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Dank Nachtschichten: BMW und Audi bereit für die Lausitz

03. Mai 2012 - 17:55 Uhr

Herkulesaufgabe für die DTM-Crews: Nach dem turbulenten Auftakt in Hockenheim müssen alle Autos in Rekordzeit wieder in Topzustand gebracht werden

VIel Arbeit: Nicht nur das Auto von Bruno Spengler war schwer havariert
© msp.lu

(Motorsport-Total.com) - Gleich zum Saisonauftakt stehen die DTM-Teams vor einer logistischen Herausforderung: Zwei Rennen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden - und dann auch noch 581 Kilometer voneinander entfernt. Die Reise vom Hockenheimring an den Eurospeedway Lausitz erschwert hat die Tatsache, dass allen voran Audi und BMW beim Saisonauftakt viel Kleinholz verarbeiten mussten. Die Mechaniker legten Nachschichten ein, damit am Freitag alle Autos rechtzeitig und fahrbereit in den Boxen stehen.

Die M3 von Bruno Spengler und Dirk Werner wurden stark demoliert, Martin Tomczyk und Joey Hand ließen bei weiteren Zwischenfällen Carbon. "Unsere Teams haben in Hockenheim alle hart gearbeitet. Und sie werden die Wagen rechtzeitig zur ersten Trainingssession fertig bekommen", so BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt gegenüber 'Autosport'. Im Lager der Bayern werde aktuell Tag und Nacht gearbeitet, macht er klar: "Es gibt keine Zeit, Luft zu holen." Trotzdem betont Marquardt, dass die Motivation ungebrochen sei und die Entwickelung in die richtige Richtung steuere. "Die Leistung ist vielversprechend."

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Auch bei Audi war einiges an Kleinholz beklagen: Besonders hart erwischte es Rookie Adrien Tambay und Timo Scheider, die das Rennen mit stark beschädigten Fahrzeugen aufgeben mussten. Nur Mathias Ekström kam unbescholten davon. "Wir haben nur drei Tage, um die Autos vorzubereiten. Eine besondere Situation" erklärt Hans-Jürgen Abt 'Autosport' und insistiert: "Nachdem wir die Opfer einiger Attacken waren, gibt es eine Menge Arbeit." Nichtsdestotrotz ist der Teamchef optimistisch: "Wir tun alles, um so schnell wie möglich zurückzuschlagen." Audis Sportchef Wolfgang Ullrich sieht keinen Grund zur Beunruhigung: "Mein Wissensstand ist, dass die Autos alle fertig sein werden."

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