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Wo die neuen Autos schneller sind

29. April 2012 - 09:24 Uhr

Mercedes-Pilot Gary Paffett beschreibt die Stärken der neuen DTM-Autos am Beispiel des Hockenheimrings: In allen Kurven mehr Tempo

DTM-Heimat: Der Hockenheimring wird auch 2012 zweimal befahren
© Hockenheimring

(Motorsport-Total.com) - Die Rundenzeiten im ersten Qualifying der neuen Saison waren zwar nicht ganz so schnell wie im Vorjahr, dennoch sind die DTM-Piloten sicher, dass die neue Fahrzeuggeneration schneller ist als jene zuvor. Am Samstag in Hockenheim ließen die heißen Bedingungen keine schnelleren Zeiten zu. Wird es kühler, wird es schneller. Mercedes-Pilot Gary Paffett beschreibt die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Fahrzeug anhand einer Runde auf dem Hockenheimring.

"In Kurve eins nehmen wir mit dem neuen Auto deutlich mehr Speed durch die Kurve. Das liegt daran, dass wir mehr mechanischen Grip haben. Als Konsequenz kommen wir anschließend mit höherem Tempo auf Kurve zwei zu als zuvor."

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"Obwohl wir schneller ankommen, können wir Kurve zwei nun später anbremsen. Das ist sehr gut, denn dort gibt es eine Bodenwelle. Bis zum vergangenen Jahr war das Anbremsen dort etwas knifflig, jetzt bremsen wir aber erst direkt hinter der Bodenwelle. Wir fahren mit dem neuen Auto viel runder durch diese Ecke. Mit dem alten Wagen sind wir dort spitzer um die Kurve gefahren."

"Aus Kurve zwei kommen wir vielleicht nicht ganz so schnell heraus wie mit dem alten Auto, aber dennoch ist der Topspeed auf der Parabolica genauso hoch wie vorher. Der Bremspunkt vor der Spitzekehre liegt etwas weiter hinten als im letzten Jahr. Am Ausgang der engen Ecke wählen wir eine etwas weitere Linie. Die Traktion an dieser Stelle ist vergleichbar mit 2011."

Gary Paffett
Beim Test ging Gary Paffett auch mal über die Grenzen hinaus
© xpbimages.com

"Über die Vollgas-Rechtskurve geht es dann in die Mercedes-Arena. Die erste Linkskurve fahren wir ganz ähnlich wie im vergangenen Jahr, aber am Ausgang haben wir jetzt etwas bessere Traktion. Durch Kurve sieben geht es aus der Mercedes-Arena heraus. Diese Rechtskurve sind wir früher fast voll gefahren, jetzt können wir sie - zumindest im Qualifyingtrimm - absolut mit Vollgas durchfahren. Da sind wir also richtig schnell. Das ist klasse."

"Die größten Änderungen gibt es anschließend im Motodrom. Schon die Rechtskurve in das Motodrom hinein fahren wir nun viel schneller. Dort können wir jetzt deutlich mehr Tempo mitnehmen. Da ist Mut und Vertrauen gefragt. Die Sachskurve bremsen wir etwas später an als im vergangenen Jahr. Dort nehmen wir auch etwas mehr Tempo mit in Richtung Scheitelpunkt, wobei wir am Ausgang ähnlich schnell sind wie vorher. Dann kommen noch die drei Rechtskurven."

"Die erste - Kurve zehn - bremsen wir nun sanfter an, um etwas mehr Tempo mit in die Ecke hinein zu nehmen. Diesen zusätzlich Speed schleppt man durch die komplette Kurve. Genauso läuft es auch in Kurve elf und in der letzten Ecke. Generell gilt: Wegen des höheren Grips sind wir in nahezu allen Kurven spürbar schneller unterwegs."

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