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Mortara holt die Spielberg-Pole

02. Juni 2012 - 15:02 Uhr

Audi-Pilot Edoardo Mortara sichert sich in Spielberg seine erste DTM-Pole-Position - Gesamtleader Gary Paffett auf Startplatz zwei - BMW in Reihe zwei

Edoardo Mortara
Jubelt in Spielberg über seine erste DTM-Pole: Audi-Pilot Edoardo Mortara
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der Rookie des Jahres 2011 war der strahlende Held des Qualifyings am Red-Bull-Ring. Audi-Pilot Edoardo Mortara setzte sich am Samstagnachmittag im engen Shootout der vier besten Piloten gegen den aktuellen DTM-Gesamtleader Gary Paffett (Mercedes) durch. Für die zweite Startreihe qualifizierten sich Mattias Ekström (Audi) und der amtierende Champion Martin Tomczyk als bester Vertreter von BMW.

"Es ist unglaublich", jubelt Mortara nach seiner Bestzeit von 1:26.171 Minuten in Q4. Noch am Freitag hatte der schnelle Wirtschaftsstudent in Problemen gesteckt. "Ich hatte einen Crash. Diese Pole ist für meine Jungs, für mein Team Rosberg. Heute war nur die Qualifikation, morgen müssen wir einen guten Job machen. Das ist für die Meisterschaft. Ich weiß nicht, ob Mattias Ekström mir helfen kann." Sein Markenkollege startet von Platz drei direkt hinter ihm.

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Der am Samstag jubelnde Rosberg-Pilot hatte am Ende der Zeitenjagd 0,121 Sekunden Vorsprung auf Paffett, der zuvor eine saubere Runde auf den rutschigen Asphalt gelegt hatte. "Ich habe vielleicht ein bisschen früher gebremst, Risiko rausgenommen und wollte keinen Fehler machen", berichtet der Brite. "Ich bin zufrieden. Es in diesem engen Feld unter die Top 4 zu schaffen ist schon super." Zumindest hat Paffett von Startplatz zwei beste Aussichten auf weitere wichtige Punkte im Kampf um den Titel.

Vor dem großen Shootout der besten Vier gab es in allen Abschnitten des Qualifyings einen harten Kampf um den Einzug in die jeweils nächste Runde. In Q1 musste erstmals Andy Priaulx die Segel streichen. "Es ist nicht viel passiert. Es ist mein erstes Aus in Q1. Über das Auto kann ich mich nicht beschweren. Ich habe es nicht zusammenbekommen. Das nervt", sagt der Brite, der sich am Sonntag von Platz 18 nach vorne kämpfen möchte.

Der BMW-Pilot schied im ersten Abschnitt ebenso aus wie Roberto Merhi, Robert Wickens, Susie Wolff (alle Mercedes) sowie Rahel Frey (Audi) und David Coulthard (Mercedes), der überhaupt nicht gut zurecht kam und vom letzte Startplatz losfahren muss. Im anschließenden Q2 war Timo Scheider die traurigste Figur am Red-Bull-Ring. Der zweimalige Champion kam nicht auf Tempo und schied frustriert aus - auf Platz 16!

"Wir haben ein Qualifying ohne große Probleme erlebt - das ist das Frustrierendste überhaupt", winkt Scheider in seiner Wahlheimat ab. Der zweimalige DTM-Meister erlebt derzeit seinen schlechtesten Saisonstart. "Schlimmer geht immer. Wir werden daraus wieder lernen und Motivation in irgendeiner Form finden. Generell geht es darum, Fortschritte zu erzielen und die kleine Sommerpause zu nutzen. Die Luft ist immer dünner geworden und wir hinken einen halben Schritt hinterher", analysiert Scheider.

Mit ihm verabschiedeten sich die Markenkollegen Miguel Molina, Mike Rockenfeller und Adrien Tambay aus der Zeitenjagd. "Ich glaube, die DTM ist enger als je zuvor. Wenn nicht wirklich alles im richtigen Moment zusammenpasst, gibt es keine Chance, weiterzukommen", erklärt Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. Auch für Christian Vietoris war auf Platz 14 Schluss. Bitter für BMW-Mann Augusto Farfus: Der Brasilianer schied als Elfter aus, hatte die gleiche Rundenzeit wie Bruno Spengler. Der Kanadier hatte seine Zeit aber früher markiert.

Für den Schnitzer-Piloten war in Q3 dann Ende. Spengler wurde am Ende der kurzen Session noch auf Platz sechs verdrängt, direkt vor ihm platzierte sich BMW-Kollege Joey Hand. "Wir haben uns permanent gesteigert. Das Auto war nicht in der Form aus den ersten drei Rennen", schildert Spengler. "Auf dieser Strecke waren wir noch nie. Wir haben lange gebraucht, um das richtige Setup zu finden", sagt er und fügt mit Blick auf das Rennen an: "Ich habe noch genügend frische Reifen."

Jamie Green und Ralf Schumacher stellten ihre Mercedes auf die Startplätze sieben und zehn. "Ich bin ganz und gar nicht zufrieden. Es hätte wesentlich besser sein können", meint der Ex-Formel-1-Star nach seiner Fahrt in die Top 10. Schumacher rechnet sich allerdings für den Renntag recht gute Chancen aus. "Eine sehr schöne flüssige Strecke, das Auto ist auch sehr gut und es passt zusammen", meint er. Filipe Albuquerque (Audi) und Dirk Werner (BMW) werden von den Rängen acht und neun in das vierte Rennen des Jahres gehen.

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