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RMG-BMW: Der Meister ist sauer

29. April 2012 - 18:00 Uhr

Das neue Team von Stefan Reinhold hat beim ersten DTM-Auftritt kein Glück: Martin Tomczyk und Joey Hand als "Pingpong-Bälle" im Starterfeld

Martin Tomczyk, Augusto Farfus, Miguel Molina
Der M3 von Martin Tomczyk braucht bald neue Original-Ersatzteile
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit größter Präzision und umfangreichem Know-how aus verschiedenen Motorsportserien tritt das neue BMW-Team RMG in der DTM an. Doch gleich beim ersten Auftritt am Sonntag in Hockenheim wurde deutlich: Die beste Vorbereitung bringt nichts, wenn die Gegner zu hart attackieren. Martin Tomczyk und Joey Hand wurden im Auftaktrennen Opfer solcher Attacken. Der Champion schied früh aus, der Amerikaner kam auf Platz 13 ins Ziel.

"So etwas wie heute habe ich in der DTM noch nie erlebt", schüttelt Tomczyk mit dem Kopf. "Phasenweise habe ich mich in meinem Auto gefühlt wie ein Passagier. Von allen Seiten kamen die Attacken und Schläge. Ich denke, einige Fahrer sind heute vielleicht etwas übermotiviert zu Werke gegangen. Das ist beim ersten Rennen des Jahres noch einigermaßen verständlich. Dennoch hoffe ich, dass sich das in der kommenden Woche am Lausitzring legt. Wir haben gesehen, dass wir bei der Musik sind. Jetzt werden wir hart weiter arbeiten."

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"Ich wäre natürlich gerne weiter vorn gelandet, aber mehr als der 13. Platz war nicht drin. Zum Teil habe ich mich wie ein Pingpong-Ball gefühlt und wurde gleich mehrere Male hart getroffen. Mein Heck war beschädigt, und das Auto fing an zu vibrieren. Aber der BMW M3 DTM hat durchgehalten", so Hand. "Das war vielleicht nicht das beste Rennen meines Lebens. Trotzdem bin ich unheimlich stolz, für BMW in der DTM antreten zu können und Teil dieses großartigen Projekts zu sein. Ich bin sicher, dass wir sehr schnell lernen werden."

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