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Häkkinen: Erfolgreiche Rückkehr ins DTM-Cockpit

06. Dezember 2011 - 19:50 Uhr

Bei den Testfahrten in Monteblanco durfte Mika Häkkinen den neuen DTM-Mercedes erproben und fühlte sich auf Anhieb wieder wohl im Auto

Mika Häkkinen
Vom Rentner zum Testfahrer: Mika Häkkinen griff wieder ins DTM-Lenkrad
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im spanischen Monteblanco finden in dieser Woche die letzten Testfahrten des Jahres statt. Für die Teams eine finale Gelegenheit, wichtige Erkenntnisse mit den neuen Fahrzeugen zu sammeln. Bei Mercedes saß dabei heute ein alter Bekannter hinterm Steuer. Vier Jahre nach dem Ende seiner Karriere in der DTM pilotierte Mika Häkkinen das neue C-Coupé. "Es war ein tolles Gefühl, wieder zusammen mit dem HWA-Team um Gerhard Ungar arbeiten zu können. Ich habe mich bei diesem Test sehr wohl gefühlt", sagt der Finne am Ende des Testtages.

Häkkinen war vor Kurzem beim Finalrennen des Intercontinental-Le-Mans-Cups am Steuer eines Mercedes AMG SLS aus dem Ruhestand zurückgekehrt und hatte dabei offensichtlich wieder "Blut geleckt". "Einmal Racer, immer Racer: Mika hat sich in unserem C-Coupé pudelwohl gefühlt und ist viele Runden auf einem guten Niveau gefahren - der Test hat ihm und uns genutzt", stellt Mercedes-Sportchef Norbert Haug zufrieden fest.

Häkkinen hatte einen arbeitsreichen Testtag und fuhr insgesamt 109 Runden, das entspricht einer Distanz von 365,91 km. Rundenzeiten wurden nicht veröffentlicht. Der 43-Jährige registrierte deutliche Veränderung bei den DTM-Fahrzeugen der neuen Generation: "Die breiteren Reifen bieten mehr Grip und durch die Schaltwippen am Lenkrad kann man sich nun mit beiden Händen am Lenkrad zu einhundert Prozent darauf konzentrieren, auf der Strecke die perfekte Linie zu fahren. Das System kenne ich ja bereits aus der Formel 1 und es kommt mir sehr entgegen."

"Ich freue mich, dass ich für Mercedes und HWA meinen Teil zur Entwicklung des neuen C-Coupé beitragen konnte. Ich fühle mich fit, motiviert und bin heute mit einem breiten Lachen in meinem Gesicht aus dem Auto ausgestiegen", so der Finne. Eine dauerhafte Rückkehr des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters in den Rennbetrieb steht derzeit jedoch nicht zur Diskussion.

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