Platzregen im Olympiastadion gut aufgelegt und freuen sich über spannende Rennen

Jamie Green
Jamie Green hatte erst im verregneten Finale das Nachsehen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Noch am Samstag hatte es so ausgesehen, als sei das C-Klasse-Coupe auf der engen Bahn im Münchener Olympiastadion kaum zu schlagen: Ralf Schumacher und Jamie Green siegten im Staffelwettbewerb. Als am Sonntag aber der große Regen einsetzte, schwammen Mercedes sinnbildlich die Felle davon. Green schaffte es erneut ins Finale, verlor das Rennen allerdings deutlich gegen Audi-Konkurrent Mattias Ekström.

Er war mit der Silbermedaille glücklich: "Schade, aber mit Platz zwei und dem Sieg im Teamwettbewerb am Samstag bin ich zufrieden", bilanziert der Brite. "Der erste Finallauf war gut, im zweiten waren die Bedingungen auf meiner Bahn schwierig und ich habe etwas Zeit beim Boxenstopp verloren. Es war ein spannendes Rennen und das Publikum hat trotz des Regens wacker auf den Tribünen ausgeharrt und uns angefeuert - das verdient ein Extralob", so Green.

Briten haben Spaß bei schlechtem Wetter

Gary Paffett befindet: "Ein erfolgreiches Wochenende für Mercedes-Benz in München." Über die Halfinal-Niederlage sagt der Meisterschaftsführende: "Natürlich hätte ich am liebsten selbst gewonnen, aber meine Bahn war etwas nasser als die von Mattias Ekström. Allerdings gehe ich auch so mit einem Erfolgserlebnis in die Sommerpause bis zum nächsten Rennen am Nürburgring. Die Strecke bot auch nach dem Regen überraschend viel Grip und die Geschwindigkeit war sehr hoch - das hat viel Spaß gemacht."

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Ein Landsmann aus Mercedes-Reihen musste sich Paffett im Viertelfinale geschlagen geben: "Nach dem Regen war die Strecke sehr rutschig und die Bedingungen schwierig. Mit Gary hat in unserem Rennen der Schnellere gewonnen", gibt sich David Coulthard als fairer Verlierer. "Ich hoffe, die Fans auf den Tribünen hatten trotz des schlechten Wetters viel Spaß - ich hatte ihn im Cockpit auf jeden Fall."

Vietoris hadert mit der Bahn

Nicht an die Leistung vom Samstag anknüpfen konnte Christian Vietoris, der nach dem Achtelfinale packen musste: "Ich habe mich auf dem Kurs im Olympiastadion sehr wohl gefühlt - das habe ich mit Platz drei im Team-Wettbewerb zusammen mit Gary gezeigt", weiß der Gönnersdorfer. "Auch heute hatte ich einen guten Start, aber leider hat es auf meiner Bahn nicht zum Weiterkommen gereicht, da diese im Vergleich zur anderen Strecke wohl etwas langsamer war."

Für Robert Wickens stand vor dem Achtelfinal-Aus ein Überraschungserfolg gegen Timo Scheider: "Es ist schön, diese Runde erreicht zu haben, leider war dort aber Endstation für mich." Der Kanadier erklärt die Umstände: "Martin Tomczyk hatte neue Reifen zur Verfügung und ich bin mit gebrauchten Pneus gefahren - das machte den Unterschied aus. Insgesamt verlief das Wochenende für Mercedes jedoch sehr erfolgreich - das gibt uns einen zusätzlichen Motivationsschub für die zweite Saisonhälfte."

Merhi zahlt Lehrgeld

Die einzige Disqualifikation wegen es Frühstarts setzte es für einen Rookie: Roberto Merhi. "Ich bin etwas enttäuscht, denn ich hatte mir für den zweiten Tag mehr vorgenommen. Der Start ist auf einer so kurzen Strecke und bei einem so ausgeglichenen Feld besonders wichtig", beschreibt er den besonderen Druck vor dem Losfahren. "Leider hat es heute nicht sollen sein. Jetzt gilt meine Konzentration voll dem nächsten Rennen auf dem Nürburgring."

Nicht zufrieden sein konnte auch Ralf Schumacher: "Schade, ich hatte mir für den Einzelwettbewerb mehr erhofft. Leider war meine Seite der Strecke noch etwas feucht und ich hatte den Nachteil, keine frischen Reifen mehr zu haben, weil ich gestern bis ins Finale gekommen bin", meint er über die Pleite in der Vorrunde." Das Rennwochenende im Münchner Olympiastadion hat mir dennoch sehr viel Spaß gemacht."

Zum Zuschauen verdammt: Susie Wolff

Ein Mal mehr zu den Geschlagenen gehörte auch die Mercedes-Dame. "Leider war der Einzelwettbewerb für mich schon nach der ersten Runde vorbei. Obwohl ich natürlich gerne selbst weiter gefahren wäre, konnte ich so gemeinsam mit den Zuschauern im Münchner Olympiastadion den Wettkampf genießen und meinen Teamkollegen die Daumen drücken", so Susie Wolff. Das bittersüße Fazit: "Aus Zuschauersicht war es für mich eine gelungene Veranstaltung."

"Viel Spannung und ein großer Spaß."
Norbert Haug

Norbert Haug lobt die sportlichen Erfolge seiner Fahrer, aber auch die Veranstaltung im Olympiastadion an sich: "Es zeichnete sich durch großartige Zuschauer aus, die heute auch beim Regen ausharrten, viel Spannung erlebten und großen Spaß hatten. Die Berichterstattung im Fernsehen, den Print- wie elektronischen Medien und Radio war ausgesprochen umfangreich und positiv, was zeigt, dass die DTM im Stadion bestens ankommt."

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