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Audi kommt als Vorjahressieger in die Lausitz

01. Mai 2012 - 11:32 Uhr

Audi will beim zweiten DTM-Rennen auf dem Lausitzring die gute Leistung aus der Qualifikation auch im Rennen umsetzen

Mattias Ekström
Qualifying gut - Rennen nicht: Das will Audi in der Lausitz ändern
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Englische Woche in der DTM: Nur sieben Tage nach dem Auftakt auf dem Hockenheimring gastiert die Serie auf dem Lausitzring, 130 Kilometer südlich von Berlin. Audi kommt als Titelverteidiger und Vorjahressieger nach Ostdeutschland. Der Start der neuen DTM-Ära am vergangenen Wochenende hat Lust gemacht auf mehr: Titelverteidiger Audi holte mit dem neuen A5 DTM die erste Pole-Position der neuen DTM-Saison und am Renntag mit dem zweifachen DTM-Champion Mattias Ekström ein Podiumsresultat.

Der Schwede bezeichnet den Lausitzring als eine der Strecken, die er am besten kennt und auf der er schon zwei DTM-Rennen gewonnen hat: 2004 im Premierenjahr des A4 DTM und ein Jahr später nach einem unvergessenen Duell mit Hockenheim-Sieger Gary Paffett. "Auf keiner anderen Rennstrecke in Deutschland habe ich mehr Zeit verbracht als auf dem Lausitzring. Ich kenne den Kurs also in- und auswendig", sagt Ekstörm. "Ich habe großen Respekt vor der Konkurrenz und weiß, dass wir uns im Rennen verbessern müssen. Also packen wir es an und versuchen, das Ruder wieder herumzureißen."

Audi kommt nicht nur als Titelverteidiger in die Lausitz, sondern auch als Vorjahressieger: Martin Tomczyk und Timo Scheider sorgten 2011 auf dem Lausitzring für einen Doppelsieg der Marke mit den vier Ringen. Daran möchte die Mannschaft um Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich am ersten Mai-Wochenende anknüpfen. "Der Lausitzring hat eine komplett andere Charakteristik als der Hockenheimring, daher werden die Karten neu gemischt", so Ullrich. "Wir müssen nun herausfinden, warum wir unsere starke Leistung aus dem Zeittraining nicht im Rennen abrufen konnten. Das werden wir in den nächsten Tagen aufarbeiten, um am Lausitzring auch am Sonntag noch konkurrenzfähiger zu sein."

Keine Verschnaufpause

Nach dem Auftaktrennen in Hockenheim bleibt den Teams nur wenig Zeit, die Einsatzfahrzeuge für das Rennen auf dem Lausitzring vorzubereiten. Ein großer Teil der Mannschaft reist am Dienstag direkt von Hockenheim in die Lausitz. Beim ersten Freien Training am Freitag wird es dann vor allem darum gehen, auf Basis der vielen Daten, die in Hockenheim gesammelt wurden, ein optimales Setup für das Rennen am Sonntag zu erarbeiten, das um 14 Uhr gestartet wird - voraussichtlich vor einer ähnlich eindrucksvollen Kulisse wie am vergangenen Sonntag.

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"Das Rennen auf dem Lausitzring ist ein ganz besonderes für uns, weil wir nur drei Tage haben, um die Autos vorzubereiten. Zu allem Überfluss sind wir in Hockenheim auch noch Opfer einiger Attacken geworden und müssen eine Menge reparieren", erklärt Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt. "Aber die ganze Mannschaft ist hoch motiviert. Wir kommen als bestes Audi-Team und mit Mattias als Drittem in der Tabelle zum nächsten Rennen. Wir werden alles daransetzen, so schnell wie möglich zurückzuschlagen."

"Die Zeit reicht gerade, um einmal kurz durchzuatmen, die Performance zu analysieren und die Autos durchzuchecken", stimmt Phoenix-Teamchef Ernst Moser seinem Kollegen zu. "Seit unserem Sieg im vergangenen Jahr ist der Lausitzring eine unserer Lieblingsstrecken. Jetzt greifen wir mit Rocky und Miguel an." Das will vor allem Mike Rockenfeller tun, nachdem er 2011 nicht in der Lausitz fahren konnte."Im Vorjahr habe ich am Lausitzring wegen meines Le-Mans-Unfalls pausieren müssen, jetzt möchte ich erfolgreich zurückkehren."

"Bei der kurzen Pause ist es wichtig, dass mein Auto Hockenheim heil überstanden hat. Also können wir uns darauf konzentrieren, alle Daten zu analysieren und uns optimal vorzubereiten", erklärt Rockenfeller. Teamkollege Molina hofft auf ein besseres Rennwochenende als in Hockenheim. "In den vergangenen Jahren haben wir uns oft schwergetan auf dem Lausitzring, dennoch fahren wir zuversichtlich dorthin. Wir werden hart arbeiten, um das gute Renntempo, das wir nach einem durchwachsenen Qualifying in Hockenheim gezeigt haben, weiter zu steigern und das Auto noch besser zu verstehen."

Wenig Grip am Lausitzring

"Auf dieser Strecke braucht man ein Fahrzeug, das technisch und aerodynamisch gut funktioniert, denn der Lausitzring hat schnelle und langsame Kurven", analysiert Scheider den Kurs. "Besonders gut kann man in Kurve 1 überholen, dort muss man nach der langen Gerade den Windschatten nutzen. Eine weitere Möglichkeit bietet sich in der Kurve 5 bei der Einfahrt in die Kurzanbindung, dort ist die Strecke breit und man hat viel Platz. Typisch für den Lausitzring ist der glatte Asphalt, der nur wenig Grip bietet."

"Ich mag diese moderne Anlage. Vor allem, wenn man zum ersten Mal aus der Box fährt, ist die Kulisse mit den hohen Tribünen sehr imposant. Übrigens sind die Tribünen auch für die Fans perfekt: Denn die Zuschauer können von dort fast die gesamte Strecke überblicken", lobt Scheider den Lausitzring. "2011 hatte ich dort ein spannendes Wochenende: Ich bin nur von der neunten Position gestartet, hatte aber eine fantastische Abstimmung im Auto und bin damit auf den zweiten Platz gefahren", erinnert sich Scheider. Also ist auch in diesem Jahr wieder ein Podiumsplatz das Ziel. Wir wissen aber, dass das ein hartes Stück Arbeit wird."

Auch Filipe Albuquerque freut sich auf die Strecke. "Ich mag den Lausitzring sehr. Ich komme auf der Strecke gut zurecht und habe dort meine ersten Punkte geholt. In Hockenheim haben die ganze Mannschaft und ich selbst eine Menge über unseren neuen A5 gelernt. Ich bin optimistisch für das nächste Rennen und möchte wieder in die Punkte fahren. Wir haben in Hockenheim gesehen, dass das Potenzial für Top-Platzierungen da ist."

"Wir haben in Hockenheim gezeigt, dass wir vorn bei der Musik sind, wurden dort aber von einigen Problemen eingebremst. Diese werden wir bis zum nächsten Rennen lösen und ich bin sehr optimistisch, dass wir in der Lausitz wieder in den Top Fünf mitkämpfen werden", zeigt sich sein Rosberg-Teamkollege Edoardo Mortara optimistisch, während Teamchef Arno Zensen erklärt: "Wir waren in Hockenheim im Training, Qualifying und auch im Rennen gut unterwegs, hatten allerdings Probleme bei den Boxenstopps. Die haben wir erkannt und werden in der kurzen Zeit, die bis zum nächsten Rennen bleibt, daran arbeiten. Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir dort an alte Erfolge anknüpfen können."

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