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Lange Renndistanz: Dritter Stopp in Dijon?

29. September 2009 - 14:47 Uhr

Weil das Rennen in Dijon rund 20 Kilometer länger ist als normal, spricht sich Audi für einen dritten Boxenstopp aus, aber Mercedes ist dagegen

Tom Kristensen
In Dijon werden weit mehr Kilometer abgespult als in den sonstigen Rennen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Dass in den DTM-Boliden gegen Rennende der Sprit knapp wird, hat sich in dieser Saison schon öfter gezeigt. Die Tatsache, dass die Rennen auf Wunsch von TV-Partner 'ARD' jeweils um ein paar Runden verlängert wurden, hat manch Team und Piloten vor allem zu Saisonbeginn Kopfzerbrechen bereitet. Nachdem Titelverteidiger Timo Scheider sein Auto in Hockenheim lieber in der Auslaufrune abgestellt hat, statt zu riskieren, bei der Abnahme zu wenig Benzin im Tank zu haben, wurde sogar zwischenzeitlich über größere Tankkannen gesprochen.

Vor dem vorletzten Lauf der Saison in Dijon (11. Oktober) ist die Sorge um Benzinmangel wieder zum Gesprächs- und offenbar auch Streitthema zwischen den beiden Herstellern geworden. Der Grund: Auf der französischen Strecke sollen 53 Runden gefahren werden, was eine Renndistanz von 197,652 Kilometern entspricht. Das sind etwa 20 Kilometer mehr als bei den meisten anderen Rennen.

Und offenbar befürchtet man bei Audi, dass da in den letzten Runden der Sprit knapp werden könnte. Deshalb hat sich Audi nach Informationen der 'Motorsport aktuell' dafür ausgesprochen, speziell für Dijon einen Pflichtboxenstopp einzuführen, bei dem getankt und ein Reifenwechsel durchgeführt werden kann. Einen dritten Pflichtstopp nur zum Tanken lehnt Audi allerdings ab.

Mercedes will es laut 'Msa' gleich bei zwei Pflichtstopps belassen. Die C-Klassen haben ein etwas größes Tankvolumen und in Dijon einen etwas geringeren Spritverbrauch als die A4. Zudem ist bekannt, dass die Mercedes über die Renndistanz schonender zu den Reifen sind - für die Stuttgarter in dieser Saison schon mehrfach der Schlüssel zum Sieg.

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