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Der Mensch in der Maschine: Dirk Werner

27. April 2012 - 21:43 Uhr

Wer ist das, der dort hinter dem Steuer sitzt? Zwölf Fragen über das Leben abseits des Rennfahrerlebens - Heute: BMW-Pilot Dirk Werner

Dirk Werner
Dirk Werner ist 30 Jahre alt, verheiratet und einen Sohn (Henri)
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - 20 Männer und zwei Frauen kämpfen in dieser DTM-Saison um Punkte und Siege. Am Steuer ihrer Boliden machen die Vollgashelden ihren Fans viel Freude. Doch welcher Mensch steckt unter der Sturmhaube? Welche Gedanken beschäftigen die Piloten, wenn sie nicht über Reifendruck, Abtriebswerte und Sektorenzeit brüten? 'Motorsport-Total.com' präsentiert eine andere Seite der DTM. Der Mensch in der Maschine. Heute: BMW-Pilot Dirk Werner.

Frage: "Dirk, welchen Beruf hätte deine Mutter für dich ausgesucht?"
Dirk Werner: "Sie hatte keinen speziellen Beruf für mich ausgewählt. Sie hat auch nie versucht, mich irgendwie zu beeinflussen. Ich habe mich diesbezüglich komplett frei gefühlt."

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Frage: "Eine Spinne in der Dusche - kommst du und hilfst?"
Werner: "Auf jeden Fall, denn mit Spinnen habe ich überhaupt kein Problem. Ich komme, nehme das Tier in die Hand und bringe es raus."

Frage: "Welches Buch hast du zuletzt gelesen?"
Werner: "Das war ein Krimi von Simon Beckett: 'Kalte Asche'. War richtig gut vor dem Schlafen gehen."

Frage: "Welches war dein bisher schlimmstes Erlebnis im öffentlichen Straßenverkehr?"
Werner: "Ich habe als Junge einen Unfall auf der Autobahn gesehen. Da ist ein Auto nach rechts in die Botanik abgebogen und hat Feuer gefangen. Das war auf dem Rückweg von einem Kartrennen, ich war noch ziemlich jung. Ich musste im Auto bleiben und meine Mitfahrer sind herausgesprungen, um zu helfen. Dem Fahrer ist nichts passiert, aber es hat sich im wahrsten Sinne eingebrannt dieses Erlebnis. Das war nicht schön."

Frage: "Wie gut kannst du rückwärts einparken?"
Werner: "Nicht schlecht, aber es gibt durchaus auch mal einen zweiten Versuch..."

Frage: "Welches waren in der Schule deinen stärksten und schwächsten Fächer?"
Werner: "In Mathe war ich immer ganz gut, in Sport eigentlich auch. In Englisch und Geschichte war ich nicht so der Held. Es ist zum Ende dann auch besser geworden, weil ich dann festgestellt hatte, dass man sich auch anstrengen muss. Am Ende hatte ich verstanden, wie es funktioniert."

Frage: "Mit welchem Prominenten würdest du gern Essen gehen?"
Werner: "Es gibt also echt niemanden, den ich so richtig anhimmele. Vielleicht würde ich mit US-Präsident Obama Essen gehen, denn der hat bestimmt viel zu erzählen."

Frage: "Welches war dein erstes eigenes Auto?"
Werner: "Das war ein VW Polo mit 60 PS, den mir mein Opa geschenkt hat. Das hat ihn damals ganz schön Überwindung gekostet, weil er mir eigentlich die 45-PS-Version schenken wollte. Ich musste ihn zu den 60 PS überreden und ihm versprechen, dass ich nicht zu schnell fahre. Das war...schwierig..."

Dirk Werner startet 2012 im knallgelben BMW M3 DTM
© BMW

Frage: "Welchen Sport würdest du niemals machen?"
Werner: "Eisstockschießen. Dieses Curling finde ich total langweilig."

Frage: "Bei welcher Musik wechselst du sofort den Radiosender?"
Werner: "So richtige Volksmusik höre ich mir echt nicht gern an. Wo nur vom blauen Himmel, weichen Wölkchen, alles wird geliebt und alles ist schön gesungen wird, das ist dann nicht so mein Fall."

Frage: "Hast du ein Tattoo?"
Werner: "Nein. Das soll ungesund sein, außerdem sieht man die meisten Stellen sowieso nicht. Ich habe aus Überzeugung kein Tattoo, weil mir das nichts geben würde. Ich verurteile aber natürlich auch niemanden. Wer so etwas tragen will, der soll es tragen. Ich sehe das als so endgültig, man bekommt es nicht mehr weg. Der Geschmack ändert sich aber mal schnell."

Frage: "Was ist der Sinn des Lebens?"
Werner: "Seit ich einen Sohn habe, denke ich, dass ein Teil des Sinns des Lebens der ist, anderen Menschen das Leben zu schenken. Das ist sicherlich ein Teil dessen. Der Rest hat sich mir auch noch nicht so ganz erschlossen..."

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