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Kämpferin Stoddart: Lachen oder weinen?

18. August 2009 - 16:53 Uhr

Susie Stoddart konnte ihre Rennpace auf dem Nürburgring deutlich steigern, aber eine Strafe nach Gelbverstoß stoppte ihre Jagd auf die Punkteränge

Christian Bakkerud, Susie Stoddart
Susie Stoddart verlor wegen ihrer Durchfahrtsstrafe die Chance auf Punkte
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Susie Stoddart reiste mit gemischten Gefühlen vom Nürburgring ab. Die Mercedes-Pilotin wusste nicht so recht, ob sie lachen oder weinen sollte. Zum einen konnte sie im Rennen eine überzeugende Pace fahren - zum anderen verhinderte eine Durchfahrtsstrafe nach einem Gelbverstoß, dass sie in die Punkteränge kam. Am Ende musste sie sich mit Platz elf begnügen.

Die Ausgangslage für das Eifelrennen war mehr als bescheiden. Da die Schottin im freien Training mit Elektronikproblemen zu kämpfen hatte, fehlte die Zeit, um ein passendes Setup für das Qualifying zu erarbeiten. "Im Qualifikationstraining lagen wir meilenweit daneben", räumte Stoddart ein. Ihr fehlte das Vertrauen, ans Limit zu gehen, da das Auto auf der Bremse sehr instabil und schwierig zu fahren war. Das Resultat: Startplatz 17.

Doch die schottische Kämpferin gab nicht auf und startete im Rennen die Jagd nach vorn. Sie legte einen starken Start hin und hatte nach der ersten Runde bereits vier Plätze gut gemacht. Zudem konnte sie ihre Rennpace deutlich steigern. "Ich kam gut weg, wurde in der ersten Ecke aber vom sich drehenden Gary Paffett etwas aufgehalten. Ich war flott unterwegs, steckte aber in den ersten Runden hinter den 2007er-Audi fest", schilderte sie.

Mit ihrem Renntempo hätte sie die Chance gehabt, die Tumulte und Ausfälle zu nutzen und bis in die Top 8 vorzufahren. Doch sie musste einen zusätzlichen Ausflug durch die Boxengasse machen. Weil sie bei gelber Flagge ihre persönliche Sektorbestzeit verbessert hatte, bekam Stoddart in der neuen Runde eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. Durch diese Strafe fiel sie wieder um mehrere Plätze zurück, bis ins Ziel arbeitete sie sich aber wieder nach vorn und wurde Elfte: "Ein gutes Resultat - aber es war mehr drin!"

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