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Abt: Beruhigung für Ekström, Muntermacher für Frey

03. Juni 2012 - 19:56 Uhr

Audi-Krise überstanden: Während für Mattias Ekström das Podium in Reichweite war, hat Rahel Frey Selbstbewusstsein getankt - Frühes Aus für Adrien Tambay

Mattias Ekström
Der Schwede Mattias Ekström war ein Mal mehr der beste Pilot des Team Abt
© Red Bull/GEPA

(Motorsport-Total.com) - Abt hat schon bessere DTM-Sonntage erlebt als den in Spielberg. Dennoch sorgte gerade Mattias Ekström für positive Schlagzeilen, schließlich konnte der Schwede mit dem vierten Rang auf dem Red-Bull-Ring den zweiten Platz in der Meisterschaft festigen. "Das Wichtigste heute war jedoch, dass wir sehr konkurrenzfähig waren", atmet der Ex-Champion nach einem Rennen, in dem er deutlich weiter vorne mitmischen konnte als zuletzt, auf.

Und es wäre sogar ein Podest möglich gewesen, glaubt Ekström: "Ich hatte einen sehr guten Start, habe aber leider in der ersten Runde ein paar Plätze verloren", resümiert er. "Sicher ist es etwas enttäuschend, dass ich nicht auf dem Podium war und große Punkte holen konnte", so Ekström weiter. Insbesondere im letzten Renndrittel hatte es so ausgesehen, als sollte der Audi-Pilot den mit verstopftem Kühler fahrenden Gary Paffett noch unter Druck setzen können.

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Deutlich kürzer war die Dienstreise in der Steiermark für Adrien Tambay: "Mein Start war sehr gut, die erste Kurve ebenfalls noch. Doch dann hat es sich ganz schön geballt", meint der junge Franzose, der noch in Runde eins ausschied. "Viele Autos waren auf derselben Linie unterwegs. Ich habe mich für die Außenbahn entschieden. Leider wurde ich in die Wiese gedrängt und mein Rennen war vorbei", bedauert Tambay.

Rahel Frey fuhr die komplette Renndistanz von 47 Runden durch, erreichte aber als 15. und letzte das Ziel. "Ich konnte endlich einmal mitkämpfen. Das war richtig gut für mich und mein Selbstvertrauen", sagt eine ermutigte Schweizerin. "Leider waren die Boxenstopps nicht sehr gut und ich war auch noch zu schnell an der Boxenausfahrt." Die fällige Durchfahrtsstrafe konnte ihr den Optimismus nicht nehmen: "So soll es weitergehen", wünscht sich Frey.

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