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Stoddart: Glückliches Ende nach hartem Wochenende

06. August 2009 - 12:09 Uhr

Susie Stoddart war in Oschersleben mit Training und Qualifikation gar nicht zufrieden, ihr zehnter Platz im Rennen entschädigte aber für alles

Susie Stoddart
Für Susie Stoddart lief es im Rennen wesentlich besser als am Samstag
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Samstag in Oschersleben verlief so überhaupt nicht nach dem Geschmack von Mercedes-Pilotin Susie Stoddart. Im freien Training war sie mit der Balance ihrer C-Klasse nicht zufrieden. Allerdings konnte das Persson-Team der Ursache nicht richtig auf den Grund gehen, da wegen eines technischen Problems die Daten nicht ausgelesen werden konnten.

"Das war sicherlich nicht die optimale Vorbereitung für das Qualifikationstraining", erklärt die Schottin. Im Qualifying hatte sie starkes Übersteuern, "und ich bin damit offensichtlich nicht so gut zurechtgekommen wie meine Teamkollegen", räumt Stoddart ein. Mehr als ein enttäuschender 17. Startplatz war für sie nicht drin.

Im Rennen am Sonntag wendete sich das Blatt jedoch. Zwar hatte Stoddart im ersten Stint mit gebrauchten Reifen noch Probleme, "aber nach den beiden Pflichtboxenstopps lief es mit den neuen Reifen sehr gut." Zudem konnte sie direkt nach dem Start zwei Plätze gut machen, als sich ihr Mercedes-Kollege Mathias Lauda und Audi-Pilotin Katherine Legge ins Gehege gerieten.

"Danach bin ich ein sauberes Rennen ohne große Vorkommnisse gefahren", schildert Stoddart. Durch die Turbulenzen in der Schlussphase ging es für die Schottin noch bis auf den zehnten Platz nach vorn. Ihr Fazit: "Ein schönes Ergebnis nach einem harten Wochenende!"

Nachdem sie in Oschersleben auf einer Strecke fahren musste, die sie nicht sonderlich mag, kommt mit dem Nürburgring eine von Stoddarts Lieblingsstrecken. Dort konnte sie auch "schon einige gute Rennen" abliefern. Zwar müssen dort alle Mercedes-Jahreswagen fünf Kilogramm zuladen, "aber wenn wir die Abstimmung gut hinbekommen, rechne ich mir trotzdem einiges aus."

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